Montag, 29. Februar 2016

Rezension "Tag Null" von Leif Tewes - fhl Verlag


Broschiert: 234 Seiten
Verlag: fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1 (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3958486029
ISBN-13: 978-3958486027
D: 12,00 Euro







Inhalt:


Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt.
Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus.
Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt.
Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte.
Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden?
Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.
Quelle: Amazon




Der Autor:


Leif Tewes, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in Frankfurt als Geschäftsführer eines IT-Unternehmens. Während seines Studiums der Informatik hat er Fachbücher geschrieben und einige Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht. Seine Leidenschaft für die Kunst lebt er als Musiker, DJ und Thriller-Autor, sein Interesse für spannende Persönlichkeiten und rasante Geschichten hat sich unter anderem auf zahlreichen Reisen und Offroad-Rallyes entwickelt. ›Tag Null‹ ist seine erste Veröffentlichung in der Literatursparte Kriminalroman und Thriller.
Quelle: Amazon




Rezension:


Wir fragen uns immer, warum Menschen das tun, was sie tun. Warum schlagen sie gerade diesen Weg ein? Wie wird man zum Mörder und wie kommen diese Menschen mit ihren Taten klar? Bereits die Entscheidung, sich zum Scharfschützen ausbilden zu lassen, zeugt von psychischer Stärke, aber auch Schwäche. Ist jemand mit einem derartigen Lebenswandel, wie dem des Protagonisten, noch fähig, echte Gefühle wie Liebe zu empfinden? Im Fall von "Tag Null" - wie emotional ist Tom nach all diesen Jahren am seelischen Abgrund noch oder ist er bereits innerlich abgestorben?

Leif Tewes greift diese Fragen auf und webt einen spannenden Aktionsreichen Krimi rund um dieses Thema. Für einen Thriller fehlte mir allerdings die nötige Spannungstiefe. 
Der Schreibstil ist eher trocken und fast sachlich zu nennen. Dadurch liest sich der Beginn des Buches eher zähflüssig. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, erlebt ab ca. der Hälfte des Buches einen Spannungsanstieg und wird doch noch von der Handlung eingefangen. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wurden nicht immer optimal gelöst. Auch erfolgen diese Sprünge in zu enger Folge. Ich selbst hatte mit diesen Zeitschüben keine Probleme, da ich diese Art von Schreibstil mag. Für einige Leser werden sie aber das Verständnis der einzelnen Szenen erschweren. 

Psychologisch ist die Handlung gut aufgestellt und wir erhalten einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt eines Auftragskillers, seine Beweggründe, seine guten Eigenschaften und alltäglichen Probleme. Ja, man lernt den Menschen Tom kennen und trotz allem, was man am Ende über ihn zu wissen glaubt, entwickelt man als Leser eine gewisse Sympathie. 
Dagegen bleiben die Ermittler fast unsichtbar. Nur Kommissar Berg fängt stellenweise die Aufmerksamkeit ein. Auch hier erhaschen wir einen Blick in seelische Abgründe. Die Beweggründe von Berg sind nachvollziehbar und als Leser muss man sich die Frage gefallen lassen: "Hättest du in manchen Situationen evtl. genauso reagiert?". Nicht alles läuft in rechtlichen Normen und doch sind die geschilderten Geschehnisse realistisch und glaubhaft. 

"Tag Null" stimmt mit seinem düsteren Cover gut auf die Handlung ein. Dennoch würde das Buch im Regal nur bedingt herausstechen. Mir fehlt an dieser Stelle das gewisse Etwas, was sich leider auch im Buch weiter fortsetzt.


Fazit:


Eine psychologisch interessante Story.



Kimmy vergibt 3,5 von 5 Käseecken

Vielen Dank an das Team von BloggDeinBuch für dieses Rezensionsexemplar.






Mittwoch, 24. Februar 2016

Bilderrahmen aus Papptellern basteln

Es gibt Sendungen im Fernsehen, die nicht nur bilden, sondern auch die Kreativität von Kindern fördern. Wir haben Art Attack angeschaut und danach hat unsere Siebenjährige ganz allein losgebastelt. Das Ergebnis ist echt toll geworden und wirkt im Original noch mehr.




Material:


2 Pappteller
Pappe
Zeitungspapier
Küchenrolle
Klebeband
Bastelkleber
Klarsichtfolie/Haushaltsfolie
Wasserfarben
Pinsel


Anleitung:


Einen Pappteller auf der Innenseite mit Wasserfarbe bemalen. 

Aus Zeitungspapier eine lange Wurst drehen oder mehrere kleine Stückchen aneinanderfügen, mit Klebeband ummanteln. Bastelkleber mit etwas Wasser verdünnen, Küchenpapier in kleine Schnipsel rupfen und um die Papierwurst legen. Mit Hilfe eines Pinsels den Bastelkleber über das Küchenpapier streichen und so eine Schicht rundherum um die Zeitungswurst anbringen. Diese anschließend als Trennlinie zwischen Vorder- und Hintergrund auf dem Pappteller positionieren. Mit ein oder zwei weiteren  Schichten Küchenpapier fixieren und trocknen lassen. Anschließend weiter bemalen.

Eine Figur auf Pappe aufmalen und ausschneiden. Wer nicht malen möchte oder den Bilderrahmen persönlicher gestalten möchte kann auch ein Foto auf Pappe aufkleben und dieses entsprechend ausschneiden. Das Bild auf den Pappteller kleben und nach Wunsch in die gemalte Landschaft etc. einfügen.

In den zweiten Teller eine große Öffnung schneiden (siehe Fotos). Den Teller auf der Unterseite bemalen. Von der Gegenseite Klarsichtfolie so straff wie möglich mit Klebeband befestigen. 

Jetzt kann der zweite Teller auf den ersten gelegt und mit Klebeband fixiert werden. Zum Aufhängen mit der Schere oder einem Locher ein Loch anbringen.





Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.



Dienstag, 23. Februar 2016

Rezension "Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten" von Reiner Engelmann - cbj Verlag


Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: cbj (28. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570171973
ISBN-13: 978-3570171974
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
D: 16,99 Euro







Inhalt:



Wer Überlebende des Holocaust trifft, spürt den Abgrund, der sie von anderen Menschen trennt. Sie waren in Auschwitz, Buchenwald, Dachau. Sie haben unsägliches Leid erfahren. Der Tod war ihr ständiger Begleiter. 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gibt es nicht mehr viele Zeitzeugen. Umso wichtiger ist es, ihre Erfahrungen für die Nachwelt zu dokumentieren. Im Gedenken an die Toten, aber auch für den Frieden in der Zukunft. Damit sich die Hölle auf Erden nicht wiederholt.

Reiner Engelmann hat Max Mannheimer, Esther Bejarano, Eva Mozes Kor und sieben weitere Zeitzeugen befragt und ihre Erinnerungen für Jugendliche aufgeschrieben. Ein erschütterndes Zeugnis und ergreifendes Mahnmal wider das Vergessen. Und zugleich ein zutiefst bewegendes Plädoyer für das Leben.

Mit schwarz-weiß Fotos und ausführlichem Glossar.
Quelle: Amazon


Der Autor:


Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. 
Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Zudem veröffentlichte er Bücher, vorwiegend zu sozialen Brennpunktthemen. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz

Quelle: Amazon


Rezension:


Wenn man über einen langen Zeitraum unentwegt kämpfen muss, reicht irgendwann die Kraft nicht mehr aus und wir geben auf. Heute ist es recht einfach aufzugeben und neu zu beginnen.

Im Konzentrationslager bedeutete Aufgeben den sicheren Tod. Menschen wurden bereits nach Tagen oder erst nach Wochen bzw. Monaten gebrochen und an den Rand dessen gebracht, was der Körper und Geist ertragen kann. Jeder Mensch besitzt eine andere Hemmschwelle oder Schmerzgrenze, um Leid zu ertragen bzw. daran zugrunde zu gehen. Doch es heißt nicht umsonst, der Wille kann Berge versetzen.
Neben vielen glücklichen Fügungen, waren es vor allem der eiserne Wille und der Funken an Hoffnung, die diese Menschen am Leben hielt. Kleinigkeiten erlangten eine große Bedeutung und wurden Navigatoren auf stürmischer See in einem aussichtslos erscheinenden Kampf.

Jedes einzelne, in diesem Buch erzählte Schicksal, ist bedeutungsvoll und jede Person verdient unseren größten Respekt. Es gibt nur noch wenige Überlebende, die meisten waren zu Zeiten der Gefangenschaft noch sehr jung, Kinder. Sie haben überlebt und Reiner Engelmann hat die große Verantwortung übernommen, die Erinnerungen für immer festzuhalten, damit sie nie in Vergessenheit geraten. Wie wichtig dies gerade in der heutigen Zeit ist, sehen wir täglich in den Medien oder erleben es im persönlichen Umfeld.


Wie ich bereits in meinen Ausführungen zu "Der Fotograf von Ausschwitz" deutlich machte, habe ich große Hochachtung vor der Empathie und eindringlichen Art von Reiner Engelmann über den Holocaust, seine Opfer und die Überlebenden zu schreiben. Es gibt so viele, deren Leben vorzeitig ausgelöscht wurde. Zu viele, deren Leben endete, noch bevor es richtig beginnen durfte.


Der Autor versteht es, jede einzelne Persönlichkeit in einem angemessenen Licht ohne pathetische Floskeln darzustellen, dem Leser ans Herz zu führen. Sich selbst rückt er weit in den Hintergrund, so dass die ungeteilte Aufmerksamkeit der Leser den Überlebenden und ihren Erzählungen gilt. Reiner Engelmann agiert nur als weisender Lichtstrahl in der Dunkelheit. Sein Erzählstil ist schlicht, klar, eindringlich und vor allem glaubhaft. Umso tiefere Gefühle löst das Gelesene aus.


Zehn Überlebende des Holocaust erzählen in "Wir haben das KZ überlebt" ihre Geschichte. Jedes Schicksal ist einmalig und doch gleicht sich der Leidensweg, den sie durchlaufen mussten, das Schicksal, bei dem das Überleben an einem seidenen Faden hing. Die Momente, in denen der Zufall, ein Geste, ein Schritt in die andere Richtung oder eine hilfreiche Hand über Leben und Tod entschieden.



Bezeichnend für all diese Menschen ist, dass sie ihr Leben nach dem Holocaust nicht von Groll und Hass bestimmen ließen. Sie möchten nicht anklagen, sondern erinnern, aufzeigen, wie es wirklich war. Die Jugend aufrütteln und an die Hand nehmen, damit sich die Geschichte nicht eines Tages wiederholt.




Wir müssen uns auch weiterhin erinnern, damit all diese Menschen niemals in Vergessenheit geraten und als Mahnung, damit wir dem Terror nie mehr die Tür öffnen.



Auf Astrolibrium könnt ihr eine weitere intensive Ausführung zu dem Buch nachlesen sowie einem interessanten Interview zwischen Arndt Stroscher und Reiner Engelmann lauschen.




Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken







Freitag, 19. Februar 2016

Mimikry – Das Spiel des Lesens - die Testphase im Campus Libris geht in die 6. Runde





Seit über einer Woche spielen wie Mimikry. Wer das Buch und das Spiel noch nicht entdeckt hat, bekommt heute die Gelegenheit, die ersten Gehversuche mit Mimiky zu unternehmen.

Auch ich spiele Mimikry. Der gesamte Campus Libris spielt Mimikry, warum also nicht auch du.



Die Regeln sind leicht zu verstehen.





Das Buch zum „Spiel des Lesens“ ist bereits bei Blumenbar erschienen und wie wir spielen könnt ihr im Leitartikel aus AstroLibrium nachlesen. Jede Runde ist anders, wir haben Bücher aus ganz unterschiedlichen Genre´s ausgesucht und bieten euch eine bunte Vielfalt an Texten.


Heute bin ich die Gastgeberin und ich habe mir einen ersten Satz ausgesucht, den nun meine Mitspieler ergänzt haben. Sie sind in die Rolle des Schriftstellers geschlüpft und sehen die anderen Vorschläge jetzt zum allerersten Mal. Welche Fortsetzung ist die richtige? Wer konnte am überzeugendsten „fälschen“?




Meine Mitspieler werden jetzt in den Kommentaren zu diesem Artikel ihre Tipps abgeben und ich löse das in wenigen Tagen hier auf. Ratet doch mit! Gebt euren Tipp als Kommentar ab. Und wenn ihr selbst aktiv mitspielen wollt… Keine Sorge… Wir spielen weiter, ich spiele weiter… alle Welt spielt weiter…

Wir starten heute bereits in die 6. Runde...


Anja Schmidt 





 "Jetzt oder Nils" von Nikola Hotel


Hier geht es zur Rezension: "Jetzt oder Nils"


Klappentext:


Emma hat den peinlichsten Job der Welt: Sie überbringt Blumen und Grußbotschaften – als Glücksschwein verkleidet. Kein Wunder, dass Journalist Nils wenig begeistert ist, als sie vor seiner Tür steht. Denn er will sich umbringen. Das zumindest glaubt Emma und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um Nils zu retten. Neben seinen Problemen mit seinem korrupten Noch-Schwiegervater und dem drohenden Karriereaus muss er sich nun auch noch fragen, wie er die allzu hilfsbereite Emma wieder los wird. Und ob er das überhaupt will … Unglaublich komisch, turbulent und sehr romantisch!





Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren...
************




Vorschlag 1:


Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Ich überbringe als Glücksschwein verkleidet Grußbotschaften. Jane hat mehr Glück. Sie darf ein Katzenkostüm tragen. Darin sieht sie so entzückend aus, dass sie schon mehrere Männer auf diese Weise kennenlernte.


Vorschlag 2:


Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Und genau so stehe ich in einer schicken Reihenhaussiedlung vor der Tür eines jungen Mannes, dem ich eine diese dämlichen Glücksbotschaften überbringen muss. Im Boden möchte ich manchmal versinken. Aber ich brauche dringend das Geld. 



Vorschlag 3:

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Kaum einer nimmt mich in diesem Aufzug ernst, aber was soll ich sagen? Ich bin jung und brauche das Geld. Ich überbringe immerhin gute Nachrichten für andere Menschen, also ist es vielleicht doch nicht so schlimm. Mein nächster Auftrag wartet schon. 



Vorschlag 4:

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Bevor Sie jetzt denken, ich sei übergeschnappt, möchte ich mich einfach vorstellen. Also so ganz ohne Schweinsnase natürlich. Emma Waters ist mein Name und ich bin ein echtes Glücksschwein. Also zumindest, was meinen Job betrifft. Wer mir begegnet hat echt Schwein gehabt.


Vorschlag 5:

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Jeder, der mich sieht, wird denken, dass ich eine schreckliche Sünde begangen habe, für die ich nun bestraft werde. Oder dass ich einen besonders schlechten Schulabschluss habe. Denn mal ehrlich, wer außer mir muss sich in seinem Job als Glücksschwein verkleiden?


Vorschlag 6:


Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Ich hasse dieses Kostüm, aber ich brauche das Geld. Deshalb übringe ich als Glückschwein verkleidet Grußbotschaften. Und wenn ich ehrlich bin, kann der Job auch lustig sein. Es ist nicht zu fassen, was manche Menschen ausrichten lassen. 


Vorschlag 7:


Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Aber was soll ich machen? Mit irgendetwas muss ich ja schließlich Geld verdienen. Seitdem dieses Miststück von Kerl mich verlassen hat, muss ich zusehen, wie ich mich und die beiden Kinder durchbringe. Ihm ist das sowas von egal, Hauptsache er hat seine Freiheit.


Vorschlag 8:

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Eigentlich ziemlich ironisch, wenn man bedenkt, dass gerade dieser Job, viele Menschen glücklich macht. Ich überbringe Grüße und Blumen an kreischende Frauen, lieb guckende Ehemänner und nicht ganz so einsame Singles wie mich.


Vorschlag 9:

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Immerhin tue ich es für eine gute Sache und die meisten Menschen freuen sich, wenn ich ihnen Blumen und Grußbotschaften bringe. Okay, nicht alle, manchen bin ich auch lästig und einige lachen über mich, aber der Job ist zumindest gut bezahlt.


Vorschlag 10:

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Jeder Kunde, den ich in dieser Montur aufgesucht habe, hat mich bisher mit diesem merkwürdigen Blick zwischen Belustigung und Mitleid bedacht. Hier wird es nicht anders werden. Dabei hat er noch nicht die grauenvolle Nachricht gehört, die zu den Blumen in meinem Arm gehört.


Jetzt seid ihr gefragt. Welche Fortsetzung ist die aus dem Buch? Gebt eure Tipps ab… Ich bin gespannt.


Aktualisierung und AUFLÖSUNG

Vorschlag 1 stammt von Paulinchen und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 2 stammt von Julia und erhielt 0 Stimme
Vorschlag 3 stammt von Eva und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 4 stammt von Arndt und erhielt 5 Stimmen
Vorschlag 5 stammt von Nikola Hotel und erhielt 1 Stimmen
Vorschlag 6 stammt von Yvonne und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 7 stammt von Heike und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 8 stammt von Ronja und erhielt 1 Stimmen
Vorschlag 9 stammt von Miriam und erhielt 1 Stimmen
Vorschlag 10 stammt von Anja und erhielt 1 Stimmen



Diese Runde geht an den Arndt, da hat er euch alle schön aufs Glatteis geführt. Es war aber auch eine gelungene Fortsetzung.

Im Original geht es so weiter...

Ich habe den peinlichsten Job der Welt: In meinem Gesicht prangt eine rosa Schweinsnase, und auf meinem Kopf steckt ein Haarreif mit schlackernden Schweineohren... Jeder, der mich sieht, wird denken, dass ich eine schreckliche Sünde begangen habe, für die ich nun bestraft werde. Oder dass ich einen besonders schlechten Schulabschluss habe. Denn mal ehrlich, wer außer mir muss sich in seinem Job als Glücksschwein verkleiden?
Spaßig mit einem leichten Augenzwinkern und doch der richtigen Portion Ernsthaftigkeit geht es im Buch mit Emma weiter. Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen Emma zu besuchen...
Und schon geht Mimikry – Das Spiel des Lesens in die nächste Runde. Hier geht es zu Ronjas Blog Bücherstöberecke… Viel Spaß…




Mittwoch, 17. Februar 2016

Rezension "Aklak, Der kleine Eskimo" von Anu Stohner - Hörbuch - cbj Verlag


Audio CD
Verlag: cbj audio; Auflage: Gekürzte Lesung, Inszenierte Lesung mit Musik (23. November 2015)
Sprache: Deutsch
Laufzeit: 1h 19 min
Sprecher: 
Sigrid Burkholder
ISBN-10: 3837132943
ISBN-13: 978-3837132946
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 7 J.
D: 9,99 Euro




Inhalt:


Herzerwärmend, poetisch und originell - ein Wintervergnügen für die ganze Familie!


Hoch im Norden wohnt Aklak, der kleine Eskimo. Zusammen mit Tuktuk, seinem braven Husky, dem Schneehuhn, dem Schneehasen und der Robbe lässt er sich am liebsten heimlich vom großen Wal auf einer Eisscholle spazieren fahren. Als die großen Eskimojungs die Freunde dabei ertappen, fordern sie Aklak zum Schlittenrennen heraus: Dreimal um den Großen Eisbärbuckel und zurück – das können Aklak und Tuktuk unmöglich gewinnen ... – oder?

Mit sanfter und lebendiger Stimme gelesen von Sigrid Burkholder (u.a. Abenteuer & Wissen)

Quelle: Amazon



Die Autorin:


Anu Stohner wurde 1952 in Helsinki geboren und lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Altlußheim am Rhein. Für ihre Übersetzungen aus dem Englischen, Schwedischen und Finnischen wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Finnischen Staatspreis. Zu ihren bekanntesten Büchern zählen die vom »Kleinen Weihnachtsmann«, vom »Schaf Charlotte« und von der »Kleinen Schusselhexe«, die alle in Zusammenarbeit mit Henrike Wilson entstanden sind.

Quelle: Amazon




Rezension:


Meine beiden Kleinen (3 bzw. 7 Jahre) und ich haben in den letzten Wochen eine schöne Tradition begonnen. Zuerst lesen wir eine Gute-Nacht-Geschichte, dann wird meist noch eine Hörbuch oder ein Hörspiel eingelegt und wir lassen den Tag in aller Ruhe ausklingen. Auf diese Weise ist das Erleben intensiver, als wenn die CD nebenbei beim Spielen läuft. Anschließend bleibt natürlich noch Zeit miteinander über die Geschichten erzählen.

So haben wir auch Freundschaft mit Aklak geschlossen. Aklak ist nicht irgendein Junge von nebenan. Nein, er lebt hoch oben im Norden, dort wo es noch richtig viel Schnee gibt. Aklak ist ein Eskimo und wie alle Kinder tobt er gern mit seinen Freunden im Schnee oder fährt mit seinem Schlitten die Hügel hinunter. Auf die Ermahnungen seiner Mama hört er - sagen wir mal - nicht immer und es kommt wie es kommen musste. Er lässt sich zu einem großen Rennen um den Eisbärbuckel herausfordern...

Sigrid Burholder spielt mit ihrer Stimme und lässt uns so in die Rollen von Aklak und seinen Freunden schlüpfen. Die Grenze zwischen einem Hörbuch oder Hörspiel verschwimmt und das Erleben liegt hier irgendwo dazwischen. Genau dieses dazwischen hat mir sehr gefallen.
Untermalt wird die Geschichte dezent von Geräuschen und Musik, wodurch die Fantasie der Zuhörer weiter angeregt wird.

Anu Stohner hat eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Mut, aber auch Missgunst geschaffen. Sie zeigt die großen Hürden, die es bereits im Leben der Kinder zu nehmen gibt und wie sie gemeinsam überwunden werden können. Ganz nebenbei erleben wir spannende Abenteuer. Es gibt viel zu lachen und wir hatten jede Menge Spaß mit Aklak und seinen Freunden. 

Als Altersempfehlung wird vom Verlag ab 6 Jahren angegeben, aber schon jüngere Kinder werden ihre Freude dabei haben und Aklak mit Begeisterung beim großen Rennen anfeuern. 


Fazit:


Ich kann diese wunderschöne Geschichte nur empfehlen, die nicht nur Kinder bezaubern wird.



Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken


Freitag, 12. Februar 2016

Rezension "Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain - Atlantik Verlag



Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Atlantik (18. Januar 2016)
Sprache: Deutsch

übersetzt von Claudia Kalscheuer
ISBN-10: 3455650228
ISBN-13: 978-3455650228
D: 20,00 Euro






Inhalt:


Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache? Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf - und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen - und was man dafür drauf haben muss.
Quelle: Amazon




Der Autor:


Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler. Liebe mit zwei Unbekannten ist sein fünfter Roman und in Frankreich ein Bestseller. Für seinen Roman Le chapeau de Mitterand (2012) wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Antoine Laurain lebt in Paris.
Quelle: Amazon




Rezension:


Nicht jedes Buch, um dessen Erscheinen ein großer Wirbel betrieben wird und bei dem sich die positiven Kritiken zu überschlagen scheinen, hält sein Versprechen.
"Der Hut des Präsidenten" gehört aber eindeutig zu jenen Büchern, die mit den ersten Worten fesseln und ein Stück der Geschichte in das Leben der Leser tragen können. Fast meint man, selbst nach diesem Hut greifen zu können und möchte erfahren, welche Auswirkungen dies auf das eigene Ich bzw. Leben haben würde. Ihr könnt vor dem Lesen beruhigt einen hohen Maßstab bzgl. eurer Erwartungen ansetzen und ich bin überzeugt, ihr findet sie am Ende übertroffen.



Das Buchcover und die Werbemaßnahmen des Atlantik Verlages wirkten sich spannender Weise sehr verwirrend auf meine Fantasievorstellungen während des Lesens aus. Der Hut des Präsidenten ist ja eigentlich in schlichtem schwarz gehalten, fast unscheinbar zu nennen. Doch überall leuchtet uns ein roter Hut entgegen. Und genau diese hervorstechende Farbgebung zieht immer wieder die Blicke an und bleibt im Gedächtnis haften. Dementsprechend sah ich Francois Mitterrand zu Beginn des Buches mit einem roten Hut das Restaurant betreten...



Lasst euch von Antoine Laurain in das Paris der 80er Jahre entführen. Macht einen Ausflug nach Venedig und lernt Daniel, Fanny, Pierre und Bernard kennen. Sie alle werden für eine kurze Weile Besitzer und Träger von Francois Mitterrands Hut. Bernard bemerkt noch nicht einmal, dass er den "falschen" Hut auf hat. Dennoch beeinflusst der schlichte schwarze Filzhut das Leben und die Denk- sowie Handlungsweisen dieser sehr unterschiedlichen Menschen. Sie werden selbstbewusster, kritischer, mutiger oder kreativer. Pierre Aslan findet sogar ein Stück von sich selbst wieder und zurück ins Leben.
Dieser einzigartige Hut wird von seinem Eigentümer vergessen und Teil einer für alle Beteiligten überraschenden Reise. Antoine Laurain hat genau das richtige Maß gefunden, den Hut auf Wanderschaft zu schicken und uns zu einer passenden Pointe zurückzuführen.

Kann die Essenz eines Menschen in Gegenstände, die dieser sehr oft berührt oder Kleidungsstücke, die er mit einer besonderen Intensivität trägt übergehen? Diese Frage wird auch in ähnlicher Art und Weise im Buch gestellt, doch die Antwort müsst ihr selbst herausfinden. Aber wie Francois Mitterrand sagte und das Buch seinen Abschuss findet:


"Ich glaube an die Kräfte des Geistes und werde euch nicht verlassen."

Antoine Laurain schafft es mit einer beschwingten Leichtigkeit, dass sich der Leser in Paris und seine Bewohner verliebt. Mit einer großen Portion französischem Charme dürfen wir das


Flair der 80er hautnah miterleben, treffen auf bekannte Namen, Plätze und vieles mehr. Mich hat er mit jeder Seite verzaubern können. Ein Kunstwerk aus Poesie, Witz, französischem Charme, Gesellschaftskritik, Politik und Gefühl.

Ich habe sein vorheriges Buch "Liebe mit zwei Unbekannten" noch nicht gelesen, aber spätestens nach dem Genuss von "Der Hut des Präsidenten" wird das Lesen des Buches ein Muss.

PS:

Ich war nicht allein in Paris unterwegs. Arndt und Julia hat der Hut auch in seinen Bann gezogen, lest selbst...

Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken

Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Brooke Davis - Verlag Antje Kunstmann



    Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
    Verlag: Verlag Antje Kunstmann; Auflage: 1. (1. Juli 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3956140532
    ISBN-13: 978-3956140532
    Originaltitel: Lost and Found
    D: 19,95 Euro




    Inhalt:


    Millie Bird ist sieben, als sie ihr erstes totes Ding findet, Rambo, ihren Hund. Von da an führt sie Buch über alles, was auf der Welt verloren geht: die Stubenfliege. Die Großmutter. Der Weihnachtsbaum. Darauf, dass sie auch ihren Dad in ihr Buch der Toten Dinge eintragen muss, war sie überhaupt nicht vorbereitet, und auch nicht darauf, dass ihre Mom sie im Kaufhaus stehen lässt und nicht wiederkommt. Karl ist siebenundachtzig, als sein Sohn ihn ins Altersheim bringt. Hier wird er nicht bleiben, denkt Karl, als er seinem Sohn nachschaut, und kurz darauf haut er ab. Erst mal ins Kaufhaus, bis sich was Besseres findet. Dort trifft er Millie. Agatha ist zweiundachtzig und geht nicht mehr aus dem Haus, seit ihr Mann gestorben ist. Halb versteckt hinter Gardine und Efeu, sitzt sie am Küchenfenster und beschimpft die Passanten. Bis das kleine Mädchen von gegenüber zurückkommt, allein Von Verlust und Trauer erzählt Brooke Davis in diesem berührenden Roman und zugleich von einem Abenteuer voll furiosem Witz: Wie drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufbrechen, um Millies Mutter zu suchen, und dabei zurück ins Leben und die Liebe finden.
    Quelle: Amazon


    Die Autorin:


    Brooke Davis wurde in Bellbrae, Victoria (Australien) geboren. Sie studierte Creative Writing, u.a. an der University of Canberra, und arbeitete als Buchhändlerin. Schon während ihres Studiums wurde sie mit mehreren literarischen Preisen ausgezeichnet. Ihr Erstlingsroman Noch so eine Tatsache über die Welt erschien 2014 und wurde zum internationalen Bestseller.
    Quelle: Amazon

    Rezension:

Ich möchte euch Millie vorstellen. Millie ist zwar gerade erst acht Jahre alt, doch seit über einem Jahr beschäftigt sie sich mit dem Thema: "Tod". Sie führt sogar ein Tagebuch, indem sie alle toten Dinge aufschreibt, die ihr begegnen. Der erste Eintrag in diesem Buch beginnt mit ihrem Hund Rambo. Bald folgen: Insekten, ein Vogel, die Oma, weitere Tiere und Pflanzen und am Ende ihr Papa...

Ihr denkt, Millie ist merkwürdig. Vielleicht ein klein wenig. Doch sie denkt immer wieder darüber nach, was "Tod" eigentlich bedeutet, was mit all den Lebewesen geschieht, die gestorben sind. Sie möchte verstehen, was da passiert. Sie hat gelernt, dass der Mensch eine Seele besitzt. Was passiert mit dieser Seele, wenn man stirbt? Millie hat sehr viele Fragen, aber niemand mag ihr wirklich eine befriedigende Antwort geben.

Wir sprechen nicht gern über das Thema "Tod". Dennoch ist er allgegenwärtig und begegnet uns auf die eine oder andere Art jeden Tag. Es muss nicht immer uns persönlich betreffen. Es reicht schon aus, einfach nur die Nachrichten anzuschauen. In diesem Fall schaudern wir, sind betroffen, doch tief in unsere Herzen lassen wir diese Gefühle nicht vordringen - solange es uns nicht persönlich betrifft. Als Kind nimmt man den Verlust meist noch nicht direkt wahr. Mit zunehmendem Alter bleibt die Konfrontation mit dem Tod nicht aus. Ältere Menschen wiederum gehen mit diesem Thema offener um, auch wenn wir selbst ein derartiges Gespräch lieber abwiegeln.

Millie ist noch dabei, den Verlust ihres Vaters zu verarbeiten. Sie weiß, dass er eigentlich zu jung war, um zu sterben, doch gegen die Krankheit kam er nicht an. Zu diesem Zeitpunkt wird sie von ihrer Mom in einem Kaufhaus zurückgelassen. Millie versteckt sich unter einem Kleiderständer und wartet auf die Rückkehr ihrer Mom, doch diese kommt nicht.

Das kleine Mädchen lässt ihrer Fantasie freien Lauf und freundet sich mit der Schaufensterpuppe Manny an. Aber Manny ist eben nur eine Puppe und wirklich helfen kann er ihr nicht. Da begegnet sie Karl. Karl trauert noch immer um seine große Liebe Evie, deren Verlust er nicht verwinden kann. Karl mag auf den ersten Blick verworren wirken, aber seine etwas unkonventionellen Ansichten sind genau das, was Millie in ihrer Situation braucht. Hilfe bekommen beide unverhofft von der schrulligen, ein wenig herb wirkenden Agatha. Auch Agatha knabbert noch sehr an dem Tod ihres Mannes, vermag dies aber nicht einmal sich selbst gegenüber zugeben.

Wie so oft im Leben, hilft der Zufall ein wenig nach, alle drei treffen aufeinander und für Millie, Karl und Agatha beginnt ein skurriles Abenteuer. Die beiden alten Leute leben noch einmal auf, wachsen über sich hinaus und mobilisieren ihre Kräfte. Wir dürfen erleben, wie die Vergangenheit zur Ruhe kommt und zarte Gefühle zwischen Karl und Agatha zu wachsen beginnen. Die Freude am Leben ist auf einmal wieder da und beflügelt sie zu zugegeben etwas verrückten Aktionen.

Begleitet die drei auf einer abenteuerlichen Suche nach Antworten und dem Leben selbst.

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen weiterzuleben, Freude zu empfinden ist nichts Verbotenes. Es ist unheimlich schwer, doch im Herzen und den Erinnerungen lebt der geliebte Mensch weiter und vielleicht kann man mit der eigenen Lebensfreude diesen auf eine ganz besondere Art und Weise am Leben erhalten.

Millie ist ein mutiges kleines Mädchen, das in ihrem kurzen Leben schon sehr schwere Verluste verarbeiten musste. Aber Millie hat ihre Neugier und Lebensfreude nicht verloren. Und genau diese gibt sie ungefiltert an ihre Umgebung weiter.


    Fazit:


    „Noch so eine Tatsache über die Welt“ ist ein Buch, das tief berührt. Leise und philosophisch erzählt Brooke Davis eine Geschichte über Liebe, Verluste und das Leben - mit einer sehr tiefsinnigen Sicht eines Kindes auf die Dinge.




    Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken

Mittwoch, 3. Februar 2016

Blogtour zu Adolescentia Aeterna -" Die Bedrohung der Ewigen Jugend" Tag 3 - "Aberglauben" + Gewinnspiel

Schön, dass ihr auch am 3. Tag unserer Blogtour zum dritten Buch der "Adolescentia Aeterna"-Reihe von Betty Kay wieder dabei seid. Na, bemerkt ihr schon etwas? Bei mir dreht sich heute alles um das Thema


Aberglaube

Seit ca. dem 15. Jahrhundert ist der Begriff "Aberglaube" wörtlich belegt und stand für die Abweichung vom allgemeinen christlichen Glauben. Heute werden Dinge deren Ursache und Wirkung sich nicht erklären lässt und die mehrmals in einem analogen Zusammenhang auftreten mit Aberglauben gleichgesetzt. Dabei kann es sich sowohl um positive als auch negative Ereignisse handeln.

Seid ihr abergläubisch? 
Schüttelt nicht so rasch mit dem Kopf. Jeder von uns hat sicher schon einmal eine Pusteblume leer gepustet und sich etwas gewünscht, nach einem vierblättrigen Kleeblatt gesucht, eine Münze in einen Wunschbrunnen geworfen oder ein Ungeschick auf Freitag den 13. geschoben.

Welche Aberglauben gibt es? 
Ein paar bekannte oder weniger bekannte Beispiele habe ich nachfolgend für euch herausgesucht.

Die Unglückszahl 13


Berühmt berüchtigt könnte man die ungerade Zahl nennen, da sie bereits im Märchen das Unglück für Dornröschen heraufbeschwor. In Hotels wird sehr oft auf ein dreizehntes Stockwerk "verzichtet" und der Lift kommt vom zwölften direkt in den vierzehnten Stock. Auch Zimmer mit der Nummer 13 wird man in vielen Gebäuden vergebens suchen. Dreizehn Personen an einem Tisch geht gar nicht oder... Auch passieren an einem Freitag dem 13. mehr Unglücke als an anderen Tagen.

Es gab aber auch Zeiten, da besaß die Zahl Dreizehn einen absolut positiven Charakter und wurde im nordischen Glauben der Göttin Freya zugeordnet.


Schwarze Katzen


Teufelsbrut, Hexentiere. So wurden diese Katzen im Mittelalter genannt. Man fürchtete die Macht dieser Tiere.

Bildergebnis für bild schwarze Katze kostenlos


"Schwarze Katze von links nach rechts - Unglück brechts" ist ein Ausspruch, bei dem ich als Kind immer überlegen musste, von welcher Seite gesehen, das Unglück auf mich zurennen würde. :)


Käuzchen


Wenn du den Ruf eines Käuzchens hörst, dann nimm dich in acht.


Bildergebnis für bild käuzchen kostenlos


In früheren Zeiten galten Eulen als Teufelsvögel und es herrschte der Aberglaube, dass wenn man einen Käuzchenruf hört, jemand sterben muss.

Scherben


Scherben bringen Glück. Der Lärm, der dabei verursacht wird, soll böse Geister vertreiben.

Bildergebnis für bild spiegelscherben kostenlos


Dagegen drohen bei Spiegelscherben gleich sieben Jahre Pech.


Schornsteinfeger


Diese "schwarzen" Geschöpfe gelten als Glücksbringer, sofern man sich traut, einen Schornsteinfeger zu berühren.

Bildergebnis für bild schornsteinfeger kostenlos

Vierblättriges Kleeblatt


Obwohl mittlerweile entsprechend gezüchtet, zeigen sich Kleeblätter in der Regel nur mit drei Blättchen am Stiel.

Kleeblatt, Glück, Glückskleeblatt, Klee


Hat man das seltene Glück ein natürlich gewachsenes Exemplar mit vier Blättern zu finden, kehrt das Glück in des Finders Haus. Kleeblatt pressen und gut aufbewahren.


Hufeisen


Damit sie auch wirklich Glück bringen, muss man ein Hufeisen finden. Gekaufte Eisen haben keine Wirkung.


Bildergebnis für bild hufeisen kostenlos


Hufeisen mit der Öffnung nach oben über der Haustür aufgehängt sollen das Glück einfangen. So habe ich es gelernt. Andererseits lautet ein weiterer Glauben, dass die Öffnung nach unten zeigen muss, um Dämonen einzufangen bzw. fernzuhalten...


Wunschbrunnen


Wirfst du eine Münze über die Schulter in den Brunnen, bringt dies das Glück zu dir bzw. dein dabei gedachter Wunsch geht in Erfüllung.

In Rom gibt es einen der bekanntesten Wunschbrunnen der Welt, den Trevi-Brunnen.

Datei:Trevi Fountain, Rome, Italy 2 - May 2007.jpg
Trevi-Wunschbrunnen
Quelle: Wikipedia

Die Legende besagt, dass eine in den Brunnen geworfene Münze mit Sicherheit zur Rückkehr nach Rom führt. Bei zwei Münzen verliebt man sich in eine Römerin bzw. einen Römer und bei drei Münzen führt dies sogar zu einer Heirat.



So gibt es noch jede Menge Aberglauben. Vielleicht kennt ihr ja auch noch den ein oder anderen.
Kommentiert mit euren Vorschlägen und hüpft in den Lostopf. Dank der lieben Betty Kay gibt es wieder ein tolles Gewinnspiel.
Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich 10.02.2016 um 23:59 Uhr.







Das notwendige Kleingedruckte:
  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Der Gewinner oder die Gewinnerin wird nicht öffentlich genannt, hinterlasst mir daher bitte eine Möglichkeit, um Kontakt aufzunehmen.
  • Versand nur innerhalb von Deutschland. 
  • Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Keine Barauszahlung möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.