Freitag, 31. Januar 2014

Dunkelheit

Dunkelheit - alles umfassendes Nichts.
Undurchdringliche Schwärze, die mich umhüllt.
Ich habe Angst!
Angst vor der Dunkelheit,
Angst vor dem Unbekannten, dem nicht zu Greifenden,
Angst, vor dem, was ich nicht sehen kann,
Angst vor den plötzlichen Geräuschen um mich herum,
Angst vor der Unendlichkeit.
Wäre ich blind, wäre die Dunkelheit dann meine Freundin, meine Vertraute?
Könnte ich meine Angst überwinden - was fände ich dann?
Wärme und Zufriedenheit?
Die Dunkelheit - ein Zufluchtsort, etwas Warmes, Stilles, Beruhigendes?

Sollte ich nicht eher Angst haben vor dem Licht, dem Tag?
Angst vor dem, was ich auch im Hellen nicht sehen kann?
Angst vor den Lügen und Geheimnissen der Menschen um mich herum?
Wie oft steckt hinter den freundlichen Worten, dem Lächeln 
mehr Gemeinheit, Neid und Bosheit, 
als dass im Dunkeln wirklich Gefahren lauern?

Soll ich mein Leben in Angst verbringen?
In Angst vor dem, was ich nicht kenne, was ich nicht greifen kann?
Ist es nicht schöner, nach dem Guten zu suchen?
Nach Liebe, Freundschaft und Geborgenheit?
Die Angst überwinden,
das Leben lieben,
die Schönheit genießen.

Anja Schmidt 01/2014

Montag, 27. Januar 2014

Heiße Schokolade oder wie verwerte ich Schokoladenreste

Jedes Jahr nach Weihnachten oder Ostern stehen wir vor dem selben Problem:
"Was machen wir mit all den Schokoladenhohlkörperfiguren?"
Die bunt verpackten Weihnachtsmänner oder Osterhasen sehen toll aus und gehören auch irgendwie dazu, nur essen möchte sie komischer Weise bei uns kaum jemand.

Hier eine tolle Idee, diese Schokolade dennoch lecker zu genießen.

Zutaten:


Milch
Schokoladenhohlkörperfiguren (funktioniert natürlich auch mit jeder anderen Schokolade)
Zimt
Vanilleschote
Marshmallows

Zubereitung:


Milch in einen Topf geben, die Schokoladenhohlkörperfiguren in kleine Stücke brechen und der Milch beifügen. Beides zusammen unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Schokolade geschmolzen ist.
Die heiße Schokolade nach Belieben mit Zimt und Vanilleschote verfeinern. (Ich nehme hier gern die Vanille-Mühle von Dr. Oetker zu Hilfe.)
Heiße Schokolade in Tassen füllen und wer es mag kann nun die Marshmallows dazu geben.
Meine Kinder lieben diese Heiße Schokolade mehr, als "gewöhnlichen" Kakao.

Samstag, 25. Januar 2014

Zauberwürfel Buchzitate aus dem moses Verlag

Ich habe mir heute ein neues Schmuckstück für meinen Schreibtisch zugelegt.
Ein Zauberwürfel mit Buchzitaten hat mir in meiner Sammlung bisher noch gefehlt.
Mein Lieblingszitat habe ich auch schon gefunden: 
"Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele." von Marcus Tullius Cicero



Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten, den Würfel auf- bzw. umzuklappen entstehen neue Seitenflächen mit weiteren Zitaten. Insgesamt hat der Zauberwürfel aus dem moses Verlag dadurch nicht nur 6 sondern gleich 9 Flächen für Zitate. Zu jedem Zitat findet ihr natürlich auch einen Vermerkt vom wem es stammt.
Ein schönes Geschenk für alle Literatur begeisterten oder einfach nur zum selber freuen.

Jetzt wünsche ich mir noch so einen Zauberwürfel mit Aphorismen und einen mit Lebensweisheiten. Mal sehen, ob ich irgendwo fündig werde.

Freitag, 24. Januar 2014

Wer ist der Bestimmer?

Zubettgehzeit, 5-jährige zum Papa:

"Papa, du bist kein Bestimmer! Ich bin der Bestimmer und ich sage, wir müssen noch nicht ins Bett!"

Zitat eines gestandenen Lehrers

Wir haben diese Woche einen langjährigen Mitarbeiter aus dem Bildungsbereich in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In seiner Dankesrede gab er uns folgenden Rat mit auf den Weg, den ich euch nicht vorenthalten möchte, da ich dem nur zustimmen kann.

"Wer die Gegenwart nicht nutzt, hat in der Zukunft keine Chance!"

Ich möchte diesen Ausspruch nicht weiter interpretieren. Bitte denkt alle selbst einmal darüber nach!

Donnerstag, 23. Januar 2014

Mutterliebe


Tautropfen im Sonnenschein -
klarer Glanz Diamanten gleich.
Ein einzigartiger zauberhafter Duft umhüllt meine Sinne.
Zwei kleine Augen leuchten wie helle klare Seen -
Vertrauen spricht aus jedem Blick.
Ein zartes Lächeln berührt mein Herz -
einem sanften Windhauch gleich und doch so tief.
Eine kleine Hand in meiner Hand – sanft und zart.
Nie lasse ich dich los!

AnjaSchmidt 2013

Dienstag, 21. Januar 2014

Neue Romanreihe von Eoin Colfer beim Loewe Verlag - Band 1 "Der Quantenzauberer"

Ich bin gerade auf den Buch-Trailer für WARP- "Der Quatenzauberer" vom Loewe Verlag gestoßen. Schaut mal rein!

http://www.youtube.com/watch?v=IuuTWu2rvF4

oder 

http://www.loewe-verlag.de/content-424-424/warp/


Der Autor Eoin Colfer hält gemäß seiner beliebten Reihe der Artemis-Fowl-Bücher einen neuen spannenden Jugendroman für uns bereit. 
Es handelt sich um ein fesselndes Zeitreise-Abenteuer, nicht nur für Fantasy-Leser.
Mit "Der Quantenzauberer" startet die neue WARP-Reihe im Loewe Verlag.

Foto: Unser neues Special zur neuen Reihe WARP ist jetzt online: www.colfer-warp.de
Wir freuen uns über jeden Besucher und über jeden Eintrag im Gästebuch :-)

Inhalt gemäß Trailer:

Die Handlung wechselt zwischen dem London von 1898 und dem Heute hin und her. Während der Auftragskiller Garrick aus dem Jahr 1898 mit seinem Lehrling Riley einen Mord plant, versucht Junior FBI Agentin Chevie aus den heutigen London, diesen zu verhindern. Mittels einer Zeitkapsel scheinen die Kontrahenten zwischen den Zeiten hin und her zu springen.

Eine ausführlichere Inhaltsbeschreibung findet ihr hier:


http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/der_quantenzauberer-7065/


Der Trailer ist liebevoll gestaltet und vermittelt ein Flair des alten Londons zu Zeiten von Sherlock Holmes und Jack de Ripper. Ich denke, wer diese Art von Jugend-Fantasy gepaart mit Humor und ein wenig Geschichtswissen mag, kann hier ein wunderbares Stück für seine Buchsammlung entdecken. 
Sicher auch ein tolles Geschenk für Freunde, Kinder oder zum Wünschen für sich selbst.
Das Buch kann für 16,95 Euro beim Loewe Verlag bestellt werden.

Mein Schatz

In  Deinen großen blauen Augen
kann ich versinken,
Deine süße Stupsnase
bringt mich zum Lächeln,
Dein Lächeln lässt mich träumen.
Du schaust mich an und
ich vergesse die Welt um mich
herum.
Alles erscheint heller, freundlicher,
Sorgen verblassen.
Nichts ist mir so wichtig wie Du!

Mein kleiner Schatz!

Anja Schmidt 2013

Montag, 20. Januar 2014

Alkoholfreier Punsch - Kinderpunsch

Da es ja wieder kälter werden soll, habe ich hier eine alkoholfreie Alternative für uns Autofahrer zum Glühwein bzw. zum Aufwärmen für die Kinder.

Zutaten:

2 l roter Traubensaft
2 l roter Früchtetee (Sorte nach Wunsch)

Mengen gemäß Geschmack anpassen:

Nelken
Vanillezucker
Zimt
Zitronenscheiben
Orangenscheiben

Alle Zutaten mischen und in einem Topf aufkochen lassen. 
Anschließend Punsch einfach in Ruhe genießen.

Freitag, 17. Januar 2014

Wie öffnet man eine Dose?

Wieso schreibe ich über eine so simple Angelegenheit einen Artikel? 
Ganz einfach, weil ich mit Erschrecken feststellen musste, wie ignorant wir auch als Eltern durchs Leben gehen. Wir setzen Dinge einfach voraus, reden darüber und denken oft nicht daran, dass alles im Leben erlebt oder gelernt werden muss.

Eigentlich sollte es doch ganz einfach sein, eine Getränkedose zu öffnen. Einfach an der Lasche aufziehen und aus der entstandenen Öffnung trinken bzw. die Flüssigkeit in ein Glas kippen. Ja, nur wie ist das, wenn man im täglichen Leben nur Flaschen benutzt und in Zeiten des Dosenpfandes in seinem Umfeld auch keine Dosen vorfindet? Unsere Familie besteht aus ausgesprochenen "Flaschentrinkern". Flaschen sind praktisch, beinhalten mehr und sind vor allem wieder verschließbar - im Gegensatz zur Dose. Abgesehen vom Preis-Leistungs-Verhältnis mag ich persönlich das Gefühl, aus einer Dose zu trinken, nicht und benutze schon immer lieber Flaschen bzw. trinke aus einem Glas.

Unser Dosenproblem trat im Sommerurlaub in Erscheinung, den wir letztes Jahr in Italien verbrachten. 
An einem Abend gingen wir mal wieder mit unseren zwei Mädchen und ihrem kleinen Bruder gemütlich italienisch Essen. Es war sehr warm und wir bestellten rasch unsere Getränke. Halb verdurstet saßen unsere zwei Mäuse am Tisch und beäugten skeptisch die neben ihre Gläser gestellten Dosen mit Fanta. Im ersten Moment war uns nicht klar, in welchem Dilemma die beiden steckten. 
Unsere Kinder kamen bis dato noch nie wirklich mit dem Objekt "Dose" in Berührung. Dieser Sachverhalt wurde uns aber erst richtig bewusst, als unsere Große (10) vorsichtig fragte, wie man denn die Dosen öffnet. Nach einer kurzen Erläuterung der Vorgehensweise, gelang es beiden rasch die Dosen zu öffnen und sie hatte richtig Spaß dabei. 
Wer jetzt denkt, Problem gelöst, alles prima, der hat weit gefehlt. 
Unsere Kleine (5) wollte nun - ganz große Dame - ihr Glas selbst befüllen. Allerdings hielt sie die Dose mit der Öffnung nach oben über das Glas und wir konnten gerade noch so ein Malheur verhindern. Zum Glück ging alles gut, die Kinder hatten ihren Spaß und mussten nicht vor der geschlossenen Dose verdursten. 

Diese kleine Urlaubsepisode zeigte uns, wie schnell Wissen oder Handlungsweisen aus unserem Alltag verschwinden. Dinge, die für uns Eltern normal sind, automatisch ausgeführt werden, sind vielen unserer Kinder unbekannt. Tauchen bestimmte Produkte im Alltag nicht mehr auf, werden entsprechende Handgriffe oder Gegenstände nicht mehr benötigt. Unsere Kinder kennen diese Dinge oder Handlungsweisen nur noch aus Erzählungen, Büchern oder von Bildern. 
Erschreckend ist, dass wir gar nicht bemerken, wie Dinge verschwinden. Wir sprechen darüber und wenn Kinder nicht nachfragen, wird uns gar nicht bewusst, dass ihnen das Wissen z. B. über das Öffnen einer Getränkedose verloren geht.

Gut, das Öffnen einer Dose ist nicht unbedingt Lebenswichtig, doch die Situation an sich hat uns nachdenklich gestimmt. Wir müssen unsere Kinder dazu erziehen, Neugier zu entwickeln und sich nicht zu scheuen, Fragen zu stellen. Auch wir Erwachsenen sollten mit offeneren Augen durchs Leben gehen und überlegen, welches Wissen wir unseren Kindern vermitteln möchten. 
Es geht nicht nur um das Schulwissen, sondern Wissen um Dinge, die unseren Alltag ausmachen und mit denen wir oft auch persönliche Erinnerungen verbinden. So simpel uns diese Dinge im Moment erscheinen mögen, dürfen sie nicht verloren gehen. Sonst findet man sie bald nur noch in Geschichtsbüchern beschrieben vor und irgendwann verschwinden sie vielleicht ganz. Das Bedauern kommt dann oft zu spät.



Mittwoch, 15. Januar 2014

Leseprobe zu "Schwesterlein, komm stirb mit mir", Karen Sander

Die Leseprobe gibt einen ersten Eindruck auf die handelnden Personen bzw. Charaktere. Am Anfang steht eine einzelne Pressemitteilung über den Selbstmord eines jugendlichen Straftäters. Der weitere Handlungsablauf liefert vorerst keinen direkten Bezug hierzu und verleitet zu Spekulationen in Hinblick auf den Zusammenhang zu den aufzuklärenden Morden bzw. einen parallel verlaufenden Handlungsstrang. Dadurch wird schon zu Beginn eine direkte Spannung aufgebaut. 
Die Leseprobe lädt dazu ein, das ganze Buch lesen zu wollen. Sie ist so aufgebaut, dass der Leser unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht bzw. die geschilderten Vorkommnisse im Zusammenhang stehen. Bereits mit wenigen Seiten werden hier zukünftige Käufer und Leser gewonnen.

Ich werde mir das Buch mit Sicherheit demnächst kaufen oder schenken lassen.

Samstag, 11. Januar 2014

Prinzessinnen - Diadem

Meine Kinder haben mal wieder gebastelt. Dabei ist dieses tolle Schmuckstück für kleine Prinzessinnen herausgekommen.



Das Schöne ist, das Diadem lässt sich ganz leicht nachbasteln, jeder Kopfform anpassen und geht nicht so leicht kaputt - und wenn doch ist es auch rasch wieder repariert.

Benötigt wird glänzender Plüschdraht (Pfeifenreiniger). Diesen gibt es in allen erdenklichen Farben im Fachhandel oder diversen Bastelabteilungen.
Die Kinder haben für die Grundform einen Silberdraht zu einem Ring gebogen und die Enden in sich verdreht. Anschließend wurde ein roter Plüschdraht so um die Grundform gewickelt, dass kleine Krönchen entstanden. Fertig ist das Prinzessinnen - Diadem.

Der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt und ihr könnt die Form oder Farben nach Wunsch abändern. Viel Spaß beim nachbasteln!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Wunschbuchaktion beim Loewe Verlag

Ich habe gerade via Twitter erfahren, dass der Loewe Verlag derzeit ein tolles Gewinnspiel laufen hat. Über einen Retweet und mit ein bisschen Glück kann man sein Wunschbuch aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm gewinnen.

Es stehen wirklich viele schöne Bücher zur Auswahl, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. 

Die Entscheidung fiel mir schwer, doch sollte ich zu den glücklichen Gewinnern gehören, wünsche ich mir das Buch "Was ich dich träumen lasse" von Franziska Moll und würde euch natürlich auch hier im Blog davon berichten. 

Drückt mit die Daumen bzw. macht doch einfach selbst mit und gewinnt euer aus dem Frühjahrsprogramm! Hier erfahrt ihr, wie es geht:

Sonntag, 5. Januar 2014

Bild in Rot, Orange, Lila und Pink

Vogel beim Fressen


Tiffany mit 4½ Jahren


Sonnenuntergang


Jessica mit 10 Jahren

Fernseher für die Puppenstube

Unsere Fünfjährige ist sehr kreativ und und überrascht uns oft mit ihren Bastelideen.



Den Fernseher hat sie ohne unsere Hilfe mit gefalteten und zusammengeklebten Zeichenpapier gebastelt.
An die hintere Öffnung klebte sie ein rasch skizziertes Bild, dass den Film zeigen soll.
An der gegenüberliegenden Seite befestigte sie etwas Folie von einer Pralinenpackung.
Lässt sich ganz leicht nachbasteln und faszinierte sogar ihre große Schwester.

Leider spiegelt die Folie auch ohne Blitz extrem, so dass sich die Bastelei nicht besser fotografieren ließ.

Weihnachten

Weihnachten ist zwar schon wieder eine Weile her, doch unsere Älteste hat uns zu Weihnachten eine süße Karte gebastelt und ein kleines Gedicht hinzugefügt. Dieses möchte ich euch nicht vorenthalten.

Weihnachten


Dort beim Kamin,
in unserm Haus,
höre ich schon Santa Claus.

Wir laufen schnell zum Weihnachtsbaum,
und glauben es kaum,
da sind Geschenke in unserm Raum.

Jessica Schmidt (24.12.13)

Donnerstag, 2. Januar 2014

Jog-Jog

"Jog-Jog" war die Bezeichnung unserer Ältesten (heute 11) für Jogurt. 
Wir haben den Klang von "Jog-Jog" geliebt und vermissen ihn manchmal heute noch.
Sie konnte bereits sehr früh richtig sprechen, doch dieses Wort haben wir erst viel später notgedrungen "ausgemerzt", da wir es früher einfach nicht übers Herz bringen konnten.
 Es hat dann auch nur ca. eine halbe Stunde Übung und der überdeutlichen Aussprache von Jogurt bedurft und unser "Jog-Jog" war unwiederbringlich verschwunden. 

Welche Bezeichnungen haben eure Kinder für bestimmte Dinge, die anrührend, lustig etc. sind?
An welche Wortendungen erinnert ihr euch auch noch Jahre später und vermisst sie vielleicht sogar ein wenig, wie wir unser "Jog-Jog"?

Vielleicht können wir ja hier eine kleine Sammlung solcher Wortkreationen starten. Ich freue mich auf eure Beteiligung!