Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension "Die Holunderschwestern" von Teresa Simon - Heyne Verlag






Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (13. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453419235
ISBN-13: 978-3453419230
D: 9,99 Euro






Inhalt:


München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.
Quelle: Amazon




Rezension:


Geheimnisse der Vergangenheit, die ihre Fühler bis in die Gegenwart ausstrecken. So könnte man die Grundidee in "Die Holunderschwestern" beschreiben. Dennoch steckt noch sehr viel mehr in diesem Buch. Möchten wir nicht alle die Geheimnisse unserer Familien ergründen, forschen nach unseren Wurzeln, erstellen Stammbäume und erfreuen uns an über Generationen verbreitete Anekdoten? So ganz nebenbei lüftet sich dabei auch das ein oder andere streng gehütete Geheimnis.

Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise zwischen zwei Zeitebenen. Gegenwart und Vergangenheit finden ihren Weg zueinander. Es ist eine Geschichte über Familie, Liebe, Verrat, Verlust, Stärke und Freundschaft. Sensibel ausgearbeitete und vor allem authentische Charaktere erwarten Euch.

1918 lebten Fanny und ihre Zwillingsschwester Fritzi in einem kleinen bayrischen Dorf. Der Tod ihrer Mutter ist der letzte Anstoß für Fanny, ihr Leben zu verändern, ihren Träumen zu folgen und sich aus dem Schatten ihrer Zwillingsschwester herauszuwagen. Ihr größtes Anliegen ist, die eigene Persönlichkeit entfalten zu können. Eine flüchtige Zufallsbekanntschaft auf dem Weg nach München wird ihr Leben nachhaltig verändern.

Der Weg, den Fanny beschreiten wird, ist steinig und nicht immer von Glück übersät. Doch Fanny ist ein starker Charakter, der sich gegen die Widrigkeiten des Lebens durchzusetzen weiß. 
Es ist die Zeit der schleichenden Machtergreifung Hitlers und seiner Anhänger. Fritzi, die ihrer Schwester nach München gefolgt ist, sympathisiert und bewegt sich sehr rasch in diesen Kreisen. Wohingegen Fannys Freundeskreis dem Gegenpol der politischen Ebene angehört. Daraus ergibt sich ein massiver Interessenkonflikt zwischen den Schwestern. Sie sind zwar Zwillingsschwestern, jedoch so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Fritzi braucht Fanny und möchte sie mit niemandem teilen. Die daraus entstehende Eifersucht auf Freunde ihrer Schwester, bringen bald alle in Gefahr.
Unsere beiden Hauptprotagonistinnen zeigen die Zerrissenheit, die sich damals wohl in vielen Familien abspielte.

Trotz aller Gegensätze und auch wenn meine größte Sympathie von Beginn an Fanny gehörte, muss man Fritzi gern haben. Ebenso wie Bubi und Alina, deren Schicksal mich nachdenklich und traurig zurück lies.

Der zweite Erzählstrang spielt im München der heutigen Zeit. Auch hier treffen wir auf eine bunte Mischung aus verschiedenen Charakteren. Durch Zufall stößt Katharina auf alte Familientagebücher und verliert sich in der Geschichte ihrer Ahnin. Mit ihr die alten Tagebuchseiten zu lesen, fühlte sich fast so an, als würde ich meine eigene Familiengeschichte erforschen. Spannend und enorm emotional gestaltete sich diese Reise in die Vergangenheit.


Teresa Simon ermöglicht uns mit "Die Holunderschwestern" eine sensible Zeitreise durch die Geschichte München und schafft so ein lebendiges Bild des gesellschaftlichen Lebens in einer von Umstürzen geprägten Zeit. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. 

Was eine alte Ladeneinrichtung, ein Bild von Klee und Alpakas mit dieser Geschichte verbindet? Das verrate ich nicht. Lasst euch von der Handlung und den liebevoll gestalteten Charakteren ebenso bezaubern wie sie mich verzaubert haben.

Mein Highlight am Ende des Buches sind übrigens die überlieferten Rezepte, von denen ich mit Sicherheit einige direkt ausprobieren werde. 
Seit den ersten Seiten des Buches verspüre ich einen Heißhunger auf Holunderkompott und -marmelade. Leider ist noch keine Holunderzeit und ich laufe seit Tagen ruhelos zwischen den Regalen im Einkaufszentrum herum, auf der vergeblichen Suche danach.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee, wo es richtig gute Holundermarmelade und vor allem Holunderkompott geben könnte. 





Freitag, 13. Januar 2017

Rezension "Teddy Tilly" von Jessica Walton & Dougal MacPherson - FISCHER Sauerländer


Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (25. August 2016)
Sprache: Deutsch

übersetzt von Anu Stohner
ISBN-10: 3737354308
ISBN-13: 978-3737354301
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
D: 14,99 Euro







Inhalt:


Eine liebevolle Bilderbuchgeschichte zum Thema Anderssein.
Teddy Thomas möchte kein Teddybär mehr sein. Er möchte lieber Tilly heißen, denn schon lange fühlt er, dass er eigentlich eine Teddybärin ist. Er traut sich nicht, seinem besten Freund davon zu erzählen. Aber mit Finn kann er über alles reden und Finn verischert ihm, dass er ihn immer lieb haben wird, ob er nun Thomas oder Tilly heißt. Tilly ist erleichtert und ihre Freundschaft ist noch viel größer geworden. In diesem Bilderbuch geht es um viel mehr, als um das Thema Transgender. Es ist eine zauberhafte Bilderbuchgeschichte, in der es um den Mut zum Anderssein geht. Um Mitgefühl, Akzeptanz, Toleranz und vor allem um bedingungslose Liebe. Ein Buch, das Kinder stark macht.
Quelle: Amazon



Über den Autor und weitere Mitwirkende:



Dougal MacPherson zeichnete einst einen Bagger und einen Laster, um seinen Sohn zu unterhalten. Seitdem war er technischer Zeichner. Seine Illustrationen zeigt und verkauft er bei Instagram, Facebook und Twitter. Dies ist sein erstes Bilderbuch.

Jessica Walton, 30 Jahre alt, lebt mit ihrer Lebensgefährtin und ihrem Sohn in der Nähe von Melbourne, Australien. Sie selbst ist Tochter einer transsexuellen Frau.
Quelle: Amazon



Rezension:


Ich habe in der Vergangenheit bereits mehrere Bücher über Transgender vorgestellt. "George" von Alex Gino beschäftigte sich erstmals mit einem Kind, das sich mit der Problematik der Diskrepanz zwischen seiner Seele und seinem Körper sowie der Meinung von Außenstehenden auseinandersetzen muss. Schon mit 10 Jahren weiß George, dass er eigentlich ein Mädchen ist. Ein wundervolles Buch, dass ich hier auf dem Blog bereits empfohlen habe.

Wenn wir bereits Kinder mit der Thematik Transgender in Berührung bringen, können wir den Weg zur Akzeptanz ebnen.



"Teddy Tilly" ist ein Buch für Kinder ab vier Jahren, erstmals eine sehr junge Zielgruppe. Mit liebevollen Zeichnungen und kurzen prägnanten Texten ist es aber ideal für diese Altersgruppe gestaltet und leicht verständlich. Es geht um Teddy Thomas, der lieber eine Schleife im Haar trägt, als eine Fliege um den Hals und ab sofort Tilly heißen möchte.

Bereits das Cover stimmt auf den Inhalt ein und spiegelt unser gesellschaftliches Bild wieder. Wir urteilen oft, und da nehme ich mich nicht aus, auf den ersten Blick nach der Optik. Auf dem Cover ist daher rasch zu erkennen, wer Teddyjunge und wer Teddymädchen ist. Nur im wahren Leben ist dies halt nicht immer so einfach und die äußere Erscheinung kann täuschen. 



Auf die inneren Werte kommt es an und Kinder setzen dies noch intuitiv um. Sie agieren aus dem Herzen heraus.
Kinder sind wesentlich offener als Erwachsene im Umgang mit jemanden, der anders ist, als die breite Masse. Besonders kleinen Kindern ist es egal, welcher Hautfarbe und Herkunft ihre Freunde sind. Sie beurteilen andere vorrangig nach ihrer Persönlichkeit und sind toleranter als wir ihnen zutrauen bzw. wir es als Erwachsene sind.

"... mir ist es doch egal, ob du ein Teddymädchen oder ein Teddyjunge bist! Hauptsache, wir sind Freunde."



So geht die Wandelung von Thomas zu Tilly auch ganz unproblematisch. Denn Tilly hat sich nur äußerlich verändert, in ihrem Herzen ist sie noch dieselbe wie zuvor. Finn und Eva können mit Tilly alle Spiele spielen wie bisher mit Thomas. 
Auch mit alten Klischees räumt dieses Buch auf. So bastelt Eva gerade einen Roboter anstatt mit Puppen zu spielen.

In einigen Rezensionen wurde der karge Text des Buches bemängelt. Ich finde diesen in Verbindung mit den sehr aussagekräftigen Zeichnungen für Kinder ab vier Jahren ausreichend. In diesem Zusammenspiel würden längere Textpassagen die eigentliche Botschaft der Geschichte nur aufweichen. Es bleibt dadurch ein großer Spielraum für Interpretationen. So wird die Fantasie der Kinder angeregt und sie können Teddy Tillys Welt auf ihre eigene Art entdecken. Durch die aufkommenden Fragen ergibt sich eine Fülle an Gesprächsstoff. Auch wenn viele Kinder mit sechs Jahren bereits zur Schule gehen und den Text selbst erlesen können, empfehle ich, sie das Buch erstmals gemeinsam mit einem Erwachsenen lesen zu lassen. Wir können mit dieser Geschichte noch viel lernen.

"Teddy Tilly" ist ein zauberhaftes Buch über Freundschaft, Toleranz und Akzeptanz, das die Thematik Transgender bereits den Kleinsten näher bringt.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Rezension "Mordsdelikatessen“ von Bianca Heidelberg & Björn Sünder – **Blogtour** Geburtstagstour – Tag 6


Taschenbuch: 248 Seiten
Verlag: tredition (30. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3732351378
ISBN-13: 978-3732351374
D: 10,99 Euro







Inhalt:


Mörder mit Gewissen, wehrhafte Opfer und mysteriöse Todesfälle

Ein Flusspferd wird zur Waffe. Ein Therapieversuch endet im Desaster. Ein Buch entscheidet über Leben und Tod. Einem Grabräuber werden seine Taten zum Verhängnis.

Bianca Heidelberg und Björn Sünder präsentieren in dieser Anthologie 25 Kurzkrimis, mal böse, mal skurril, hier und da gewürzt mit fantastischen Elementen. Darunter „Brücke in die Freiheit“ (2. Preis beim Mannheimer Literaturpreis 2015 der Räuber '77) sowie die verlängerte Fassung von „Gefährlicher Mutterinstinkt“ (nominiert für den Agatha-Christie-Krimipreis 2014).
Quelle: Amazon




Die Autoren:


Bianca Heidelberg schreibt seit 2013 Kurzgeschichten, die meist tödlich enden. Sie hat mehrere Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. 2015 gewann ihre Geschichte „Brücke in die Freiheit“ den 2. Preis beim Mannheimer Literaturpreis der Räuber '77. Ihre Geschichte „Gefährlicher Mutterinstinkt“ wurde für den Agatha-Christie-Krimipreis 2014 nominiert. Bianca Heidelberg wurde 1980 geboren und lebt mit Mann und Kind im Kraichgau.
Weitere Informationen unter: www.biancaheidelberg.de
Quelle: Amazon



Rezension:


Das Cover ist ein echter Blickfang und facht die Neugierde an. So drängt es einen förmlich dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu beginnen.

25 Krimihäppchen warten darauf entdeckt zu werden. So kann man diese Anthologie in einem Rutsch, aber gemächlich Häppchen für Häppchen genießen.

Der Übergang in den Schreibstilen der Autoren ist teilweise so fließend, dass ich nicht immer unterscheiden konnte, wer von beiden - Bianca oder Björn - den Krimi geschrieben hat, ohne nachzusehen. Dies macht sich besonders bei der gemeinsam geschriebenen Geschichte bemerkbar.

Beide sind recht "mordlüstern" und schrecken nicht davor zurück, recht eigentümliche Mordwaffen zu verwenden. Wer kommt schon auf die Idee, ein Flusspferd als Tatwaffe zu benutzen.

Kurz, aber einfallsreich und hintergründig sind die in diesem Buch enthaltenen Geschichten.
Nicht jeder Krimi hat auch ein richtiges, abgeschlossenes Ende. So bleibt der Fantasie ein breites Spektrum, um sich zu entfalten. Überraschend, mit einer Portion Sarkasmus und tief in die dunklen Schichten des menschlichen Verstandes vordringend, ist jedes Häppchen für sich einzigartig.


Im Rahmen der laufenden Geburtstagsparty könnt ihr Euch auch hier ein weiteres Los für die Endauslosung sichern. Hinterlasst einen netten Kommentar und schon seid ihr dabei.

Ein weiteres Los erhaltet ihr über den heutigen Blogtourpost zur Covergestaltung von "Mordsdelikatessen, klickt hier

Was gibt es zu gewinnen ?





1. Preis:     ein Print „Mordsdelikatessen“
2. Preis:     eine Mordstasse
3. Preis:     ein Schmucklesezeichen




Zusatzgewinn

und in der FB-Veranstaltung zur Geburtstagsparty Mordsdelikatessen
könnt ihr außerdem noch eines der 2 Mordsdelikatessen-Notizbücher gewinnen !!!







Sichert Euch noch weitere Lose! Wie das funktioniert?

Schaut einfach bei all unseren Beiträgen vorbei und kommentiert fleißig.




Teilnahmebedingungen:

Das Gewinnspiel startet am 06.01.2017 und endet am 15.01.2017 um 12.00 Uhr.
Folgende Preise werden verlost:
1. Preis: ein Print „Mordsdelikatessen“
2. Preis: eine Mordstasse
3. Preis: ein Schmucklesezeichen
Die Teilnahme erfolgt durch Kommentieren auf den Blogs. Jeder Teilnehmer kann pro Blogbeitrag einmal im Lostopf landen. Die Gewinner werden am 15.01.2017 ausgelost und auf den Blogs und auf Facebook bekanntgegeben.
Wer sich aktiv an der Facebook-Veranstaltung beteiligt, hat außerdem die Chance, eins von zwei Notizbüchern zu gewinnen.
Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
Die Preise werden nur innerhalb Deutschlands, nach Österreich oder in die Schweiz versendet. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.
Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die Adresse im Gewinnfall an die Autorin übersendet und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf. Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

**Blogtour** „Geburtstagsparty – Mordsdelikatessen“ von Bianca Heidelberg & Björn Sünder – Tag 6



Willkommen zu unserer Geburtstagsparty zu "Mordsdelikatessen - 25 Krimihäppchen". Nehmt Platz und macht es Euch gemütlich. Heute ist bereits der sechste Tag unserer Geburtstagspartytour und die Feier geht weiter.

Das Cover eines Buches beeinflusst die Kaufentscheidung potentieller Leser zu mindestens 50 %, wenn nicht sogar mehr. Der erste Eindruck ist entscheidend und hinter jedem Cover steckt auch eine Geschichte. Nicht immer erschließt sich uns diese auf den ersten Blick und oft lernen wir die Hintergründe für die Covergestaltung nie kennen.

Bianca war so lieb, mich hinter die Kulissen blicken zu lassen und mir die Geschichte zur endgültigen Buchgestaltung erzählt.

Das Cover wurde von Alexander Kopainski erstellt, der im Web gern „Covergott“ genannt wird und den Deutschen Phantastikpreis 2016 - Bester Grafiker gewonnen hat.

Alexander hat uns gebeten, ihm ein paar zentrale Elemente der Anthologie zu nennen. Aus diesen hat er dann das Cover entworfen.

Der Hintergrund ist eine Tischplatte, auf der verschiedene Zettelchen liegen. Auf den Zetteln sind Elemente aus der Anthologie abgebildet.

Elemente des Covers und ihr Bezug zur Anthologie:


Vorderseite:




· Taschenuhr
Wer die Kurzgeschichten kennt, weiß sofort, dass es sich hier um die zeigerlose Taschenuhr aus Björns Geschichte „Eine Uhr ohne Zeiger“ handelt.

· Brücke
In Biancas „Brücke in die Freiheit“ geht es nicht um eine echte Brücke, aber genau diese „Brücke im übertragenen Sinn“ soll hier angedeutet werden.

· Spinnennetz
Auch wieder kein echtes Spinnennetz, aber ein unsichtbares Netz, das sich in Björn „Das Netz“ um den Protagonisten zuzieht.


Rückseite:



· Grabstein
Natürlich endet jede unserer Geschichten für irgendjemanden auf dem Friedhof, aber so leicht ist das nun doch nicht. ;)
Der Grabstein steht für einen Friedhof, und der spielt gleich in mehreren Geschichten eine Rolle: In Biancas „Das Grab meiner Kindheit“ ist er Dreh- und Angelpunkt, in Björns „Gottes Mühlen“ ist er Schauplatz des Geschehens und Björns Geschichte „Das Netz“ endet auf dem Friedhof.

· Tür
Björns „Das andere Ich“ und Biancas „Späte Rache“ beginnen beide mit einer mysteriösen Tür, die plötzlich mitten im Raum steht und die Neugier ihres Entdeckers weckt. Was sich dahinter verbirgt, ist so unterschiedlich wie die beiden Autoren.


Ich hoffe, Ihr findet diese Ausführungen genauso spannend wie ich.

Neben all den Informationen gibt es natürlich auch tolle Preise für Euch zu gewinnen.


Heute habt Ihr gleich vier Mal die Möglichkeit ein Los zu ergattern. 

Antwortet unter diesem Post auf die Gewinnspielfrage, kommentiert via Facebook in der Veranstaltung und hinterlast einen Kommentar unter der Rezension (wird im Laufe des Tages auf dem Blog ) veröffentlicht. Abends gibt es auch noch einmal den Link zu meinem Beitrag aus der Blogtour vom vergangenen Jahr. Alle neuen Kommentare unter dem Beitrag werden gezählt.


Doch was gibt es zu gewinnen ?





1. Preis:     ein Print „Mordsdelikatessen“
2. Preis:     eine Mordstasse
3. Preis:     ein Schmucklesezeichen




Zusatzgewinn

und in der FB-Veranstaltung zur Geburtstagsparty Mordsdelikatessen
könnt ihr außerdem noch eines der 2 Mordsdelikatessen-Notizbücher gewinnen !!!







Sichert Euch weitere Lose! Wie das funktioniert?

Schaut einfach bei all unseren Beiträgen vorbei und kommentiert fleißig.


Doch nun zur heutigen Gewinnspielfrage.

Wie gefällt Euch das Cover zu „Mordsdelikatessen“ - würdet Ihr daran etwas ändern?


Ich bin auf Eure Antworten sehr gespannt!




Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel startet am 06.01.2017 und endet am 15.01.2017 um 12.00 Uhr.
Folgende Preise werden verlost:
1. Preis: ein Print „Mordsdelikatessen“
2. Preis: eine Mordstasse
3. Preis: ein Schmucklesezeichen
Die Teilnahme erfolgt durch Kommentieren auf den Blogs. Jeder Teilnehmer kann pro Blogbeitrag einmal im Lostopf landen. Die Gewinner werden am 15.01.2017 ausgelost und auf den Blogs und auf Facebook bekanntgegeben.
Wer sich aktiv an der Facebook-Veranstaltung beteiligt, hat außerdem die Chance, eins von zwei Notizbüchern zu gewinnen.
Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
Die Preise werden nur innerhalb Deutschlands, nach Österreich oder in die Schweiz versendet. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.
Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die Adresse im Gewinnfall an die Autorin übersendet und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf. Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Montag, 9. Januar 2017

Rezension "Dear Sister - Schattenjagd" Teil 2 von Maya Shepherd - CreateSpace



  • Taschenbuch: 368 Seiten
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (19. Oktober 2014)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 1522823492
    ISBN-13: 978-1522823490
    D: 10,99 Euro





Inhalt:


  • Seitdem ihre Schwester zurück ist, herrscht in Winters Leben das pure Chaos. Zuhause dreht sich alles nur noch um Eliza. Ihre große Liebe Lucas hat sie verlassen und selbst ihre beste Freundin Dairine wendet sich von ihr ab. Ihr einziger Verbündeter ist durch ihre Schuld gestorben. In Winter wächst die Wut auf ihre Schwester und kommt schließlich zum Ausbruch. Eliza versucht derweil sich einen Platz in ihrem neuen Leben zu erkämpfen. Sie muss nicht nur gegen magische Kräfte, sondern vor allem gegen Eifersucht und Intrigen ankommen. Doch am meisten trifft sie die unbändige Wut ihrer eigenen Schwester. Werden sie sich jemals vertragen können? Oder steckt hinter Winters Rachegelüsten etwa der tote Schattenwandler Liam?
    Quelle: Amazon


  • Die Autorin:


  • Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren. Zusammen mit Mann, Tochter und Hund lebt sie mittlerweile im Rheinland und träumt von einem eigenen Schreibzimmer mit Wänden voller Bücher.
    Seit 2014 lebt sie ihren ganz persönlichen Traum und widmet sich hauptberuflich dem Erfinden von fremden Welten und Charakteren.

    Im August 2015 gewann Maya Shepherd mit ihrem Roman "Märchenhaft erwählt" den Lovely Selfie Award 2015 von Blogg dein Buch.

    Über ihren Alltag berichtet Maya Shepherd mit Witz und Charme in ihrem Webblog www.mayashepherd.blogspot.de

    Facebook: www.facebook.com/MayaShepherdAutor
    Twitter: MayaShepherd
    Instagram: maya.shepherd
    Quelle: Amazon


  • Rezension:

Zum Glück lag nach dem gemeinen Cliffhanger am Ende von "Schattenerwachen" Band 2 bereits bereit und ich konnte direkt weiter in die Welt der Schattenwandler vordringen.


Vorsicht, Suchtgefahr!

"Schattenjagd" schließt direkt an Teil 1 an und schnell wird klar, dass sich mit dem Tod von Liam sehr viel im Leben aller Beteiligten verändert hat. Ich gebe zu, mir hat Liams Part irgendwie gefehlt. Er war für mich so eine Art Farbtupfer, der im zweiten Teil keinen Ersatz gefunden hat.

Während Eliza versucht, ihr Leben neu zu ordnen und noch einmal einen Anfang zu wagen, entgleitet dieses Winter immer mehr. Doch dadurch lernen wir Aiden kennen, der mich tief berührt und fasziniert hat. Er entwickelt sich für Winter und Mona zu einem wahren Freund.
Auch Mona rückt nun näher in den Focus. Noch immer sehr verschüchtert und ängstlich, gelingt es ihr dennoch sich in bestimmten Situationen zu behaupten und aus sich heraus zu gehen.

Gegenüber Eliza durchlebt man als Leser ein Wechselbad der Gefühle. Im Laufe der Geschichte entdeckt man viele liebenswerte Seiten an ihr, deren Eindruck sie dann allerdings mit ihren unbedachten, oft egoistisch unreifen Handlungen wieder zerstört.
Durch die Perspektivwechsel in der Ich-Erzählung zwischen Eliza, Winter und Mona verändert sich der Blickwinkel auf die verschiedenen Situationen und man ist sich am Ende seiner eigenen Gefühle gar nicht mehr so sicher.

Nur mit Lucas konnte ich mich immer weniger anfreunden. Er ist zwar für die Mädchen da, wenn sie ihn wirklich brauchen, zeigt dann aber wiederum absolut kein Rückgrat. Er ist das Symbol für Verlässlichkeit und doch erscheint er mir biegsam wie ein Ast im Wind.

Wie weit würdet ihr für einen geliebten Menschen gehen?

War Liams Tod noch eine Art Notwehr, mehr Unfall als Absicht, so verändert sich nun die Situation.
Die Wendungen im Laufe der Handlung haben mich gerade hier immer wieder überrascht.

Mitreißend und spannend erleben wir noch dramatischer das Aufeinanderprallen extrem unterschiedlicher Charaktere. Abgründe treten zu Tage und lassen uns kalte Schauer über den Rücken laufen. Obwohl mit jeder Menge Fantasie und Magie gemixt, finden sich in den Handlungssträngen viele Parallelen zur Realität. Gerade dieser besondere Mix hielt mich beim Lesen in Atem.

Auch dieser Band endet so, dass ich am liebsten sofort das nächste Buch zur Hand genommen hätte.


Samstag, 7. Januar 2017

Rezension "Dear Sister - Schattenerwachen" Teil 1 von Maya Shepherd - CreateSpace





Taschenbuch: 394 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (26. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1522823263
ISBN-13: 978-1522823261
D: 11,99 Euro







Inhalt:


Vor sechs Monaten verschwand Winters Schwester Eliza spurlos. Doch entgegen der Befürchtung anderer, glaubt Winter nicht an ein Verbrechen. Sie ist überzeugt davon, dass Eliza freiwillig die Stadt verlassen hat und plötzlich steht sie da… Winter traut ihren Augen nicht und beginnt mit ihrer Freundin Dairine Nachforschungen anzustellen, dabei gerät ihr neuer Musiklehrer in Verdacht. Plötzlich ereignen sich grausame Ritualmorde in der Gegend und Eliza wird damit in Verbindung gebracht. Winter macht eine Beobachtung, die sie daran zweifeln lässt, dass ihre Schwester noch die ist, die sie einmal war. Magie? Übernatürliches? Was ist bloß mit ihrer Schwester passiert? Zwischen Geheimnisse, Magie und Finsternis muss Winter sich schließlich entscheiden.
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren. Zusammen mit Mann, Tochter und Hund lebt sie mittlerweile im Rheinland und träumt von einem eigenen Schreibzimmer mit Wänden voller Bücher.
Seit 2014 lebt sie ihren ganz persönlichen Traum und widmet sich hauptberuflich dem Erfinden von fremden Welten und Charakteren.

Im August 2015 gewann Maya Shepherd mit ihrem Roman "Märchenhaft erwählt" den Lovely Selfie Award 2015 von Blogg dein Buch.

Über ihren Alltag berichtet Maya Shepherd mit Witz und Charme in ihrem Webblog www.mayashepherd.blogspot.de

Facebook: www.facebook.com/MayaShepherdAutor
Twitter: MayaShepherd
Instagram: maya.shepherd
Quelle: Amazon




Rezension:


Über eine lange Zeit hinweg habe ich immer wieder von der "Dear Sister  - Reihe" gehört, doch irgendwie schien nie der richtige Zeitpunkt gegeben, um mit dem ersten Band einen Einstieg zu beginnen. Doch um die Weihnachtszeit war es nun soweit und die ersten beiden Bände sind bei mir eingezogen. Zum Glück, denn so konnte ich nach dem gelungenen Cliffhanger am Ende von "Schattenerwachen" gleich zu "Schattenjagd" wechseln und weiterlesen.

Die Grundgeschichte in "Dear Sister" ist eigentlich ganz einfach. Hauptthema ist die Hassliebe zwischen Winter und ihrer älteren Schwester Eliza.
Eliza ist seit sechs Monaten verschwunden. Jedoch wird das Leben von Winter dadurch nicht besser. Sie sieht ihre Eltern leiden und der Schatten von Eliza ist eigentlich noch größer geworden und droht ihre Anwesenheit nun vollends zu verdecken. Allerdings wird es auch nicht besser, nachdem Eliza wieder da ist. Eliza ist egoistisch und handelt, bevor sie nachdenkt. Sie möchte Winter beschützen und kann doch nicht über ihren Schatten springen.

Die Geschwister lieben sich, sind aber so verschieden, dass ein gemeinsames Leben in inniger Eintracht nicht möglich scheint. Sie wünschen sich nichts Böses und dennoch möchte Winter ihre Schwester soweit wie nur irgend möglich von sich weg wissen. Hinzu kommt, dass beide den gleichen Jungen lieben. Doch da ist noch mehr als reine Rivalität zwischen Geschwistern...

Die Gefühlskonflikte werden sehr realistisch herausgehoben. Beim Lesen solltet ihr auch das Alter der Protagonisten bedenken. Mit 17 ist man noch naiv, manchmal zickig, auf der Suche nach der großen Liebe und muss erst seinen Weg im Leben finden.
Füge noch ein wenig Magie und Fantasie hinzu, würze das Ganze mit Geheimnissen und dunklen Mächten und schon wird es spannend.

Am Ende muss sich Winter entscheiden. Doch gibt es überhaupt ein Richtig oder Falsch?

Jeder Charakter im Buch wird sehr authentisch und mit Gefühl beschrieben.
Mein Lieblingscharakter ist Liam, der Bad Boy. Wir weiblichen Wesen scheinen ja immer von den bösen Jungs angezogen zu werden und möchten gern die Eine sein, die ihn auf die Seite des Guten zieht. Liam ist arrogant, manchmal sehr kalt und dennoch gibt es da auch noch die andere Seite an ihm, die Seite, die man lieb haben muss. Denn auch Liam hat ganz tief in sich ein liebevolles Herz und Winter scheint der Schlüssel hierfür zu sein. Nachdem man erfahren hat, welche Ereignisse ihn zu dem haben werden lassen, der er aktuell ist, möchte man ihm sogar seine Handlungen vergeben.

Lucas dagegen ist der Halt im Buch. Immer verlässlich, fast schon überkorrekt, meist zu nachsichtig und verständnisvoll. Mir erschien er anfangs zu farblos und langweilig. Dennoch erweist er sich mehr als einmal als rettender Anker.
So wie er machen die Protagonisten in "Schattenerwachen" eine ziemliche Entwicklung durch und wachsen durch die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen.

Während des Lesens durchlebt man eine ganze Palette an Gefühlsregungen. Der Spannungsbogen hielt mich von der ersten Seite an bis zum Schluss in Atem. Ein für mich absolut gelungener Reihenauftakt.




Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension "Unglücksspiel" von Ivonne Keller - Knaur TB


Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342651883X
ISBN-13: 978-3426518830
D: 9,99 Euro








Inhalt:


Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Gottes und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer.
Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint …
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt.
Mehr über die Autorin erfahren Sie auf www.ivonne-keller.de oder vernetzen Sie sich via Facebook unter https://www.facebook.com/IvonneKeller
Quelle: Amazon




Rezension:


Ich habe ein Faible für Spannungsliteratur. Das psychologisch Hintergründige erzeugt für mich eine wesentlich höhe Spannung, als blutige Gemetzel.
Von den ersten beiden Büchern verwöhnt, waren meine Erwartungen an "Unglücksspiel" von Ivonne Keller entsprechend hoch. Sie konnte mich mit dieser Geschichte erneut komplett überzeugen.

Dieser Roman hatte für mich sogar mehrere Anziehungspunkte. Zum einen resultieren diese aus der Namensgebung der Protagonisten - Anja und ihrem Mann Stefan. Den eigenen Namen und den meines Bruders in einem Buch wiederzufinden, ist schon ein eigenartiges Gefühl und schafft eine intensivere Bindung zu den handelnden Personen. Zum anderen durfte ich bereits ein wenig in die Handlung vordringen, als Ivonne bei mir zu Hause zu Gast war. Auf der Wohnzimmerlesung fesselte und begeisterte sie die Gäste und machte neugierig auf den weiteren Handlungsverlauf.

Mit Hilfe der in jedem von uns verankerten Ängste webt sie ein Konstrukt, in dem man als Leser rasch gefangen ist. Geschickt eingeworfene Andeutungen und kleine Hinweise führen schnell auf die falsche Fährte oder zu überstürzten Rückschlüssen. Sie spielt mit den Vorurteilen unserer Gesellschaft, die dazu führen, dass wir blind für das Offensichtliche sind. Wir blicken hinter die oft so sauber wirkende gut bürgerliche Fassade und finden dort ungeahnte Dunkelheit.

Nerina hat mich am meisten beeindruckt. Von Beginn an war sie für mich die Schlüsselfigur, hinter deren Geheimnis ich unbedingt kommen wollte. Umgeben von Geheimnissen und gelähmt von ihren Ängsten, steckt doch eine enorme Kraft in dieser oft hilflos wirkenden Frau. Es war spannend, die Entwicklung von ihr und auch den anderen Protagonisten zu beobachten. Dabei findet sich in jeder einzelnen Romanfigur eine eigene mit Feingefühl beschriebene Persönlichkeit.

Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn man gegen Ende die Geschehnisse bereits miteinander verknüpfen konnte und die Auflösung ausgebreitet vor sich sieht, ist die Aufklärung aller Hinter- und Beweggründe sowie der Ausgang der Gesamtsituation gleichbleibend spannend.