Montag, 30. Dezember 2013

Schichtsalat

Wer für den Silvesterabend noch nach einer Idee fürs Buffet sucht, sollte diesen Salat einmal probieren. 
Er ist schnell zubereitet und schmeckt zu vielen Beilagen. 
Natürlich eignet sich der Schichtsalat auch als Zugabe bei allen anderen Feierlichkeiten.


Zutaten:

Streifensellerie aus dem Glas
Kochschinken in kleine Streifen geschnitten
Annanas aus der Dose - stückig
Eier in dünne Scheiben geschnitten
Mais
Miracle Wip
geriebener Käse

Die einzelnen Mengen richtet sich nach der verwendeten Salatschüssel und gewünschter Endmasse.

Zubereitung:

Alle Zutaten in der obigen Reihenfolge in einer Schüssel übereinander schichten. 
Je nach gewünschter Menge Vorgang wiederholen.
Schichtsalat über Nacht kaltstellen und ziehen lassen.

In einer Glasschale kommt die Optik der einzelnen Schichten besonders schön zur Geltung.

Je nach Geschmack kann der Salat vor dem Servieren auch vermischt werden.



Sonntag, 29. Dezember 2013

Väterchen Frost gesucht!

„Vermisst wird seit mehreren Wochen, speziell seit der Weihnachtszeit ein rüstiger alter Herr mit weißem Haar und wallendem weißen Bart. Er ist groß, hält sich für sein Alter sehr aufrecht, trägt ein weißes glitzerndes Gewand und ist im Besitz eines eisblauen Zepters. Überall wo er entlanggeht hinterlässt er Spuren von glitzernden Eiskristallen und zarten Schneeflocken. Zuletzt wurde er in Regionen wie Kanada gesichtet. In manchen Ländern lässt er sich auch gern mit Herr Winter ansprechen. Wer ihn sieht möge ihm doch bitte den Weg nach Deutschland zeigen! Die Kinder werden es danken!“

Ja, Väterchen Frost scheint in diesem Jahr nicht zu uns nach Deutschland zu finden. Außer den Kindern und Wintersportfans vermissen wir Eis und Schnee nicht wirklich – oder doch?
Weihnachten ohne Schnee, dafür aber mit Frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein ist nicht wirklich Weihnachten. Viele Freunde und Bekannte wünschten sich dafür mit einem Augenzwinkern „Schöne Ostern“.
Mir jedenfalls mochte in diesem Jahr trotz der Kinder und Spaß beim Geschenke aussuchen keine so wirkliche Weihnachtsstimmung aufkommen. Das erste Jahr überhaupt. Mir fehlte die wie mit Puderzucker bestäubte Landschaft, die schimmernden Eiskristalle an den Fenstern und das Knacken der Eiszapfen unterm Dach. Ich brauche dieses winterlich romantische „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – Feeling“. So ein bisschen Schnee in der Weihnachtszeit muss einfach sein.
Auf das Verkehrschaos, die Kälte und glatten Fußwege bzw. Fahrbahnen kann ich dabei verzichten, da ich dann  doch eher ein Sommermensch bin.
Aber man kann eben nicht alles gleichzeitig haben.

Und schwuppdiwupp ist auch Weihnachten schon wieder vorbei und der Jahreswechsel steht an. Von Winter oder Schnee ist weit und breit noch immer nichts in Sicht.
Dabei habe ich im Dezember endlich einen preislich im Rahmen bleibenden und doch niedlichen zweiteiligen hellblauen Schneeanzug mit Mickey Mouse Applikationen ergattern können. Nachdem ich bereits zwei Einteiler wieder zurückgeschickt hatte und alle anderen passablen Anzüge ab der Größe 92/98 vergriffen oder nur noch in rosa erhältlich waren – für einen 18 Monate alten Jungen nicht unbedingt geeignet – hängt dieser nun ungenutzt im Schrank. Ich hoffe, wir können im Januar und Februar noch ausgiebig den Schneetest machen.

Es gibt den Spruch: „Pass auf, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen.“
So befürchte ich, dass uns Väterchen Frost im Januar/Februar noch heimsuchen wird.
Im Internet lästern wir ja gern darüber, dass dann zu Ostern der Schneehase unterwegs ist und wir die Ostereier gar nicht mehr suchen müssen, weil sie im Schnee so farbenfroh leuchten.
Die Gefahr, erneut weiße Ostern zu feiern ist meiner Meinung nach sehr groß.


Was denkt ihr? Vermisst ihr so ein klitzekleines bisschen Schnee zu Weihnachten auch oder ist euch das egal? Glaubt ihr, dass wir noch einmal das winterliche Chaos zu spüren bekommen?

Freitag, 27. Dezember 2013

Interpretation Gedicht „Frühlingsglaube“ von Ludwig Uhland


Frühlingsglaube


Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang! 
Nun muss sich alles, alles wenden. 

Die Welt wird schöner mit jedem Tag, 
Man weiß nicht, was noch werden mag, 
Das Blühen will nicht enden. 
Es blüht das fernste, tiefste Tal: 
Nun, armes Herz, vergiss der Qual! 
Nun muss sich alles, alles wenden.



Das vor mir liegende Gedicht „Frühlingsglaube“ lässt sich auf sehr unterschiedliche Weise interpretieren.

Auf den ersten Blick mutet es wie ein fröhliches, Hoffnung gebendes Frühlingsgedicht an. Die Natur beginnt sich nach einem dunklen, kalten Winter neu zu entfalten. Die Luft ist klar und frisch und die ersten Frühlingsblumen erblühen. Jedoch glaube ich, dass Ludwig Uhland die eben beschriebenen Naturereignisse nur als „Deckmantel“ für viel wichtigere und tiefgreifendere Aussagen benutzt.
Der Dichter lebte von 1787 bis 1862, also in einer Zeit politischer, gesellschaftlicher und industrieller Umwälzungen. In dieser Zeitspanne ereigneten sich sehr viele Aufstände und Revolutionen. Es ist möglich, dass er diese Verse nach der bürgerlichen Revolution in Deutschland 1848 geschrieben hat. In diesen Jahren sind die Anfänge der industriellen Entwicklung zu finden.
Uhland „kleidet“ seine Gedanken hierzu in Sätze und ganz knapp in Verben, z. B. „… erwacht …“, „“…Sie schaffen an allen Enden …“ und „…Die Welt wird schöner mit jedem Tag …“.

Der Frühling gilt in der Literatur als ein Symbol für Erneuerungen oder einen Neubeginn. Nach Kriegen ist die Welt oft verwüstet. So haben nach der Revolution in Deutschland sehr viele Menschen ihren gesamten Besitz verloren. Mit ihren Besitztümern wurden aber auch ihr Lebensmut, ihre Hoffnungen und Träume zerstört.
Der Titel des Gedichtes „Frühlingsglaube“ macht Mut und soll den Menschen zeigen, dass die Welt noch sehr viele schöne Dinge zu bieten hat, solange man daran glaubt. Ludwig Uhlands Gedicht stellt einen Aufruf an die Menschheit dar, nicht an ihren zerbrochenen Hoffnungen zu scheitern, sondern vorwärts zu streben und nicht in Selbstmitleid oder Melancholie zu versinken.
Durch den gleichmäßigen Aufbau der zwei kurzen Strophen und seine verwendeten Interpunktionen, z. B. „…, vergiss der Qual!“ wird dies von ihm verdeutlicht.

Es gab in dieser Zeit so viel zu tun. Neue Fabriken und Industriezweige entstanden. Zwar gab es noch immer Elend und Armut in der Bevölkerung, doch veränderten sich die gesamten Lebensbedingungen zum Besseren. Die Arbeit, die schweren handwerklichen Tätigkeiten, wurden von Maschinen übernommen. Alles war geprägt von emsigen Schaffen, was Ludwig Uhland mit den Worten „Sie schaffen an allen Enden“ auszudrücken versucht.
Um aufzuzeigen, dass diese Geschehnisse erst ein Anfang für noch viel weitreichendere Veränderungen sind, hat der Dichter die Zeilen „Man weiß nicht, was noch werden mag, Das Blühen will nicht enden …“ verwendet.

Er möchte den Menschen verdeutlichen, dass sie leben und dieses Leben auch genießen sollen. Sie müssen in die Zukunft schauen und sich nicht immer in die düstere, traurige und hoffnungslose Vergangenheit flüchten.
Dieses Gedicht ist ein Aufruf, seine Träume nicht zu vergessen.
Durch seine klare und freundliche Beschreibung der Natur gelingt es Uhland sehr gut, dieses Thema des Neubeginns darzustellen.

Beim Lesen des Gedichtes ergreift mich eine fröhliche, unbeschwerte und hoffnungsvolle Stimmung.
Durch die Art der verwendeten Symboliken und Formen lässt sich dieses Gedicht auch auf unsere heutige Zeit anwenden. Gerade in diesem Jahrzehnt, welches von Arbeitslosigkeit und Gewalt geprägt ist, kann man solche Worte der Hoffnung gebrauchen. Ludwig Uhland gibt durch seine Zeilen allen Menschen Mut, die ihn gerade benötigen. Besonders durch diese zeitlosen Formulierungen und Natursymbole behält das Gedicht seine eindrucksvolle Wirkung auf den Leser.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Babybauch

Als ich hochschwanger war, fragte mich unsere damals gerade ca. 3½ jährige Tochter:
"Mama, wenn das Brüderchen da ist, dann darf ich doch mal wieder in deinen Bauch?"

Schoko-Crossies selbstgemacht

Schoko-Crossies


Dieses Rezept stammt von einer lieben Kollegin und ist ganz einfach und schnell zuzubereiten. Eine kleine Alternative zu gekauften Süßigkeiten.

Zutaten:

250 g  Kokosfett
  75 g  Kakao
200 g  Puderzucker
1 Päck. Vanillezucker
½ Paket Cornflakes
Mandelstifte nach Belieben

evtl. 1 TL löslicher Kaffee
evtl. Oblaten


Zubereitung:

Kokosfett zerlassen und zum Abkühlen beiseite stellen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten mischen, anschließend des Kokosfett unterrühren.
Mit Hilfe von zwei Teelöffeln Schoko-Crossie-Häufchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Je nach Wunsch, können die Schoko-Crossies auch auf Oblaten angerichtet werden.
Nun ca.1-2 Stunden kalt stellen und genießen. (kühl lagern!)

Die Schoko-Crossies lassen sich auch schön in Folie verpacken und können so als kleine Aufmerksamkeit weitergereicht werden.


Freitag, 20. Dezember 2013

Last Minute Weihnachtsgeschenk

Kerzenhalter

Für alle, die für einen Weihnachtsbesuch noch ein kleines Mitbringsel benötigen oder mit den Kindern ohne großen Aufwand noch etwas basteln möchten. Der Kerzenhalter ist leicht und schnell anzufertigen.

Material:

Bastelkarton in beliebiger Farbe
ca. 6 halbe Walnussschalen
1 kleine Pyramidenkerze
Heißkleber oder alternativ Alleskleber
evtl. Geschenkpapierfolie und Band zum Verpacken




Anleitung:

Aus dem Kartonpapier eine Grundform z. B. Kreis, Stern etc. in der gewünschten Größe ausschneiden.
Die Walnusshälften mit der offenen Seite nach unten kreisförmig anordnen und auf der Grundform mit Heißkleber fixieren. Danach eine weitere Walnusshälfte mit der offenen Seite nach oben mittig platzieren und festkleben. Nun kann in der Öffnung der Walnussschale mit Kerzenwachs die Pyramidenkerze befestigt werden.
Natürlich kann der Kerzenhalter nach Wunsch auch noch mit Glitter o. a. etwas aufgepeppt werden.

Dies ist eine kleine Bastelei, die etwas größere Kinder auch einmal allein anfertigen können.
In Geschenkpapierfolie schön verpackt eine kleine Aufmerksamkeit für Freunde.


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Soljanka a la Oma

Soljanka a la Oma

Mit Gerüchen um uns herum oder dem Geschmack einer Speise verbinden wir automatisch Erinnerungen.
Meine Oma hat mir früher sehr oft einfach so oder zu Kindergeburtstagen Soljanka gekocht.  Ich war als Kind kein guter Esser, aber an diesen Tagen konnte ich richtig zulangen. Und auch heute noch esse ich Soljanka unheimlich gern und erinnere mich dabei an meine Oma.

Für alle, die es gern einmal ausprobieren möchten, nachfolgend unser Familienrezept.

Zutaten:

Kassler oder Kasslerrippchen
ca. 1 Flasche Ketchup
ca. 1 Glas Letscho
3 Paprika
Würstchen (frische Wiener oder aus dem Glas ca. 1-1½ Gläser)
Saure Gurken
Salz & Pfeffer
Soßenbinder

Zubereitung:

Mit Kasslerrippchen  eine Brühe kochen (alternativ: Kassler anbraten und mit genügend Wasser ablöschen), Fleisch klein schneiden.
Paprika, Würstchen und saure Gurken klein würfeln und hinzugeben.
Restliche Zutaten beimischen und je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Sollte die Soljanka noch zu wässrig sein, mit Soßenbinder andicken.


Die genauen Mengen der einzelnen Zutaten richten sich nach dem Geschmack jedes Einzelnen – einfach ausprobieren!

Der Herbst

Der Herbst

Wenn die Blätter fallen,
und die Nebel wallen,
dann dauert´s nicht mehr lange.

Wenn die Drachen steigen,
und wachsen die Feigen,
dann beginnt der Herbst.

Wenn Kürbisse vor jeder Tür stehen,
und man kann viele Kinder sehen,
dann ist da der Herbst.

Wenn keine Blätter mehr sind am Baum,
wird man es glauben kaum,
dann ist vorbei der Herbst.


Jessica Schmidt 2013 (11 Jahre)

Der letzte Tag

Der letzte Tag

Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre,
möchte ich noch einmal mit Dir den Sonnenaufgang erleben,
meinen Liebsten einen langen Brief schreiben, 
Wind und Sonne auf meiner Haut spüren,
allen die mir am Herzen liegen sagen –
„Ich liebe Euch!“,
wissen, ich würde mein Leben noch einmal genauso leben 
und dann in den Sonnenuntergang reiten.

Anja Schmidt 2013