Donnerstag, 23. April 2015

Welttag des Buches - Blogger schenken Lesefreude - Geschenke - Gewinnspiel!

Endlich, der 23.04.2015 hat begonnen und wir feiern den Welttag des Buches.
Was wäre eine Welt ohne Bücher, ohne die Magie der geschriebenen Worte?

In früheren Zeiten überlieferten die Barden Geschichten, Lieder und hielten die Erinnerung an geschichtliche Ereignisse aufrecht. Bis, ja bis die Menschen anfingen, alles aufzuschreiben.
Nehmen wir die Gebrüder Grimm. Wie viele Märchen würden bereits vergessen sein, wenn sie diese nicht gesammelt und aufgeschrieben hätten? Heute erfreuen sich noch unsere Kinder an Hexen, Prinzessinnen u. v. m.
Doch Bücher vermögen soviel mehr. Sie lassen uns in fremde fantasievolle, oft unerreichbare Welten reisen. Wir können mutig, traurig, ängstlich oder fröhlich sein. Für jeden findet sich eine passende Geschichte. Wir können unseren Empfindungen freien Lauf lassen und lesen lässt es sich überall.

Ich kann mir ein Leben ohne Bücher nicht mehr vorstellen und hoffe, dass es vielen anderen genauso geht. Aber ich liebe auch Geschenke. Nur eines ist noch schöner, als Geschenke zu bekommen - anderen eine Freude zu bereiten. Und genau das möchte ich heute tun.
Daher habe ich mir überlegt, die folgenden Bücher unter allen, die diesen Post kommentieren zu verschenken. Sollte es irgendwie mit der Kommentarfunktion Probleme geben, könnt ihr auch gerne auf meiner Facebookseite einen Kommentar hinterlassen.
Beide Bücher stehen noch einmal bei mir im Regal und doppelt brauche ich sie nicht. Mein Lieblingsbuch ist das von Karin Slaughter, deren Thriller ich regelrecht verschlinge.


Die Wahrheit stirbt zuerst …

Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war‘s nicht.« Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig zurückgebliebenen Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.


England, 1552: Weil er Brot gestohlen hat, soll der 16jährige Ned hingerichtet werden. In letzter Sekunde rettet ihn die 14jährige Lady Jane Grey vom Galgen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch ihre Liebe ist überschattet: Jane und ihre Familie sind überzeugte Protestanten, Ned jedoch ist Katholik, in einem Land und einem Jahrhundert, in dem die Katholiken zutiefst geächtet werden. Doch nicht nur das – Jane ist die Tochter des Herzogs Henry Grey und soll mit dem König von England verheiratet werden. "Ich habe Angst. Die Königinnen von England sterben für gewöhnlich schnell. Ich habe weder das Verlangen nach dem Thron, noch möchte ich im Tower von London enden. Mein geliebter Ned spricht von Liebe, Freiheit, Zukunft. Mit ihm durch den Wald laufen, die Raben über uns, ist mein einziges Glück." P



Bitte verratet mir einfach, welches Buch sich bei euch wohl fühlen würde. Über Buchtipps eurerseits freue ich mich natürlich auch.

Unter allen, die bei den Büchern kein Glück haben, werde ich noch ein Lesezeichen aus meiner Heimatstadt verlosen.


Trostpreis


Es werden also insgesamt drei Gewinner ausgelost.

Teilnehmen könnt ihr bis zum 30.04.2015 um 23.59 Uhr. Am 01.05.15 lose ich aus und gebe den Gewinner auf dem Blog bekannt. Wenn ihr mir eure Mailadresse mit angebt, erhaltet ihr im Gewinnfall zusätzlich eine persönliche Benachrichtigung.

Ich freue mich auf eure Kommentare und hoffe, ihr genießt heute ein wundervolles Buch.


Noch schnell das Kleingedruckte :)

Teilnahmebedingungen:

1. Verlost wird ein neues und ungelesenes Buchexemplare.
2. Das Gewinnspiel läuft vom 23.04.2015 bis zum 30.04.2015, 23.59 Uhr. Ausgelost wird am 01.05.2015 aus allen 
    Kommentaren. Der/die Gewinner/in erklärt sich damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name hier 
    veröffentlicht werden darf.
3. Mitmachen darf jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem 
    Abschicken des Kommentars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid oder die Genehmigung 
   eines Erziehungsberechtigten vorliegt.
4. Keine Barauszahlung möglich.
5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht. Doch davon gehen wir ja nicht aus.
6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.




Dienstag, 21. April 2015

Auf Wiedersehen kleine Hana und gute Reise - Hana´s Koffer - Gegen das Vergessen


Ich hatte das große Glück eine Station auf der großen Reise von Hana´s Koffer zu sein. Doch nach einer bewegenden Zeit mit einem mutigen wundervollen Mädchen, das für viele andere steht, die das gleiche Schicksal teilen mussten, macht sich Hana nun auf die Weiterreise.



Die Vergißmeinnicht sind gepflanzt und ich hoffe, sie werden in den nächsten Wochen wachsen und erblühen. Es heißt immer, "... hat ein Gedächtnis wie ein Elefant...", denn Elefanten sind sehr kluge Tiere, die fast nie etwas vergessen, ein Leben lang. Daher gebe ich Hana einen kleinen Elefanten mit auf die lange Reise, damit sie nie vergessen wird. Einen ausführlichen Bericht zum Buch könnt ihr bald hier auf dem Blog lesen.


Meine an sich schon krakelige Schrift ist leider hier noch ungelenker, da ich momentan mit der rechten Hand nicht richtig hantieren kann.

Hana ist nun unterwegs zu Jutta und ich hoffe, sie kommt wohlbehalten an. Gute Reise kleine Hana!


Montag, 20. April 2015

Rezension: "Devil´s River" von Thomas Thiemeyer - Knaur Verlag


Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Knaur HC (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517159
ISBN-13: 978-3426517154
D: 16,99 €







Inhalt:


Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten...
Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.
England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt ...

Quelle: Amazon


Der Autor:


Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.
Quelle: Amazon


Rezension:


Zu Beginn muss ich mich outen. Ich habe zuvor noch nie ein Buch von Thomas Thiemeyer gelesen. Doch all die Kommentare und der Klappentext zum Buch machten mich neugierig. Jetzt bin ich froh, mit dieser Eigenschaft gesegnet zu sein, da mir diese Geschichte ein wundervolles Leseerlebnis bescherte. Ich durfte an einer tollen Leserunde bei Katze mit Buch und Autorenbegleitung teilnehmen.

Erst dachte ich, es handelt sich um einen Thriller im Westernstil mit mystischen Einschlägen, doch dieses Buch ist so vieles mehr. Es lässt sich nicht wirklich in ein Genre pressen und wird somit einer großen Bandbreite von Lesern Lesevergnügen bringen. Ihr findet hier von Elementen eines Romans, Western, Thriller, Mystery bis hin zur Liebesgeschichte alles vereint.

Alte Dachböden und Geheimnisse üben schon immer eine große Anziehungskraft auf mich aus. Was es da doch alles zu finden geben könnte. Genauso geht es Eve, deren geliebte verstorbene Großmutter sie auf eine Reise in die Vergangenheit und zu ihren Wurzeln schickt. Die Geschehnisse in der Gegenwart bilden den Mantel für die eigentliche Geschichte, deren Helden River und Blake sind.
Beide Zeitstränge harmonieren miteinander bzw. ergänzen sich. Sie sind gut durchdacht und halten die Spannung hoch. Die bildliche und farbliche Schreibweise lässt den Leser das Buch wie einen Film erleben.

River ist eine starke und kluge Persönlichkeit, die sich in einer von eher Männern bestimmten Welt und in der Wildnis Kanadas durchschlägt. Aber auch sie umgibt ein Geheimnis, das es zu lüften gilt.
Dagegen verkörpert Blake eigentlich die dunkle Seite, denn er ist ein gesuchter Mörder. In ihm verbergen sich tiefe seelische Abgründe. Dennoch schafft es Thomas Thiemeyer gerade die Figur des Blake so zu gestalten, dass man diesen Mann gern haben muss. Nach und nach lichten sich auch die Geheimnisse in dessen Vergangenheit und man beginnt zumindest zu verstehen, warum dieser Mensch zu dem wurde, was er darstellt.
River schafft es, die gute verschüttete Seite von Blake hervorzurufen. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es nicht das Happy End geben wird, auf das man immer wieder hofft. Doch nur so ist das Ganze auch glaubwürdig.

Wir erfahren aber auch mehr über indianische Riten und mystischen Glauben. Es bleibt euch überlassen zu entscheiden, welche mystischen Überlieferungen und Kulte wahrhaftig sind und was der Fantasie entsprungen ist. Einige Fragen bleiben auch am Ende des Buches zurück und lassen uns so noch eine Weile in der kanadischen Wildnis verweilen.

Fazit:


Ein absoluter Lesegnuss mit vielschichtigen Stilelementen.


Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken





Donnerstag, 16. April 2015

Rezension "Glasgesichter" von Cordula Hamann - MIRA Taschenbuch

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (10. Oktober 2014)
ISBN-10: 395649072X
ISBN-13: 978-3956490729
D: 9,99 €

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 726 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (10. November 2014)
D: 9,99 €




Inhalt:


Ein schlechter Scherz – oder tödliche Gefahr? Die Galeristin Andrea Wahrig erhält eine anonyme Morddrohung, als sie die spektakulären Bilder eines jungen Berliner Künstlers ausstellen will … Gesichter, farbenfroh gemalt auf Glas, im Todeskampf verzerrt – die spektakuläre Bilderserie des jungen Künstlers Maximilian Ross soll der Galerie von Andrea Wahrig den Durchbruch bringen. Da erhält sie einen anonymen Brief: „Sagen Sie die Ausstellung ab oder jemand, den Sie lieben, wird sterben.“ Andrea glaubt zunächst an einen schlechten Scherz. Bis ihre Mutter verschwindet. Und urplötzlich weigert sich auch Maximilian, seine Bilder auszustellen. War die Drohung etwa von ihm? Hat er etwas mit dem Verschwinden von Andreas Mutter zu tun? Fieberhaft beginnt Andrea nachzuforschen. Während sie dem grausamen Geheimnis des Künstlers immer näher kommt, liegen Pinsel und Farben schon bereit, für das nächste gläserne Totenbild …
Quelle: Amazon



Die Autorin:


Cordula Hamann, geboren 1959, lebt mit ihrer Familie in Berlin und in Andalusien. Ihre literarischen Schwerpunkte sind Krimis, Thriller und Familiendramen. Cordula Hamann ist im Vorstand des Vereins "42erAutoren - gemeinnütziger Verein zur Förderung der Literatur e.V. und Mitglied des Autorenkorrektivs Qindie.
Quelle: Amazon



Rezension:


An diesem Buchcover kam ich einfach nicht vorbei. Es zog mich immer wieder in seinen Bann.
Es ist eigentlich nicht besonders schön, hat aber irgendetwas an sich und passt perfekt zum Inhalt.

Obwohl ich zum Lesen von E-Books immer wesentlich länger Zeit benötige, als bei einem realen Buch, bin ich nur so durch die Geschichte gerutscht. Der Klappentext verspricht nicht zu viel. Den Leser erwartet ein psychologisch spannender Thriller mit Gänsehauteffekt.

Der Spannungsbogen ist für mich perfekt durchdacht und auch die "falschen" Fährten sind gut ausgelegt. Wir steigen hinab in die Abgründe eines gestörten Geistes und dennoch hatte ich am Ende sogar ein wenig Mitleid mit dem Täter. Er hatte niemanden, der ihm zur Seite stand, so dass sich sein vielleicht schon vorher labiler Geist völlig von der Realität verabschiedete. Ein schwerwiegendes seelisches Trauma hat seine Psychose ausgelöst - eigentlich sehr traurig und tragisch. Cordula Hamann zeigt aber auch, wie anders traumatische Ereignisse von Opfern verarbeitet werden können.
Wie stark können Ereignisse verdrängt werden, um dennoch unterschwellig das ganze Leben zu bestimmen.

Beim Lesen durchläuft man eine Achterbahn der Gefühle zwischen Hoffen, Bangen, Mitleid und Wut. Die Autorin streut kleine Hinweise und Hintergrundinformationen wie Brotkrumen in die Handlung ein, so dass sich nach und nach alles wie bei einem Puzzle zusammenfügt. Dennoch kann man das komplette "Bild" erst ganz zum Schluss wirklich erkennen.

Eine gut recherchiert Geschichte, die psychologisch tiefgründig, fesselnd und überzeugend daherkommt. Die Protagonisten wirken authentisch und vielschichtig, wodurch der Leser direkt in das Geschehen eintauchen kann.

Fazit:


Ein gelungenes Thrillerdebüt, das für Gänsehaut und spannende Unterhaltung sorgt.



Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken

Danke an BloggDeinBuch für dieses Rezensionsexemplar.

Sonntag, 12. April 2015

Rezension "Ich sehe was, was niemand sieht" von Tim O'Rourke - Chicken House (Carlsen Verlag)


Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Chicken House (26. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551520747
ISBN-13: 978-3551520746
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
D: 14,99 €






Inhalt:


Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde. Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ... Ein packender Mystery-Thriller! Mit Special: exklusive Bonusgeschichte
Quelle: Amazon


Der Autor:


Tim O’Rourke ist vom Schreiben besessen. Wenn er nicht als Police Officer im Einsatz ist, verbringt er jede freie Minute über seinen Laptop gebeugt, vollkommen versunken in die Welten, die er erfindet. Mehr als 30 Romane hat er als Selfpublisher bereits veröffentlicht, darunter Erfolgsserien wie Kiera Hudson und Samantha Carter, die in über 50 Ländern gelesen werden und zusammen tausende begeisterte Bewertungen auf einschlägigen Online-Plattformen erhalten haben. Mit seiner Frau, drei Söhnen und einer Katze lebt Tim O‘Rourke in Buckinghamshire.
Quelle: Carlsen Verlag


Rezension:


Wer wünscht sich nicht manchmal ein wenig hellseherisch begabt zu sein. Es wäre doch interessant in die Vergangenheit oder Zukunft der Menschen blicken zu können oder nicht? 
Charley wünscht sich eher das Gegenteil, denn sie hat diese eine besondere Gabe. Sie kann sehen, was anderen passiert, doch sie sieht nur, wie diese Menschen sterben. Ihre Blitze tauchen auf wann und wo sie wollen. Ihre Gabe lässt sich nicht steuern. Oder bildet sie sich all dies nur ein?

Das Buch startet recht mysteriös und fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Dabei beinhaltet dieser Jugendthriller alles, was jugendlichen Lesern gefällt. Ein gut ausgewogener Mix aus Krimi, Mystery mit einem Hauch von Liebe. Die übersinnlichen Einschübe erhöhen die Spannung und lassen genügend Freiraum für Spekulationen. Dabei sind einige Stellen recht düster und nicht leicht zu verdauen, so dass das Lesealter ab 14 hier wirklich beachtet werden sollte. Aus diesem Grund ist das Buch aber auch für ältere Leser interessant und spannend.

Dadurch, dass die Geschichte aus zwei Sichten - einmal von Charley und dann wieder von Tom - erzählt wird, beleuchtet Tim O`Rourke alle Aspekte des Geschehens und man ist immer mittendrin.
Die Figuren wirken authentisch und der Lesefluss bleibt über 368 Seiten voll erhalten. Der Schreibstil ist recht unkompliziert, spricht dadurch die jüngeren Leser gut an. Das Buch liest sich recht zügig und trotz vieler Verdachtsmomente wird das Ende sicher einige überraschen.
Alles wirkt schlüssig und dennoch lies mich die Reaktion der Polizei am Schluss recht unbefriedigt zurück. Vorstellen kann ich mir ein derartiges Verhalten schon, es gibt der ganzen Geschichte für mich allerdings einen enormen Abbruch.

Fazit:


Ein gelungener spannender Jugendthriller mit interessanten Gedankengängen und Mystery-Elementen.


Kimmy vergibt 4 von 5 Käseecken





Freitag, 10. April 2015

Rezension "Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling" von Sjoerd Kuyper - Gabriel Verlag / Thienemann-Esslinger Verlag


Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Gabriel Verlag; Auflage: 1. (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522303946
ISBN-13: 978-3522303941
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Hotel de Grote L
D: 14,99 €






Inhalt:


„Es war ein Sonntag, an dem man sicher war, alles zu können. Fliegen zum Beispiel.“ Was Kos stattdessen gerade erlebt, gleicht eher einer Bruchlandung: der Herzinfarkt seines Vaters, der mehr ist als sein bester Freund, drei starrköpfige Schwestern, mit denen er das Familienhotel am Laufen halten muss. Und dann ist da noch Isabel – die hat er immer noch nicht geküsst. Er braucht dringend Auftrieb. Aber im Moment sieht es nicht danach aus … „Ein wunderbar verrücktes, temperamentvolles Buch“ Trouw

Quelle: Amazon

Der Autor:


Sjoerd Kuyper , Jahrgang 1952 ist ein niederländischer Schriftsteller
. Neben Literatur für Erwachsene, schreibt er vor allem für Kinder.

Rezension:


Mit 13 hat man es nicht leicht. Die Gedanken schlagen Purzelbäume, Mädchen sind faszinierende und doch schwer zu verstehende Wesen. Ach ja, und dann begegnet man vielleicht noch der ersten Liebe und weiß nicht damit umzugehen. 
Kos passiert all dies auf einmal und noch viel mehr. 

Als einziger Junge zwischen drei Schwestern - jede mit ihren eigenen skurrilen Macken - hat er es schon im normalen Alltag recht schwer. Ernst zu nehmen scheint ihn keine. Dabei hat er volles Verständnis für das merkwürdige Verhalten der Mädchen. 
Alle haben noch immer an dem Tod der Mutter drei Jahre zuvor zu knabbern. Als nun auch der Vater der Kinder ins Krankenhaus kommt, stehen die vier vor einer schier ausweglos erscheinenden Situation. Die Welt um Kos droht in sich zusammenzubrechen. Doch Aufgeben geht nicht.
Mit viel Enthusiasmus, ein wenig weltfremd und einer großen Portion Glück meistern die Geschwister alle Hürden. Feinfühlig wird auch die Beziehung der Geschwister untereinander beleuchtet. Wie in jeder Familie streiten sie sich, doch wenn es darauf ankommt, zeigen sie auch ihre große Liebe zueinander und halten zusammen.

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Sicht von Kos erzählt. Der Autor schafft es perfekt, den Ton eines Dreizehnjährigen zu treffen. Dabei geraten seine Gedankengänge auch das ein oder andere Mal ein wenig durcheinander oder gehen merkwürdige Wege. So wie auch im realen Leben.
Etwas gewöhnungsbedürftig waren die Einschübe von Gedankengängen einer weiteren Person und ich brauchte ein paar Anläufe, um herauszufinden, dass es sich hier um Isabells Gedanken handelt. Doch irgendwie sind diese Passagen eine passende Ergänzung.

Es werden schon ernste Themen angesprochen, doch ganz so ernst sollte man dieses Buch nicht nehmen. Mit einem Augenzwinkern und einigen Übertreibungen erzählt Sjoerd Kuyper eine verrückte Alltagsgeschichte. Wir begegnen liebenswerten Charakteren in fantastischen überdreht dargestellten Situationen. Am Ende fügt sich alles zu einer unterhaltsamen Geschichte zusammen.



Fazit:


Ein etwas anderes Jugendbuch mit einer Geschichte zum Nachdenken, bangen, schmunzeln und lachen. Aber auch einem ganz eigenen Charme.


Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken

Donnerstag, 9. April 2015

Rezension "17 Briefe oder der Tag, an dem ich verschwinden wollte" von Karin Kolbe - Planet Girl / Thienemann-Esslinger Verlag


Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (12. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522504526
ISBN-13: 978-3522504522
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 20 Jahre
D: 9,99 €






Inhalt:


Jetzt hat sich Line entschieden – morgen ist der Tag, an dem sie verschwinden wird! Raus aus ihrem alten Leben, weg von den Problemen mit ihrem Vater! Noch einen letzten Brief verfasst sie und versteckt ihn am Flussufer. Dass dieser Brief gefunden wird, daran hätte Line niemals geglaubt. Doch der Finder schreibt ihr zurück, berührt von ihren Worten. Es entwickelt sich eine zarte Brieffreundschaft – und nie hätte Line gedacht, wer sich hinter diesen gefühlvollen Zeilen verbirgt ...

Quelle: Amazon

Die Autorin:


Karolin Kolbe, 1993 in Kassel geboren, denkt sich Geschichten aus, seitdem sie Kassetten aufnehmen und Buntstifte halten kann. Mit der Grundschulzeit begann das Aufschreiben und lässt sie nun nicht mehr los. Nach ihrem Abitur zog sie für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr nach Berlin, wo sie nun studiert. Die Autorin liebt interessante Menschen, gute Gespräche, spannende Bücher und Filme, bunte Farben, blühende Natur und die Sonne.
Quelle: Amazon

Rezension:


Das Buch beginnt sehr langsam und verhalten. Anfangs erfahren wir nur durch Andeutungen und kleine Einblenden, wie kompliziert das Leben der Protagonistin verläuft. Mit dem Fortgang der Geschichte lichtet sich der Nebel und die Hintergründe werden erklärt.

Line schreibt Briefe, da sie niemanden hat, mit dem sie über ihre Probleme sprechen kann. Das ihr "Abschiedsbrief" von Anton gefunden und beantwortet wird ist ein großer Zufall. Dennoch entwickelt sich ein Briefwechsel, bei dem es beiden immer leichter fällt über Ängste und Probleme zu schreiben und dem anderen mit Ratschlägen zur Seite zu stehen.

Dabei sind Anton und Line grundverschieden. Anton scheint alles zu haben, ein liebevolles Elternhaus, Freunde, er ist ein guter Sportler, beliebt und mit dem Supergirl der Schule zusammen.
Aber auch seine heile Welt beginnt zu bröckeln und Lines Worte rütteln ihn aus seiner Lethargie. Sein Leben ist nicht so, wie er es die Außenwelt und sich selbst glauben lassen möchte.
Anton fängt an die Dinge zu hinterfragen und lernt, eigenständig zu denken und zu handeln.

Line hat es zu Hause nicht leicht, fühlt sich für alle verantwortlich und verkriecht sich hinter ihren Zwangsneurosen. In der Schule ausgegrenzt und verlacht, unsicher und traurig scheint sie zu verkümmern. Doch Antons Briefe beginnen eine Seite in ihr zum Klingen zu bringen, die sie selbst noch nicht kannte. Sie lernt viel über sich selbst und beginnt, sich Hilfe zu suchen. Nach und nach wird aus dem hässlichen schüchternen Entlein ein strahlender Schwan. Line entdeckt das Leben.

Das Buch umschließt noch mehr vielschichtige Charaktere, die alle ihre eigene Rolle haben und für diese Geschichte wichtig sind. 

Lines Ausgrenzung in der Klasse grenzt schon sehr an Mobbing. Ich habe versucht, mich daran zu erinnern, wie es zu meinen Schulzeiten war. Ja, auch wir haben gelästert und Grüppchen gebildet, doch die Gesellschaft und die Einflüsse haben sich in den vergangenen Jahren massiv geändert. Leider sind sich viele gar nicht mehr bewusst, wie bösartig und verletzend manche Äußerungen sind.
Der Umgang untereinander ist rauer und unüberlegter geworden. Der Alltag unserer Kinder ist schwieriger geworden, so dass der Rückhalt in der Familie oder auch im Freundeskreis an Bedeutung zugenommen hat.

Am Ende lösen sich viele Probleme, doch der Weg für Line und Anton ist offen. Es ist kein endgültiger Schluss und dieses doch offene Ende finde ich gut. Somit bleibt viel Raum für eigene Überlegungen.

Fazit:


17 Briefe ist ein wichtiges und lehrreiches Jugendbuch. Es hat genau die richtige Mischung zwischen Tiefgang und Unterhaltung, um die Zielgruppe anzusprechen.


Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken

Samstag, 4. April 2015

Rezension "Die Glücklichen" von Kristine Bilkau - Luchterhand


Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Luchterhand Literaturverlag (16. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3630874533
ISBN-13: 978-3630874531
D: 19,99 Euro








Inhalt:


Ein großes Generationsporträt unserer Zeit

Isabell und Georg sind ein Paar. Ein glückliches. Wenn die Cellistin Isabell spätabends von ihren Auftritten mit dem Orchester nach Hause geht oder der Journalist Georg von seinem Dienst in der Redaktion auf dem Heimweg ist, schauen sie oft in die Fenster fremder Wohnungen, dringen mit ihren Blicken in die hellen Räume ein. Bei abendlichen Spaziergängen werden sie zu Voyeuren. Regalwände voller Bücher, stilvolle Deckenlampen, die bunten Vorhänge der Kinderzimmer. Signale gesicherter Existenzen, die ihnen ein wohliges Gefühl geben. Das eigene Leben in den fremden Wohnungen erkennen. Doch das Gefühl verliert sich.

Mit der Geburt ihres Sohnes wächst nicht nur ihr Glück, sondern auch der Druck und die Verunsicherung. Für Isabell erweist sich die Rückkehr in ihren Beruf als schwierig: Während des Solos zittern ihre Hände, nicht nur am ersten Abend, sondern auch an den folgenden. Gleichzeitig verdichten sich in Georgs Redaktion die Gerüchte, der Verlag würde die Zeitung verkaufen. Währenddessen wird ihr Haus saniert. Im Treppenhaus hängt jetzt ein Kronleuchter, im Briefkasten liegt eine Mieterhöhung. Für die jungen Eltern beginnt damit ein leiser sozialer Abstieg. Isabell und Georg beginnen mit einem Mal zu zweifeln, zu rechnen, zu vergleichen. Jeder für sich. Je schwieriger ihr Alltag wird, desto mehr verunsichert sie, was sie sehen. Die gesicherten Existenzen mit ihren geschmackvollen Wandfarben sagen jetzt: Wir können, ihr nicht. Was vertraut und selbstverständlich schien – die Cafés, Läden, der Park, die Spielplätze mit jungen Eltern –, wirkt auf einmal unzugänglich. Gegenseitig treiben sich Isabell und Georg immer mehr in die Enge, bis das Gefüge ihrer kleinen Familie zu zerbrechen droht.

Kristine Bilkau zeichnet in ihrem Debütroman »Die Glücklichen« das präzise Bild einer nervösen Generation, überreizt von dem Anspruch, ein Leben ohne Niederlagen zu führen, die sich davor fürchtet, aus dem Paradies vertrieben zu werden.
Quelle: Amazon

Die Autorin:


Kristine Bilkau, 1974 geboren, war 2008 Finalistin des Literaturwettbewerbs Open Mike in Berlin und 2009 Stipendiatin der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. 2010 erhielt sie das Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen und 2013 nahm sie an der Bayerischen Akademie des Schreibens des Literaturhauses München teil. Sie arbeitet als Journalistin für Frauen- und Wirtschaftsmagazine und lebt mit ihrer Familie in Hamburg. „Die Glücklichen“ ist ihr erster Roman.

Quelle: Amazon

Rezension:


Ein Buch über das Leben. Ein Buch über Alltagsängste, Erfolgsdruck, Unsicherheit, Hoffnung, Wünsche, Träume, Partnerschaft und Familie. Eine Geschichte, die ganz ohne großes Tam Tam oder reißerische Story daherkommt.

Kann ein solches Buch ein Erfolg werden? Finden sich hierfür überhaupt Leser?
Ich sage ganz eindeutig "Ja!"

Kristine Bilkau hat mit ihrem Debütroman einen mutigen Schritt in die richtige Richtung gewagt.
Sie hat ein Werk geschaffen, das auf seine eigene Art einen jeden von uns anspricht. Es ist eine Geschichte von nebenan mit leisen Zwischentönen, in der wir uns auf die eine oder andere Art selbst wiederfinden werden. Der Leser muss genau hinhören und wird mit einem Feuerwerk an Erkenntnissen dafür belohnt. Gab es nicht auch in unserem Leben Momente, in denen unsere Gedanken denen von Isabell und Georg ähnelten? Es ist eine sehr intensive Geschichte, die mich nicht mehr loslassen wollte und die beiden wurden fast so etwas wie gute Freunde.

Isabell und Georg sind zwei starke Protagonisten auf der Suche zum eigenen Selbst und auch zueinander. Beide gewinnen im Laufe der Geschichte an Stärke und zeigen, dass die Flucht in eine Scheinwelt oder das Verdrängen von Problemen nicht dauerhaft funktioniert. Nur zusammen sind sie stark genug und das bedeutet auch, Schwächen gegenüber dem Partner und der Umwelt zugeben zu können. Kristine Bilkau möchte aufzeigen, dass wir wieder mehr miteinander sprechen, einander vertrauen müssen.

Was bedeutet es heutzutage eine Familie zu sein? Wie verändert sich die eigene kleine Welt, wenn Kinder hinzukommen? Welche Veränderung macht unser Gefühlsleben durch und können wir die Erwartungen der anderen erfüllen? Müssen wir das überhaupt?

Kristine Bilkau hat im Interview geäußert, dass man nicht automatisch Mutter ist, weil man ein Kind zur Welt gebracht hat, sondern, dass Muttersein auch eine Art Lernprozess bedeutet. Isabell ist noch immer dabei eine Mutter zu werden. Dabei muss sie aber lernen sich selbst und ihren Gefühlen zu vertrauen.
Die Autorin hat ihr Buch mit viel Feingefühl für oftmals als nebensächlich angesehene Details, die aber eine große Bedeutung im Leben haben können, geschrieben.

Über die Hintergründe zur Entstehung dieses Buches und ihre Gedanken zur Geschichte, hat Kristine Bilkau Arndt Strocher von Astrolibrium und mir ein interessantes Interview auf der Leipziger Buchmesse gegeben.

Hier könnt ihr es euch gern einmal anhören Literatur Radio Bayern

Einen tollen Artikel zum Buch findet ihr hier Astrolibrium

Fazit:


Ein grandioses Romandebüt. Ich freue mich auf mehr aus der Feder dieser Autorin.



Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken




Mittwoch, 1. April 2015

Rezension "Ein Pastor zum Verlieben (Hochzeit mit Huhn 2)" von Regina Mengel



Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1688 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 317 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: Qindie - Regina Mengel (21. Februar 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch







Inhalt:


"Ein Pfaffe kommt mir nicht ins Haus." Da ist sich Saskia sicher. Schließlich steht sie sowieso mehr auf die echten Kerle, vorzugsweise Bad Boys mit gut definierten Bauchmuskeln. Und dieser Jan ist zwar niedlich, aber eben auch viel zu schüchtern. Nur merkwürdig, dass sie gerade ihn schon wenige Wochen später in ihr Gästezimmer einlädt. 
Und dann, als wäre Saskias Leben nicht schon verrückt genug, tauchen auf dem Friedhof Leichen auf, die dort nicht hingehören. Bald ist klar: Es handelt sich um Mord. Ausgerechnet ihr bescheuerter Exfreund entpuppt sich als der zuständige Kriminalbeamte. Logisch, dass sich da Saskia berufen fühlt, die Sache aufzuklären. Und Jan? Der punktet auf seine eigene Weise.
Quelle: Amazon


Die Autorin:


Die Autorin erblickte 1966 in Wuppertal das Licht der Welt, zog aus das Glück zu finden und landete in Köln. Dort verdiente sie lange Zeit ihr täglich Brot als Wortjongleurin im Vertrieb. Geschichten begleiteten ihr Leben, doch erst im Jahr 2010 machte sie ernst, sie nahm teil an einem Schreibkurs bei Rainer Wekwerth. Ehrenamtlich gibt sie Flüchtlingskindern Nachhilfe in der Deutschen Sprache und wirkt beim Ulla-Hahn-Haus in Monheim mit. Einige ihrer Texte hat sie in Anthologien, Literaturzeitschriften oder Hörbuch veröffentlicht. Wer mehr über Regina Mengel wissen möchte, ist herzlich auf ihre Homepage eingeladen.


www.wortentbrannt.jimdo.com

oder bei facebook unter:

www.facebook.de/Regina.Mengel.Autorin.
Quelle: Amazon


Rezension:


Wer über die Ostertage noch nach einer kurzweiligen amüsanten Geschichte sucht, ist hier genau richtig. Ihr mögt Chick-Lit und löst gerne Kriminalfälle, dann fangt rasch an zu lesen.

Mit Saskia hat Regina Mengel eine poltrige laute und extrem sympathische Protagonistin geschaffen, die man einfach gern haben muss. Saskia lässt kaum ein Fettnäpfchen aus, benimmt sich manchmal wie der Elefant im Porzellanladen, hat jedoch das Herz auf dem rechten Fleck. Nur in Sachen Liebe weiß sie nicht wirklich, was sie will. Als sie unverhofft auf dem heimatlichen Friedhof in eine Mordserie stolpert und dabei dem zurückhaltenden Jan begegnet, gerät ihr bisheriges Leben mächtig durcheinander. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch ist er auch der Täter?

Die Autorin besticht mit einem leichten flüssigen Schreibstil und viel Humor. Gepaart mit einer großen Portion Spannung und Romantik ist dies ein wundervolles Buch für entspannte Lesestunden.



Kimmy vergibt 4 von 5 Käseecken