Mittwoch, 13. Dezember 2017

#Blogtour #WeihnachtsBücherkatze von #7aufeinenStreich***Tag 3***Berühmte Katzen und ihre Herrchen/Frauchen***


Willkommen zum 3. Tag unserer Blogtour. 

Wir #7aufeinenStreich lieben Katzen und sind auf gewisse Art auch alle Frauchen von ein bzw. sogar mehreren Stubentigern. Da lag es nahe, auch einmal eine Blogtour zu Bücherkatzen zu veranstalten.

Katzen spielen in der Geschichte immer wieder eine tragende Rolle. Als Göttin verehrt, als Hexenkatze gefürchtet oder einfach nur als rettender Freund, Katzen sind neben Hunden die wichtigsten Wegbegleiter des Menschen.

Ich habe einmal recherchiert und möchte Euch einige dieser wichtigen Persönlichkeiten vorstellen.

Bastet

Wikipedia: Bronzestatue aus dem Louvre (Paris)

In der ägyptischen Mythologie wurde die Tochter des Sonnengottes Re, Bastet, als Katzengöttin dargestellt und verehrt. Katzen versinnbildlichten ein Sonnentier und gelten noch immer als heilig. Eine Katze außerhalb einer sakralen Umgebung bzw. einem Schutzritual war unter Todesstrafe verboten. Neben Cleopatra ist Bastet eine der bekanntesten Berühmtheiten Ägyptens.

Schwarzer Kater


Quelle: Wikipedia

Schwarze Katzen wurden früher dem Hexenkult zugeordnet. Mit ihrem dunklen Fell waren sie in pechschwarzen Nächten kaum zu erkennen. Lediglich ihre Augen leuchteten gespenstisch auf, wenn ein Lichtstrahl sie traf. In Märchendarstellungen sitzt der schwarze Kater auf dem Buckel der Hexe. Abergläubige Menschen bekreuzigen sich noch heute, wenn eine schwarze Katze von links nach rechts ihren Weg kreuzt.


Bob der Streuner



Er ist wohl der bekannteste Hauskater der Welt. An ihm kommt einfach niemand vorbei. Bob rettete dem britischen Straßenmusiker James Bowen das Leben. Es war der Beginn einer bis heute währenden Freundschaft, die die Menschen über Landesgrenzen hinweg rührt. Die Bücher über diese recht ungewöhnliche Verbindung zwischen Mensch und Katze wurden sogar verfilmt.


Der gestiefelte Kater


Quelle: Amazon

Eine reine Märchenfigur, die durch Klugheit, Witz und Mut einem armen Müllerburschen zu Glück und Reichtum verhilft. Der gestiefelte Kater verbindet so die von uns geschätzten Eigenschaften und zeichnet sich als bester Freund seines Herrchens aus.


Snowball und die Hemmingwaykatzen


Quelle: Anja Schmidt

Ich hatte diesen Sommer das große Glück, den Katzen im Hemingway Haus in Key West einen Besuch abstatten zu können. Hier lebte der Literaturpreisträger Ernest Hemingway viele Jahre. In dieser Zeit bekam er Snowball, die erste der späteren Hemingwaykatzen geschenkt. Snowball besaß anstatt der üblichen 5 Zehen an den Vorderpfoten 6 Zehen. Diese Genmutation (Polydatylie) vererbte Snowball an ihre Nachkommen. Derzeit leben immer zwischen 54 und 60 dieser als Hemingwaykatzen bezeichneten Nachkommen von Snowball in Key West. Alle Katzen im Hemingway Haus tragen das mutierte Gen in sich und ein Großteil weist die Ausbildung von mehr als der üblichen Anzahl von Zehen auf. Die Pfoten wirken dadurch größer und tapsiger.


Garfield


Quelle: Wikipedia

Er ist wohl der einzige rote, dicke Kater, der sich ausschließlich von Lasagne ernähren könnte. Liebenswert, trottelig, hat er sich in die Herzen seines Publikums gefressen. Seit Erfindung dieses Comichelden, tragen rote Kater überwiegend den Namen Garfield.


Felicette 


Quelle: Wikipedia

Katzen sind neugierig und unternehmungslustig. Felicette traute sich sogar ins All. Sie war die erste und einzige überlebende Katze eines Weltraumfluges.


Simon 


Quelle: Wikipedia

Er wurde ca. 1947 als einfacher Hauskater geboren und starb am 28. November 1949. Simon lebte als Schiffskatze auf der Amethyst. Nach einer schweren Verletzung konnte er sich erholen und bekämpfte eine Rattenplage auf dem Schiff. Er wurde trotz seiner geringen Lebensspanne als einzige Katze mit der Dickin Medal ausgezeichnet.


Mrs. Chippy



Da sagt man immer, Katzen mögen das Wasser sind. Bei meinen Recherchen sind mir mehr berühmte Seefahrerkatzen begegnet, als ich je vermutet hätte. Chippy war bei der Endurance-Expedition von Ernest Shackletons mit an Bord. Hier solltet ihr unsere Lesende Samtpfote im Auge behalten. Sie befindet sich gerade mit Mrs. Chippy auf Expeditionsreise und wird sicher noch interessante Neuigkeiten für Euch bereithalten.


Paulinchen


https://samtpfotenleserei.wordpress.com/

Und da bin ich auch schon am Schluss meiner Aufzählung von kätzischen Berühmtheiten angelangt.
Paulinchen ist die Blogkatze von Lesende Samtpfote und wird von ihrem Frauchen Yvonne fleißig beim Lesen und Schreiben unterstützt. Ihr Leben hätte fast ein Ende gefunden, bevor es überhaupt begonnen hatte. Doch Yvonne hat Pauli aufgepäppelt und die beiden sind ein unzertrennliches Gespann.
Paulinchen ist jetzt sogar eine berühmte Krimikatze und dufte mit Coco und den Krimikatzen auf Verbrecherjagd gehen.



Ich hätte hier noch stundenlang weiterschreiben können. Katzen haben sich sogar Zutritt zum Weißen Haus verschafft und in der Politik mitgemischt. Doch das könnt ihr in einer ruhigen Minute gern selbst recherchieren und staunen, wozu unsere Samtpfoten alles fähig sind.

Hoffentlich hat Euch unser kleiner Ausflug in diesen Bereich der Katzenwelt gefallen.
Morgen geht es bei Heike auf Irve liest weiter. Dann dreht sich alles um das Thema Sternbild Katze.




*** Gewinnspiel***

Es ist Weihnachtszeit und wir haben natürlich auch ein Gewinnspiel mitgebracht.

Es werden 3x je 1 Exemplar des Buches DIE BÜCHERKATZE zum Abschluss der Blogtour verlost.


Was ihr dafür tun müsst?


1. Hinterlasst mir einen Kommentar zu meiner Frage:


Welche berühmte Katze (außer den zuvor genannten) ist Euch noch bekannt?
2. In JEDEM Beitrag versteckt sich EIN Wort, welches am Ende der Tour einen Satz ergibt. Diese Worte sind farblich markiert (In meinem Beitrag in rot). Also folgt jedem Blog und notiert euch die Worte. Den Satz sendet ihr dann an:  Niliversum_Verlosung@web.de
Bitte beachtet, dass beide Aufgaben erfüllt werden müssen, um in den Lostopf zu kommen.
Zeit um alle Beiträge zu besuchen und zu kommentieren, sowie den Satz zu schicken, habt ihr bis Dienstag, 19. Dezember 2017 um 23:59 Uhr.
Der Gewinner wird dann auf den Blogs veröffentlicht.
Viel Glück!


Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 13.12.2017 und endet am 19.12.2017 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension "Weihnachtssterne? Gerne! von Ina Mielkau - EMF Verlag

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer; Auflage: 1 (17. August 2017)

Autorin: Ina Mielkau
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863557794
ISBN-13: 978-3863557799
D: 12,99 Euro







Inhalt:


Der traditionelle Weihnachtsstern in neuem Gewand: „Weihnachtssterne? Gerne!” stellt 20 trendige Bastelideen für dekorative Sterne zur Adventszeit vor. Detaillierte Anleitungen führen Schritt für Schritt durch die einzelnen Bastelprojekte und zeigen den Weg zu festlichen Origamisternen, klassischen Fröbelsternen oder zarten Sternmotiven aus Butterbrotpapier. Mit wenig Material entsteht selbst gemachte Weihnachtsdekoration, die sich nach den eigenen Wünschen gestalten und variieren lässt. Die fertigen Bastelkunstwerke im Sternformat eignen sich als festlicher Schmuck für den Tannenbaum oder als hübsche Geschenkanhänger. Kreativen Bastelspaß für eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit erleben – einfach Lieblingsstern auswählen und loslegen!
Quelle: EMF



Rezension:

Winterzeit ist Bastelzeit. 

Gerade in der Vorweihnachtszeit versuchen wir mehr Zeit gemeinsam mit der Familie zu verbringen. Die Tage werden kürzer, draußen ist es ungemütlich und wir machen es uns Zuhause richtig gemütlich. Neben Plätzchen backen gehören auch ausgiebige Bastelnachmittage dazu.


Ich habe mit den Kindern aus dem Buch "Weihnachtssterne? Gerne!" aus dem EMF Verlag die einfachen Varianten ausprobiert. Hierzu benötigten wir eigentlich nur Papierbögen und -streifen. So konnten die Kinder problemlos selbstständig ihre Sterne basteln. Einzig bei dem 8-zackigen Stern in 3-D-Optik mussten wir Schere und Kleber hinzu holen.


Die Anleitungen sind sehr einfach und detailliert beschrieben. Schritt für Schritt - Bilder helfen bei der Umsetzung. So lassen sich auch kompliziertere Objekte ganz leicht nachbasteln.


In den vergangenen Jahren bin ich an den Fröbelsternen, die ich als Kind so gern gebastelt habe, immer wieder verzweifelt. Mit der Anleitung im Buch waren sie ein Kinderspiel. Wichtig ist hier wirklich, dass die verwendeten Faltstreifen einheitlich geschnitten sind. Wir haben sicherheitshalber gekaufte Papierstreifen benutzt. Diese gibt es überall und in vielen Varianten zu kaufen.


Die Butterbrotpapiersterne lassen sich bereits mit den ganz Kleinen basteln. Sie gehen recht schnell von der Hand und es entstehen dabei viele wunderbare Unikate.


Auf den Bildern habe ich einmal unsere ersten Bastelversuche festgehalten, damit ihr seht, welche tollen Ergebnisse sich ohne Vorkenntnisse und Übung erzielen lassen. Mit ein wenig Übung schauen die Sterne dann noch viel schöner aus. Für die Fröbelsterne haben wir jetzt auch Glanzstreifen gekauft und werden noch ein paar Glitzersterne hinzubasteln.

Ob als Dekoration am Fenster, am Weihnachtsbaum oder das i-Tüpfelchen auf den Weihnachtsgeschenken, hier findet ihr wirklich tolle Anregungen. 


Nehmt Euch Zeit und bastelt einfach einmal los.

Samstag, 9. Dezember 2017

Auslosung Geburtstagsgewinnspiel

Das Gewinnspiel anlässlich meines vierjährigen Blogbestehens ist beendet. 
Leider geht es immer im Adventstrubel etwas unter. 
Doch ich habe mich über alle Glückwünsche und Kommentare sehr gefreut. 
Das Auslosen war relativ leicht und ich hoffe, die Bücher treffen Euren Geschmack.

Ich mache es auch ganz kurz.

Gewonnen haben:

 Vaurien




Uwe Taechl




Claudia von Missis Leseecke



Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und allen eine schöne Adventszeit.

Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension "Heimkehren" von Yaa Gyasi (Buch und Hörbuch) - DuMont Buchverlag / Der Audio Verlag


Gebundene Ausgabe: 416 Seiten

Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (22. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832198385
ISBN-13: 978-3832198381
Originaltitel: Homegoing
D: 22,00 Euro

Hörbuch
Spieldauer: 11 Stunden und 55 Minuten
Format: Hörbuch-Download
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Der Audio Verlag
Ungekürzte Fassung mit Bibiana Beglau, Jule Böwe, 
Johann von Bülow, Britta Steffenhagen, Wanja Mues, 
Bjarne Mädel, Götz Schubert, Rike Schmid, 
Judith Engel, Lisa Wagner, Stefan Kaminski, Felix Goeser, 
Jodie Ahlborn, Max Mauff
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7424-0237-0
D: 21,99





Inhalt:


Obwohl Effia und Esi Schwestern sind, lernen sie sich nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts heiratet Effia einen Engländer, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft. Während Effias Nachkommen über Jahrhunderte Opfer oder Profiteure des Sklavenhandels werden, kämpfen Esis Kinder und Kindeskinder ums Überleben: auf den Plantagen der Südstaaten, während des Amerikanischen Bürgerkrieges, der Großen Migration, in den Kohleminen Alabamas und dann, im 20. Jahrhundert, in den Jazzclubs und Drogenhäusern Harlems. Hat die vorerst letzte Generation schließlich die Chance, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, den sie Heimat nennen kann und wo man nicht als Menschen zweiter Klasse angesehen wird?
Mit einer enormen erzählerischen Kraft zeichnet Yaa Gyasi die Wege der Frauen und ihrer Nachkommen über Generationen bis in die Gegenwart hinein. ›Heimkehren‹ ist ein bewegendes Stück Literatur von beeindruckender politischer Aktualität.
New-York-Times-Bestseller
Quelle: Amazon



Die Autorin


Yaa Gyasi, 1989 in Ghana geboren, ist in den USA aufgewachsen. Sie hat Englische Literatur an der Stanford University studiert und einen Abschluss des Iowa Writers Workshop. Für ihr Debüt ›Heimkehren‹ erhielt sie u. a. von der National Book Foundation die Auszeichnung ›5 under 30‹. Die Autorin lebt in den USA.
Anette Grube, 1953 in München geboren, hat Anglistik studiert. Sie hat u. a. Arundhati Roy, Richard Yates, Ch. N. Adichie, T. C. Boyle, Vikram Seth, Kate Atkinson und Mordecai Richler ins Deutsche übersetzt.
Quelle: Amazon


Rezension:


Wo liegen unsere Wurzeln? Sind wir wirklich frei in jeder unserer Entscheidungen? Was bedeutet Freiheit für den Einzelnen?

Fragen, die sich bei diesem Epos von Werk unwillkürlich aufdrängen. Mit „Heimkehren“ durchlaufen wir Generationen von Menschenleben, hinterfragen Familienbande. Wie viel von unserem Charakter und dem, was wir irgendwann einmal tun werden, hat seine Wurzeln bereits Generationen vor unserer Geburt. Es ist faszinierend, zu verfolgen, wie sich Eigenheiten und sogar Ängste über Urgroßeltern auf deren Urenkel übertragen. Erlebnisse noch Jahrhunderte später das Leben der Nachfahren beeinflussen. Wie bestimmte Merkmale Generationen überspringen, um dann noch deutlicher in Erscheinung zu treten.

„Heimkehren“ beginnt im Jahr 1764 in Ghana. Wir begegnen Effia und Esi. Sie sind Schwestern, werden sich aber nie begegnen. Ihrer beider Leben verläuft in grundsätzlich verschiedenen Bahnen. Wir folgen ihnen und ihren Nachkommen über sieben Generationen hinweg. Schilderungen des Lebens aus 14 Perspektiven heraus erwarten uns. Ein buntes Bildermeer von Schicksalen über Jahrhunderte hinweg. Eng miteinander verknüpft und doch finden manche möglichen Begegnungen nie statt. Zufälle bestimmen den Werdegang der einzelnen Protagonisten. Eine einmalig getroffene Entscheidung kann die Richtung, in die wir uns bewegen grundlegend verändern.

Ich hatte den Vorzug, dem Verlauf der Geschichte via Hörbuch zu lauschen. An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an Arndt von Astrolibrium weiterreichen. Auch für das Bildmaterial, welches ich hier im Artikel verwenden darf, möchte ich Danke sagen. Seine wunderbare Rezension zu Buch und Hörbuch von „Heimkehren“ findet ihr hier.



Mit Sklaverei verbinden wir automatisch bestimmte Vorstellungen. Wir sehen die Kontinente Afrika und Amerika vor uns, Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe zu einem Leben in Abhängigkeit verdammt wurden und auch noch Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei rein auf ihre Hautfarbe reduziert werden. Traditionen, die den „weißen Eroberern“ unzivilisiert und unverständlich vorkamen, wurden gnadenlos zerstört und deren Ausübung verfolgt. Die wahren Verbrechen geschahen anschließend allerdings genau unter diesem heuchlerischen Deckmantel der Zivilisation.

Rassismus hat viele Formen und einen Ursprung weit vor der Unterscheidung in Schwarze und Weiße. Bereits die afrikanischen Völker unter sich begannen einander zu bekriegen, zu unterjochen, zu versklaven und Menschen in verschiedene Klassen zu unterteilen. Später verbündeten sie sich mit den weißen Siedlern und begaben sich dadurch in eine andere Form der Abhängigkeit. Die Sklaverei, so wie wir sie allgemein kennen, nahm ihren Ursprung.

Ungerechtigkeiten und Verzweiflung stehen an der Tagesordnung. Das vermeintliche Glück Effias wandelt sich rasch in einen harten Weg emotionaler Gefangenschaft und Leid. Träume und Gefühle kollidieren mit der rauen Realität. Effias Sohn hat das große Glück, von seinem weißen Vater protegiert zu werden und eine ordentliche Ausbildung im entfernten England angediehen zu bekommen. Dennoch haftet ihm der Makel des Bastardes und Mischlings ein Leben lang an. Wohin gehört er? Kinder dieser Verbindungen hatten es schwer, ihren eigenen Platz im Leben zu finden. Gefangen zwischen zwei Kulturen und abseits der Gesellschaft.

Die Männer versuchten sich durch Macht und Gewalt ihren Platz zu erkämpfen. Die Frauen fügten sich oder begannen das Leben durch psychologische Beeinflussung nach ihren Wünschen zu gestalten. Die einen gaben auf, die anderen kämpften um das wenige Glück, das ihren Weg kreuzte. Doch oft waren sie der Willkür anderer, den Stammesführern, den weißen Machthabern, den Gesellschaftszwängen schutzlos ausgeliefert. 
Nach Beendigung der Sklaverei, waren die Männer, Frauen und Kinder noch lange nicht frei. Gedankengut kann man nicht wie einen überschüssigen Faden abschneiden. Es ist ein langer Werdegang, der auch heute noch nicht vollständig abgeschlossen ist.


Zwei unterschiedliche Familienstränge, deren Entwicklung nicht differenter sein kann und doch scheinen sich die Lebenswege immer wieder zu kreuzen. Es sind Kleinigkeiten, an denen ein Zusammentreffen scheitert. Auch die Nachkommen von Effia uns Esi werden einander nie kennenlernen und doch tragen sie Gemeinsamkeiten in sich. Am Ende führt alles zurück zu den Wurzeln. Hierfür hat Yaa Gyasi ein sehr passendes und schönes Bild eingebracht. Feuer und Wasser entfalten eine mächtige Symbolkraft.

Mit "Heimkehren" ist der Autorin ein emphatisches Werk gelungen. Wir erleben eine Identitätsfindung und erkunden die tiefen Gräben in der Denkweise unterschiedlicher Völkergruppen. Dabei erhalten wir immer nur einen kurzen Einblick in das Leben der handelnden Personen. Es sind Blitzlichter des Lebens, die so erhellend sind, als würde man Ihrem Weg von Anfang bis Ende folgen.

Es ist eine Familiengeschichte, die Geschichte des Sklavenhandels, Rassismus, Politik, der gesellschaftlichen und menschlichen Entwicklungen. Berührend, bedrückend und doch mit einem Lichtstreif am Firmament, schafft es die Autorin ihre Leser in den Bann zu ziehen.

Das Elend und Leid in den Schiffsrümpfen sowie Plantagen dringt unter die Haut. Ungerechtigkeiten machen hilflos, da wir nur zusehen können und die Zukunft für uns bereits Vergangenheit ist. Wir kennen den Ausgang der geschichtlichen Entwicklung. Und man möchte wütend aufschreien. Dennoch verbergen sich zwischen den Zeilen auch tiefe, warme Gefühle, die Hoffnung geben.

Beeindruckend ist die Stärke der Frauen unter dem Kleid der Verzweiflung. Der Mut, den das Überleben braucht, die bedingungslose Hingabe für die, die sie lieben.

Die Hörbuchproduktion hat es mit 14 Sprechern geschafft, jeder einzelnen Person eine Individualität einzuhauchen, die man sicher so nicht erlesen kann. Der im Buch sowie im Booklet enthaltende übersichtliche Stammbaum hat es mir ermöglicht, die Fäden zu entwirren und den Lebenssträngen ohne Irritationen folgen zu können. 


Die prägnanten Stimmen der Sprecher haben mich in die Geschichte hineingezogen und ein ganz eigenes Gefühl für die unterschiedlichen Nuancen vermittelt.

Ein Buch, das es vermag, Mauern niederzureißen und Hoffnung zu geben. Absolut empfehlenswert.

Donnerstag, 30. November 2017

4. Bloggeburtstag von Zwiebelchens Plauderecke



Zwiebelchens Plauderecke feiert heute bereits den 4. Geburtstag.

Am 30.11.2013 veröffentlichte ich meinen ersten Artikel. Damals handelte es sich um eine Entscheidung rein aus dem Bauch heraus. Mit anderen Vorstellungen und Zielen. Zwiebelchens Plauderecke hat sich in den Jahren entwickelt, manchmal verselbständigt und viele Überraschungen für mich bereitgehalten. Wichtige Freundschaften wurden geknüpft, die ich nicht mehr missen möchte.

Nicht immer halten meine Pläne dem Alltag stand, doch das ist ja gerade am schönsten im Leben. Nicht alles ist planbar und manchmal eröffnen sich dadurch auch ganz neue Wege. Ich habe viel dazu gelernt und bin für mich selbst gesehen mutiger geworden. Wie heißt es so schön: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“ 

In diesem Jahr habe ich mir selbst einen Wunsch erfüllt und Zwiebelchens Plauderecke mit einem eigenen Bloglogo ausgestattet. Nun fühlt es sich hier so richtig nach einer Art Zuhause an.

Mein Leseverhalten und meine Buchauswahl haben sich in den letzten Jahren immer wieder verändert. Dennoch bleibe ich einem Grundsatz treu. Ich lese zwar querbeet, aber nur dass, was mir wirklich zusagt. Dabei bin ich immer wieder neugierig und offen für unbekannte Wege. An den Rezensionen auf dem Blog ist das deutlich sichtbar. Bisher habe ich wirklich nur ein einziges Buch abbrechen müssen. Bei anderen „Problemkindern“ hat sich das Durchhalten oftmals gelohnt. Nicht jeder Schatz offenbart seinen Wert sofort.

Wichtig ist für mich, es macht Spaß. Und ich hoffe, ihr werdet auch in Zukunft meine Beiträge lesen.

Ich möchte allen Lesern danken, die mir in den letzten Jahren die Treue gehalten bzw. sich hier neu eingefunden haben. Als Dankeschön starte ich heute eine kleine Verlosung.


Nr. 1 Buch signiert - "Der Näher" von Rainer Löffler


Meine Rezension zum Buch könnt ihr hier nachlesen.



Nr. 2 Buch signiert - "King of Los Angeles - Verliebt in einen Rockstar" von Sarah Saxx



Meine Rezension folgt demnächst. 


Nr. 3 mp3-Hörbuch - „12 Years a Slave“



Dieses Hörbuch passt thematisch gut zu meiner morgigen Rezension.


Die Bücher sind alle ungelesen und wurden extra zum Verlosen von den Autoren signiert.
Ihr könnt für ein oder gern auch alle Bücher/Hörbücher in den Lostopf springen. Hinterlasst mir einen netten Kommentar und vermerkt, was ihr gewinnen möchtet. Wer mir eine Mailadresse o. ä. hinterlässt, den benachrichtige ich im Gewinnfall persönlich. Bis einschließlich 08.12.2017 könnt ihr in den Lostopf hüpfen.



Ich drücke allen die Daumen und freue mich auf Eure Kommentare.


Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. 
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 08.12.2017 um 23:59 Uhr.




Flashmob “Das Lachen der Toten” - Kim Leopold - #Werbung



„Es war einmal ein blindes Mädchen, welches in einem kleinen Dorf in Norwegen wohnte. Der Verlust der Mutter, die zu Unrecht als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weckte in ihr alte, magische Fähigkeiten. Nur ein Wächter konnte sie aus dieser lebensbedrohlichen Situation befreien. Sein Name war Mikael ...“ 

Sonntag, 26. November 2017

Rezension "Über den wilden Fluss - His Dark Materials 0" von Philip Pullman - Carlsen Verlag

Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Carlsen (17. November 2017)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Antoinette Gittinger
ISBN-10: 3551583935
ISBN-13: 978-3551583932
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Book of Dust Volume One: La Belle Sauvage

D: 24,00 Euro




In­halt:


Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.

Die Vorgeschichte zum Weltbestseller »Der Goldene Kompass«

Alle Bände der unvergleichlichen Fantasy-Serie »His Dark Materials«:

Der goldene Kompass
Das magische Messer
Das Bernstein-Teleskop
Quelle: Carlsen Verlag


Der Autor:


Philip Pullman wurde 1946 in Norwich, England, geboren. Er wuchs in Zimbabwe und Wales auf. Viele Jahre arbeitete er als Lehrer, bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte. Mit der »His Dark Materials«-Trilogie wurde er weltweit bekannt. Sie wurde in über 40 Sprachen übersetzt und Pullman erhielt zahlreiche Preise, darunter den Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis für sein Gesamtwerk. Er lebt in Oxford.
Quelle: Carlsen Verlag



Rezension: 


Fantasyfans und Liebhaber der His Materials Trilogie fieberten schon seit Monaten dem 17. November 2017 entgegen. An diesem Tag erschien mit „Über den wilden Fluss“ das Prequel zur Serie. Zumindest Teil 1 „Der goldene Kompass“ ist fast jedem allein schon durch die Verfilmung mit Nicole Kidman ein Begriff. Auf Seiten 557 Seiten erfährt man nun die Vorgeschichte von Lyra Belaqua und lernt einen Teil der späteren Protagonisten kennen.

In diesem Buch drehen sich die Ereignisse aber vorrangig um den 11-jährigen Malcom, der grundlegend für das Überleben von Lyra verantwortlich ist. Er ist ein eher ruhiger, einfacher Junge, der seine Welt recht pragmatisch betrachtet. Dafür interessiert er sich sehr für wissenschaftliche Themen, mit denen er erstmalig durch Frau Dr. Hannah Relf in Berührung kommt. Malcom hinterfragt gemachte Beobachtungen und zeichnet sich durch seine liebevolle, hilfsbereite Art aus. Zugute kommt, dass er von Natur aus praktisch veranlagt ist. Alles in allem ist dieser Junge ein Protagonist, den man sofort ins Herz schließt. An seiner Seite finden wir Alice. Anfangs ein etwas unliebsamer Charakter, entwickelt sie sich im Laufe der Handlung und wird eine nicht zu unterschätzende Stütze bei der Rettung von Lyra.

Dann gibt es auch noch die persönlichen Daemonen, die in dieser Welt jeden Menschen begleiten. Die Vorstellung einen derartigen Seelenverwandten immer an meiner Seite zu haben, hat etwas Verlockendes. Sie haben mich am meisten fasziniert. Diese Daemonen trifft man auch in den weiteren Teilen wieder.

Malcolm
s Welt erschien mir wir eine Mischung aus unserem heutigen Umfeld gemixt mit historischen Elementen aus dem 19. Jahrhundert, einer großen Portion Fantasy sowie einer Prise Mythologie. Ich habe lange überlegt, was den Reiz der Trilogie sowie „Über den wilden Fluss“ ausmacht. Ich glaube, es ist diese besagte Mischung aus Realität, Vergangenheit, Mythologie und Fantasy. So können sich auch Literaturliebhaber, denen das eigentliche Genre Fantasy nicht unbedingt liegt, mit der Geschichte und den Ereignissen identifizieren. 


Der Schreibstil von Philip Pullmann ist klar, einfach und prägnant. Hier gleicht er seinem Protagonisten Malcolm. Dabei erzeugt er aber gleichzeitig eine fesselnde Atmosphäre und erzeugt aufgrund seiner Leichtigkeit einen bunten Bildablauf in den Köpfen der Leser. 

Das Tempo der Story ist recht rasant und reißt einen förmlich mit. Ich habe das Buch im Rahmen unserer Blogtour vorab als PDF auf dem Rechner gelesen, da es sich mit meinem Kindle nicht vertragen wollte. Eigentlich bin ich ja eher die analoge Leserin und brauche für den Wohlfühlmoment das gedruckte Buch in den Händen. Doch der Autor hat es mit „Über den wilden Fluss“ geschafft, dass ich das Buch innerhalb eines Wochenendes am PC gelesen habe. Nach dem Schlusssatz wäre ich mit den drei Helden gern weitergereist. Aber ein weiterer Band steht ja bereits in den Startlöchern.

Das gedruckte Werk besticht durch sein gelungenes Cover und ihr solltet euch durch die Dicke und Schwere des Buches nicht abschrecken lassen. Ich habe es in gedruckter Form gleich noch einmal quer gelesen. „Durch den wilden Fluss“ wird den hohen Erwartungen, die in diese Veröffentlichung gesetzt wurden mehr als gerecht.



Freitag, 24. November 2017

#Gewinnauslosung zu unserer #Blogtour "Über den wilden Fluss"

Unsere Blogtour hat sehr viel Spaß gemacht und wir bedanken uns alle herzlich für die vielen tollen Kommentare. Ich hoffe, Euch haben die einzelnen Beiträge gefallen und ihr seid nun gespannt auf die Geschichte. Lasst euch auf dieses spezielle Abenteuer ein. 

Wer noch unschlüssig ist, kann sich abschließende Inspirationen in meiner morgigen Rezension zum Buch holen.

Ein großes Dankeschön an den Carlsen Verlag für die Unterstützung und natürlich die zur Verfügung gestellten Preis.



Doch Ihr wartet sicher gespannt, auf wen das Los gefallen ist. Gewonnen haben:

Platz 1: Band 1 - 3 + Prequel
Nina von BookBlossom



Platz 2 bis 4 - je je 1 Prequel

Bücherfarben
Day Dreaming
Hundertmorgenwald


Herzlichen Glückwunsch!

Meldet euch bitte innerhalb von 3 Tagen bei Ruby mit eurer Adresse unter:


ruby.celtic@gmail.com


Dienstag, 21. November 2017

Rezension "Tausend Teufel" von Frank Goldammer - dtv Verlagsgesellschaft


Broschiert: 368 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (13. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423261706
ISBN-13: 978-3423261708
D: 16,90 Euro







Inhalt:


Der zweite Fall für Max Heller

Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...
Quelle: Amazon



Der Autor:


Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis über Dresden und Umgebung. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.
Quelle: Amazon



Rezension:


Ich habe diesem zweiten Band rund um den Ermittler Max Heller entgegen gefiebert. Mich haben der Mensch Heller und die von Frank Goldammer hinterlassene Tiefenwirkung von "Der Angstmann" nachhaltig berührt und bis heute nicht losgelassen. Wie sehr, das könnt ihr gern in meiner Rezension zum ersten Teil nachlesen.


Auch zwei Jahre nach Kriegsende ist die Welt noch nicht wieder im Lot. Der Überlebenskampf hat neue Formen angenommen und die Menschen müssen andere Probleme lösen, doch leichter ist es keineswegs geworden. Der Winter ist hart und auch in diesen Tagen bestimmen glückliche Schicksalsfügungen und Kontakte das Überleben. Die weitreichenden Ausmaße des moralischen Verfalls kommen einmal mehr zu Tage.

Es ist ein bitterkalter Winter in Dresden. Max Heller gehört nun zur neugegründeten Volkspolizei. Die Menschen stehen diesem Konstrukt eher skeptisch gegenüber. Auch stehen den Polizisten nur geringe  Mittel zur Verfügung und die Verbrechensrate ist groß. Durch die sowjetischen Besatzer ist nur wenig Unterstützung zu erwarten. Doch Max Heller setzt sich ungeachtet eigener Nachteile für das Wohl anderer ein. Sein Ziel ist die Verbrechensaufklärung. Er bleibt seinen moralischen Prinzipien treu und beweist tagtäglich Rückgrat. Dabei ist es nicht immer leicht, Opfer und Täter voneinander zu unterscheiden. Gerechtigkeit zu üben bedeutet dabei eine harte Gratwanderung.

Max Heller hat mich bereits im ersten Teil durch seine aufrechte, warmherzige und vor allem selbstlose Art extrem beeindruckt. Er nimmt nie den leichten Weg, steht zu seinen Überzeugungen und lässt sich weder bestechen noch verbiegen. Ehrlichkeit und Menschlichkeit prägen ihn. Er ist kein Held ohne Fehl und Tadel und genau dadurch wirkt er einfach so sympathisch.


Frank Goldammer versteht es wie kaum ein anderer, Gefühle zu projizieren. Ich war während des Lesens nicht unbeteiligter Beobachter, nein, ich wurde direkt in das Geschehen hinein katapultiert. Ich habe erneut die Kälte, den Hunger, die Angst, aber auch die Hoffnung gespürt. Manche Szenen machten wütend, andere wieder rührten das Herz.

Es ist eine Kunst, nicht mit allen Themen der Rahmenhandlung in die Tiefe zu gehen, aber tiefgründige Gedanken beim Lesenden zu hinterlassen. 

Der Autor hat sich in seinem Schreiben weiterentwickelt. Gab es mit dem "Angstmann" schon eine hohe Messlatte für die weiteren Bücher, so wurde diese noch einmal übertroffen. Die Schilderung der gesellschaftlichen, aber auch politischen Entwicklungen in Deutschland erfolgt klar und deutlich, aber ohne persönliche Wertung. Die neuen, aber auch bereits bekannten Charaktere sind detailliert und authentisch ausgearbeitet. Sie haben Charisma und das Leben kurz nach dem Krieg wird ohne Pathos schonungslos beschrieben.

Das Thema Kriegsheimkehrer nimmt einen intensiven Platz in "Tausend Teufel" ein. Wie schwer die Integration in ein normales Leben, die Familie und auch das Zurechtkommen mit ideologischen Gedankengut der Nazizeit war, habe ich versucht in meinem Blogbeitrag zu unserer #TausendTeufelTour darzulegen. Nicht alle Menschen waren innerlich so gefestigt und wurden in einer intakten Familie willkommen geheißen, wir Max Hellers Sohn Klaus.


Zum Leseabend in Erfurt, wurde Frank Goldhammer gefragt, warum er die Szenen mit den Kindern im Wald in seinen Krimi aufgenommen hat, obwohl diese nicht unbedingt Handlungsrelevant waren. Seine schlichte Antwort lautete, dass diese Passagen bereits von Anfang an geplant waren und für ihn einfach dazu gehören. Für mich hat "Tausend Teufel" dadurch noch einmal an Authentizität hinzugewonnen. Es rundet das Gesamtbild ab und gibt auch Antworten auf viele Fragen, die sich im Laufe der Ermittlungen ergeben.

Neben der historischen Handlung kommt natürlich die Ermittlungsarbeit nicht zu kurz. Den Leser erwartet ein gut strukturierter und spannender Krimi. Die Auflösung wird überraschen.




Weitere Rezensionen zum Buch von unseren #7aufeinenStreich findet ihr hier:

Das Niliversum
Irve liest

Lesende Samtpfote
Scattys Bücherblog
Bücherstöberecke









Sonntag, 19. November 2017

***Blogtour*** "Über den wilden Fluss" von Philip Pullman - Tag 3 - Rundreise durch die Handlungsorte





Willkommen zum 3. Tag unserer Blogtour. Heute lade ich Euch zu einer Reise quer durch die Handlungsorte ein. Einige erscheinen recht solide, andere wiederum weisen einen mystischen Hauch auf. Sie alle sind wichtige Stationen auf der Fahrt "Über den wilden Fluss".

Das Gasthaus "Zur Forelle" in Gostow


Gestartet wird in Malcolms Zuhause. Hier verbringt der Junge viel Zeit und unterstützt nach der Schule seine Eltern als Kellner. Es ist eine Art Begegnungsstätte mit vielen Charakteren, die noch einmal für den Handlungsverlauf wichtig werden.

Bei dem Gasthaus handelt es sich um ein altes überwuchertes und gemütliches Steingebäude. Ich konnte mir hier gut eine Art altes Cottages vorstellen.  Eine Terrasse öffnet den Weg Richtung Fluss. Hier stolzieren die beiden Pfaue Norman und Barry entlang.
Im Haus gibt es einen Bereich für die vornehmere Gesellschaft wie z. B. Wissenschaftler und Geschäftsleute. In der Schankstube halten sich vorwiegend Fährleute und Landarbeiter auf. Diese verbringen ihre Zeit mit Gesprächen am Tresen, spielen Dart oder wärmen sich einfach knisternden Feuer.
Die Küche ist das Reich von Malcoms Mutter. Hier werden allerlei Speisen zubereitet und über dem offenen Feuer dreht sich ein Spieß mit leckerem Braten. Alice arbeitet in der Spülküche.


Dass Kloster der "Heiligen Rosamund"


Hinter dem Flusslauf, unweit der Brücke und an der Zulaufstraße steht das Kloster. Das Kloster liegt inmitten einer grüner Wiese, umgeben von einem gepflegten Obst- und Gemüsegarten. Die Nonnen züchten Bienen, nähen feine Messgewänder und bauen Obst bzw. Gemüse an. So verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt.
Reisende aller Art kreuzen die Straße an der Brücke. Besonders adelige Damen und Herren sowie Bischöfe und Angehörige des niederen Klerus übernachten oft im Kloster.
Es ist ein graues Steingebäude und beliebter Rückzugsort von Malcolm. In der Klosterküche lernt er allerlei nützliche Dinge. Hier begegnet er auch zum ersten Mal Lyra und verliert sofort sein Herz an sie.


Das Haus von Dr. Hanna Relf


Dr. Relf hält ihre Hand schützend über Malcolm.
Ihr Haus befindet sich in Jericho in der Cranham Street. Teppiche auf glänzenden Holzböden begrüßen die Besucher. Eine kleine, gemütliche Küche, ein gut sortiertes Arbeitszimmer mit Naphtaofen und ein weitläufiges Wohnzimmer bilden ihr Zuhause. Vitrinen mit Nippes und Raritäten und vor allem die vielen Bücher beeindrucken Malcolm. Hier führen Hannah Relf und der Junge viele interessante Gespräche.


La Belle Sauvage


Das Kanu ist Malcolm Herzstück und rettet unseren Helden das Leben.
Nach einer Generalüberholung erstrahlt "La Belle Sauvage" in neuem Glanz. Der Namenszug ist in roter Farbe mit einer zart cremefarbenen Umrandung auf der Seite des ansonsten grünen Bootsrumpfes angebracht. Halterungen am Rand bedingen das Anbringen von schmalen, biegsamen Haselnussstöcken. Über diesen wird eine Plane aus wassergrüner Kohlenseide gespannt, so dass die Insassen vor den Widrigkeiten des Wetters geschützt das Wasser überqueren können. Der Innenraum ist trocken und gemütlich. Er bietet genügend Platz für Malcolm, Alice und Lyra.




Der Fluss


Auf dem Fluss bewegen wir uns mit der La Belle Sauvage von Gostow Richtung Port Meadow durch Jericho und Oxford bis hin nach London. Auf dieser langen Reise gilt es viele Gefahren zu überstehen


Die Apotheke


Hier machen unsere Protagonisten einen wichtigen Zwischenstopp und können sich mit Lebensmitteln, Windeln und Medikamente versorgen. Auch verschafft ihnen der Aufenthalt eine Verschnaufpause.



Kloster der "Schwestern vom Heiligen Gehorsam"


Die weißen Mauern des Kloster erheben sich direkt über dem Fluss in Wallingford. Eine große Treppe an der Vorderseite ist den Gästen des Klosters vorbehalten. Eine weitere kleinere Treppe auf der Rückseite dient dem Personal als Eingang. Das Kloster beherbergt auch ein Büro der Kinderschutzbehörde für Wallingford.

Im ersten Stockwerk befinden sich neben zwei Zellen, zwei Bäder und ein Wäscheschrank für Decken. Das Kinderzimmer ist gleich neben den Zellen der Nonnen. Hier werden Kinder vom Babyalter bis sechzehn Jahren betreut und auf ein Leben als Dienstboten vorbereitet. Die Kleineren werden in einem Raum mit ca. 20 Kinder- und Gitterbetten untergebracht. Hier findet Malcolm auch Lyra wieder.


Die verwunschene Insel


Auf einem mit Bäumen bewachsenen Hügel treffen Malcolm und Alice auf die Fee Diania.
Vogelgezwitscher, das Plätschern von Wasser, Blütenduft und flatternde Schmetterlinge wiegen sie für kurze Zeit in Sicherheit. Viel zu rasch müssen sie diesen magischen Ort wieder verlassen.


Harz


Hinter einem Wasserfall geraten wir an das Ufer einer großen Rasenfläche. Ein großer Garten mit gepflegten Wegen, Blumenbeeten und Springbrunnen öffnet die Sicht auf einen großen Palast. Rosen- und Liliensträucher säumen die Wege. Regenbogenforellen tummeln sich in einem der leuchtenden Brunnen. Nebel umwabbert das Gelände und egal wie lange man läuft, der Palast scheint so weit entfernt, wie zuvor. Dinge, die man braucht oder wünscht, erscheinen wie von Zauberhand hervorgeholt. Es ist ein Garten für Menschen, die vergesslich werden.
Zwei von einem Riesen bewachte und von Moos und Seegras überwachsene Schleusentore trennen dieses Traumreich von der Außenwelt.


Das Jordan College in der Turl Street


Hier findet Lyra einen sicheren Zufluchtsort. Man beruft sich auf das akademische Zufluchstsrecht.


Ich hoffe, euch hat diese kleine Rundreise gefallen und ihr seid neugierig auf das Prequel zur "His Dark-Trilogie".


Wir haben auch ein tolles Gewinnspiel für euch mit im Gepäck.





Ihr könnt auf allen teilnehmenden Blogs Lose sammeln, um einen der tollen Preise zu gewinnen. Beantwortet einfach die Tagesfragen. Für jede Antwort sichert ihr euch ein Los.

Meine Frage an Euch:

Zu welchem magischen Ort würdet ihr Eure Protagonisten schicken?Ich bin gespannt auf eure Ideen und wünsche allen noch viel Spaß bei unserer Blogtour.

Teilnahmebedingungen:

- Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
- Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
- Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
- Keine Haftung für den Postversand
- Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 3 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn!
- Das Gewinnspiel läuft vom 17.11.2017 bis zum 23.11.2017 um 23:59 Uhr.
- Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs.
- Bitte denkt auch daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen.
- wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an    

  ruby.celtic@gmail.com senden


Abschließend noch einmal unser Blogtour-Fahrplan zur besseren Übersicht:

17. November: Buchvorstellung
18. November: Protagonisteninterview mit Malcolm
19. November: Rundreise durch die Handlungsorte - bei mir
20. November: Die Seelenbegleiter: Was sind Daemonen?
21. November: Lieblingszitate
22. November: Coververgleich der verschiedenen Länder

Samstag, 18. November 2017

Auslosung - Happy Birthday Conni! - 25 Jahre Conni beim Carlsen Verlag




Ihr wartet sicher schon sehnsüchtig auf die Gewinnspielauslosung. Leider hat es mich gesundheitlich kurz aus der Bahn geworfen, doch nun wurde von meiner kleinen , persönlichen Glücksfee die Gewinnerin gezogen. Ja, wir haben dann doch das Los entscheiden lassen.





Gewonnen hat:

Britta


Herzlichen Glückwunsch!

Allen anderen noch einmal lieben Dank für die Teilnahme und die schönen Texte.


Donnerstag, 16. November 2017

Blogtour #7aufeinenStreich zu "Tausend Teufel" von Frank Goldammer - Tag 4 - "Kriegsheimkehrer" - #TausendTeufelTour


Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lief das Leben nicht einfach normal weiter. Es herrschte keine euphorische Stimmung. Dafür waren die Menschen viel zu sehr traumatisiert, andere fühlten sich ihrer Träume oder Ideale beraubt und es begann ein anderer Kampf ums Überleben. Lebensmittel und akzeptabler Wohnraum waren knapp, überall konnte man die Auswirkungen des Krieges spüren. Neben der Existenz- und Überlebensangst schwebte über vielen Familien die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Söhne und Väter galten als verschollen und oft gab es lange Zeit keine Informationen über deren Verbleib. Aber auch die Kriegsgefangenen oder Kriegsheimkehrer wussten nicht, ob ihre Familienangehörigen noch am Leben waren. 

"Eine der größten Herausforderungen war die Ungewissheit."

Zwischen 1941 und 1945 befanden sich nach Schätzungen allein rund drei Millionen von österreichischen und deutschen Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Viele, die das Grauen des Krieges überlebten, überstanden die Strapazen der Lager nicht. Die letzten Heimkehrer kamen in Mai 1950 in ihre Heimat zurück. 
Doch was erwartete die Männer in ihrem ehemaligen Zuhause? 

Gerade in Dresden waren nach der großen Bombardierung viele Wohnhäuser zerstört. Ganze Straßenzüge existierten nicht mehr und die Heimkehrer wurden oftmals mit dem Verlust ihrer Familien konfrontiert. Erste Hoffnungen starben. Sie wurden in Notunterkünften untergebracht und standen mit nichts, als den Kleidern auf ihrem Leib vor einer ungewissen Zukunft.

Wer das Glück hatte, Angehörige oder sogar die ehemalige Wohnung heil wiederzufinden, hatte nun mit gänzlich anderen Problemen zu kämpfen. Kinder erkannten in den ausgemergelten, verhärmten Männern ihre Väter oder Brüder nicht mehr, Ehepartner waren sich fremd geworden. Für viele bedeutete diese Phase ein erneutes Kennenlernen. Sie mussten lernen, miteinander zu leben und meist auch auf der Gefühlsebene einen neuen Zugang zueinander finden. Die Beziehungen innerhalb der Familien mussten neu geknüpft und gefestigt werden. Dabei hatten beide Seiten mit der Verarbeitung ihrer Kriegserlebnisse zu kämpfen. Oft wurde über diese Zeit geschwiegen und die Probleme arteten in Streitigkeiten und Gewalt aus. Nicht wenige Beziehungen zerbrachen daran.


„Ein Mann kommt nach Deutschland“
 – Kriegsheimkehrer im Gespräch
mit Renate Rössing, Leipzig 1950,
Foto von 
Roger Rössing
Quelle: Wikipedia

Die Kriegsheimkehrer hatten mit physischen und vor allem psychischen Problemen zu kämpfen. Posttraumatische Belastungsstörungen waren damals noch völlig unerforscht und wurden dementsprechend auch nicht behandelt. Viele fanden sich in ihrem Leben nicht mehr zurecht. Traumatisiert und gezeichnet von Krankheiten, konnten sie den Erwartungen ihrer Familie nicht gerecht werden. Statt der erwarteten Unterstützung, waren viele eher eine zusätzliche Belastung. Aus Verzweiflung, aufgrund von Depressionen, Schmerzen und Perspektivlosigkeit gaben diese Menschen den Kampf zu leben auf. Nicht selten kam es in diesen Zeiten zu Suiziden.

Auch waren nach Kriegsende bei weitem nicht alle Kriegsheimkehrer vom nazistischen Gedankengut befreit. Sie konnten sich mit der Niederlage und den neuen Machthabern nicht anfreunden. Offene Feindseligkeiten waren ebenso verbreitet, wie die Angst vor den Besatzern. Andere wiederum hatten bereits zu Beginn des Krieges so viele Gräueltaten mit ansehen müssen, dass sie diese Erlebnisse nicht verarbeiten konnten und zeitlebens unter Alpträumen litten. Den wenigsten gelang es, über ihre Empfindungen zu sprechen.

Hinzu kam, dass ein Großteil der Soldaten für Jahre als verschollen galt und ihre Frauen nicht mehr mit dem Überleben des Partners rechneten. In einer Zeit, in der die Menschen aber aufeinander angewiesen waren, Schutz und Hilfe suchten, bildeten sich auch neue Verbindungen. Die Kriegsheimkehrer fanden zu Hause ihre Frauen mit einem neuen Partner oder sogar Kindern vor. Der für die meisten einzige Halt, die Tortouren des Krieges und der Lager zu überleben, brach in sich zusammen. Zusätzlich zu der Verarbeitung der Kriegsgeschehen mussten sie sich nun neuen psychischen Belastungen stellen.

Frank Goldammer hat diesen Passus in "Tausend Teufel" sehr realistisch eingearbeitet und lässt die Leser spüren, was die Menschen zu dieser Zeit bewegte. Einfühlsam, aber ohne Pathos ist man ganz nah am Geschehen und erhält so einen tiefgehenden Eindruck der Lebensumstände in den ersten Nachkriegsjahren.

In Filmen sehen wir nur die Heile-Welt-Fantasie, die wir uns wünschen. Die Männer kommen aus dem Krieg, werden mit offenen Armen freudestrahlend empfangen und das Leben setzt dort erneut an, wo es vor dem Krieg aufgehört hat. Leider sieht die Realität gänzlich anders aus. Damals wie auch heute prägen diese Erlebnisse die Betroffenen und zeigen noch lange ihre Auswirkungen.

Auch ich durfte Frank Goldammer eine Frage stellen:

Lieber Frank,
mittlerweile schreibst du am vierten Heller-Band. Wie hat sich dein Schreiben im Laufe der Zeit verändert? Welche Veränderungen haben sich durch die neuen zeitlichen Handlungsstränge in der Recherchearbeit z. B. Zeitzeugengespräche ergeben?
Seine Antwort:
Mein Schreiben verändert sich nicht, höchstens werde ich schneller. Einzig dass ich jetzt ein richtiges Konzept entwickele für jeden Roman, und dass ich mich zu 90% daran halte, hat sich geändert, früher habe ich es gern einfach mal laufen lassen. Die Recherche gehört mit dazu, doch sie verändert nichts am Schreibverhalten.


Bis einschließlich Dienstag, 21. November 2017, könnt ihr bei unserer Blog-Tour-Verlosung mitmachen.

Beantwortet die Frage zu jedem Tagesbeitrag der #TausendTeufelTour bzw. hinterlasst einen Kommentar, wenn es keine Frage zu beantworten gibt. Nur wenn ihr alle sieben Beiträge kommentiert habt, kommt euer Los in den Lostopf.


Eine Übersicht mit der Verlinkung aller aktuellen Beiträge findet ihr HIER

Gewinnen könnt ihr mit ein bisschen Glück ein signiertes Exemplar von Frank Goldammers „Tausend Teufel“!

Meine Frage des Tages, die es per Kommentar zu beantworten gilt, lautet:

Kennt ihr Zeitzeugen, die sich noch an die Jahre nach Kriegsende erinnern bzw. gibt/gab es Kriegsheimkehrer in eurer Familie und wie erlebten sie diese Zeit?


Ich bin gespannt auf eure Kommentare und drücke jedem ganz fest die Daumen für die Auslosung.

Update:


Für alle, die uns nicht über Facebook folgen. Gewonnen hat:

Jutta

Herzlichen Glückwunsch! 


Teilnahmebedingungen
  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. 
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Nur wer bei jedem Blogtourbeitrag die Tagesfrage beantwortet, bekommt ein Los für die Auslosung.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 21.11.2017 um 23:59 Uhr.