Freitag, 26. Mai 2017

Rezension "Der Tote im Wiskey-Fass" von Ivy A. Paul - Dryas Verlag





Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Dryas Verlag (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940258555
ISBN-13: 978-3940258557
D: 10,50 Euro







Inhalt:


Als junger Mann verließ John Fallon Irland und kehrte nie wieder dorthin zurück. Nach seinem Tod reist seine Tochter Loreena auf die grüne Insel, um nach ihren Verwandten zu suchen. Kurz nachdem sie in dem Örtchen Badger´s Burrow angekommen ist, wird bei einer Veranstaltung eine Leiche in einem Whiskey-Fass entdeckt. Wie sich herausstellt, trug der Tote eine Visitenkarte ihres Vaters bei sich. Loreena ist alarmiert. Wie sollte ihr verstorbener Vater etwas mit dem Tod dieses Mannes zu tun haben können? Sie forscht nach und stößt dabei auf ein Netz aus Intrigen und Geheimnissen.
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Die Autorin:



Beheimatet im schönen Augsburg und von großer Liebe für Irland und alles Irische geprägt, kam Ivy Paul die Idee zum Toten im Whiskey-Fass beim Genuss eines Glases Tullamore Dew.
Um Inspiration für ihre anderen Genres zu finden, siedet sie Seifen oder beobachtet ihre Hühnerschar.
Quelle: Amazon




Rezension:


Irland, die grüne Insel. Für mich immer wieder ein Land mit einer atemberaubenden rustikalen Natur, historisch geheimnisvollen Plätzen, vielen Legenden und einem Hauch Magie. Natürlich konnte ich diesem aktuellen Krimi aus dem Dryas Verlag nicht widerstehen.

Welche Kulisse würde sich auch besser dafür eignen, um diesen eigentümlichen Mordfall zu platzieren. Wiskey spielt eine sehr entscheidende Rolle, rückt dennoch nicht übermäßig oder in den Vordergrund. Vielmehr konnte ich einige interessante Informationen mitnehmen. Es gibt viel Raum für zwischenmenschliche Beziehungen und irische Eigenheiten.

Wo könnte man eher auf Indentitätssuche begeben und eine geheimnisvolle Aura schaffen, als zwischen den Hügeln Irlands? Loreenas Wurzeln liegen hier und sie hat eine ganz besondere Mission zu erfüllen. Gleichzeitig ist es eine Annäherung an ihre ureigene Familiengeschichte, denn viel mehr als den Familiennamen und Herkunftsort weiß sie von der Familie ihres Vaters nicht. Die Vergangenheit blieb immer ein wohl gehütetes Geheimnis.

Kurz vor dem endgültigen Abschiednehmen von ihrem liebsten Menschen, gerät unsere Protagonistin in einen kniffligen Kriminalfall. Schon bald ergeben sich merkwürdige Parallelen und Verbindungen zu Loreenas Vater und dessen Vergangenheit.




Auf ihrer Spurensuche trifft Loreena auf Mae. Diese hat mich mit ihrem skurrilen Wesen und irischem Temperament sofort für sich eingenommen. Herrlich unkonventionell steht sie ihr bei und mischt bei den Ermittlungen kräftig mit.

Die Schönheit der irischen Insel, die Herzlichkeit ihrer Bewohner und das besondere Wesen Irlands werden intensiv und bildlich beschrieben. Als Leser fühlt man sich direkt vor Ort. Dagegen wirkt der Schreibstil bzgl. der Handlung selbst recht schlicht und einfach. Die Ivy Paul beschränkt sich auf das Wesentliche und verzichtet auf übertriebene Gefühlsduseleien. Gerade dadurch entwickelt "Der Tote im Wiskey-Fass" für mich seine Anziehungskraft. Der spannende, gut strukturierte und durchdachte Plot verspricht mit seinen greifbaren Charakteren bis zur letzten Seite gute Unterhaltung.

Für mich ist "Der Tote im Wiskey-Fass" ein gelungener Krimi, der in vielerlei Hinsicht eine Spurensuche ist und mit seinem irischen Charme Lust auf eine Fortsetzung macht.

Kommentare:

  1. Vielen lieben Dank, liebe Anja!

    Ich freue mich SEHR über diese tolle Rezi <3

    Ganz liebe Grüße, Ivy

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    1. <3 <3 Dankeschön <3 <3

      Ich hoffe ja sehr auf eine Fortsetzung :)

      Liebe Grüße
      Anja

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