Mittwoch, 15. August 2018

Buchvorstellung mit Verlosung zu "Die Ring-Chroniken - Begabt" von Erin Lenaris - Harper Collins

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung


In knapp drei Wochen, am 03. September startet Erin Lenaris mit ihrem Debüt „Die Ring-Chroniken-Begabt“ bei Harper Collins. Ihre bunten Chamäleons bevölkern bereits seit einiger Zeit das Internet und haben auch schon einige Wohnzimmer erobert. Sie spielen in den Ring-Chroniken zwar nur eine Nebenrolle, sind aber als Buchbotschafter fleißig unterwegs. 

Doch worum geht es in den „Ring-Chroniken“? 

Stellt Euch vor, die Welt, wie ihr sie kennt, existiert nicht mehr. Ihr lebt in einer absoluten Wüstenlandschaft, in der die Sonne Tag für Tag glühend auf die Erde blickt. Die Menschen haben sich unter die Erde zurückgezogen. Wasser ist eines der höchsten Güter überhaupt, denn der Regen bleibt aus. Eine Andeutung habt Ihr in diesem heißen Sommer bereits verspüren können. 

Doch für unsere Protagonistin Emony und die Bewohner von Rauring ist dies rauer Alltag. Im Jahr 2210 bedeutet jeder Tag einen erneuten Kampf um Wasser und das reine Überleben. 

Emony träumt von einer besseren Zukunft und einem Landschaftsstreifen auf der Erde, an dem es noch regnet, dem heutigen Grönland. Es ist eine Oase, ein grünes Paradies und doch gibt es auch hier Schattenseiten. 

Taschenbuch: 336 Seiten

ISBN: 9783959672115
Preis: 14,99 Euro



Vielleicht macht Euch ja auch der Klappentext neugierig: 

Die 16-jährige Emony verfügt über eine Gabe: Sie kann Lügen erkennen. Doch diese Fähigkeit bringt sie in Gefahr, als sie ihre Heimat, die lebensfeindliche Rauring-Wüste, verlässt. Denn es gibt nur eine Möglichkeit, der mörderischen Hitze und dem quälenden Durst zu entkommen – Emony muss eine Ausbildung bei dem Unternehmen beginnen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert. Rasch kommt sie dahinter, dass ihr Arbeitgeber die Wüstenbewohner betrügt. Der einzig ehrliche Mensch scheint ihr Ausbilder Kohen zu sein, für den sie bald mehr empfindet. Kann sie ihm im Kampf gegen den übermächtigen Gegner vertrauen? Und sind die Lügen noch viel größer als vermutet? 

(Text- und Coverrechte Harper Collins) 


Wenn Ihr noch ein wenig mehr in Emony und Ihre Welt eintauschen möchtet, kann ich Euch die Leseprobe zum Buch empfehlen. Aber vorsicht, sie endet mit einem gemeinen Cliffhanger…


"...WIDMUNG - Für alle Weltenwandler und Wahrheitssucher - 1. KAPITEL - Wer will schon durstig seinem Schicksal gegenübertreten? Ich..." hier weiterlesen

Ihr möchtet nicht mehr aufhören zu lesen?


Dann bewerbt Euch doch noch rasch bis zum 19.08.2018 für die aktuelle Leserunde auf LOVELYBOOKS. Erin Lenaris liest und diskutiert hier mit Euch gemeinsam und freut sich schon auf Eurer Feedback und viele Fragen. Harper Collins unterstützt diese Leserunde mit insgesamt 30 (!) Taschenbüchern. Hier geht es zur Leserunde.


Zum Schluss habe ich aber auch noch etwas für alle, die lieber allein und im eigenen Tempo lesen möchten, sich das Buch selbst kaufen, aber gern Gesellschaft von einem kleinen Lesebegleiter hätten. Drei süße Chamäleons haben den Weg von Erin Lenaris zu mir gefunden und suchen ein liebevolles Zuhause. 

Hinterlasst einfach einen lieben Kommentar. Bis Sonntag, 19. August 2018 um 23.59 Uhr habt Ihr Zeit. Am Montag lose ich aus und dann machen sich die Kleinen auch direkt auf den Weg.



Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Der Gewinner wird ausgelost und stimmt durch die Teilnahme zu, namentlich auf dem Blog genannt zu werden.
• Die Aktion beginnt am 15.08.2018 und endet am 19.08.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen, wird neu ausgelost.



Montag, 13. August 2018

Rezension "Wie der Wind und das Meer" von Lilli Beck - Blanvalet Verlag

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Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (18. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 376450577X
ISBN-13: 978-3764505776
D: 19,99 Euro







Inhalt:


»Halt dein Gesicht in den Regen, jeder Tropfen ist ein Kuss von mir ...«

München, April 1945. Nach einem verheerenden Fliegerangriff irrt der elfjährige Paul mit einem Koffer durch die Trümmerlandschaft. Auf der Suche nach einem Versteck trifft er auf ein kleines Mädchen. Sie heißt Sarah, hat wie er ihre Familie verloren – und sieht Pauls Schwester verblüffend ähnlich. Um in der verwüsteten Stadt nicht allein zu sein und von den Behörden nicht getrennt zu werden, schließen Paul und Sarah einen Pakt: Von nun an werden sie sich als Geschwister ausgeben. Ihr Plan geht auf. Doch wie hätten sie ahnen können, dass Jahre später ihre Notlüge ihr Verhängnis werden würde – und dass sie sich würden verstecken müssen, um sich lieben zu dürfen …
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Lilli Beck wurde 1950 in Weiden/Oberpfalz geboren, wo sie auch aufwuchs und nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau absolvierte. Ende 1968 wechselt sie nach München. Nach zwei Wochen tippen bei einem Rechtsanwalt, wurde sie von einer Modelagentin (es gab noch keine Casting-Shows) in der damaligen In-Disco ,Blow up' entdeckt. Es folgten die ersten Fotos in Paris. Anschließend arbeitete sie u.a. für Zeitschriften wie BRIGTTE, landete wegen ihrer perfekten Beine auf Strumpfpackungen und Plakaten, war die Pirelli-Kühlerfigur der 70er Jahre und Covergirl auf der LP "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" von Marius Müller-Westernhagen. Zwischendurch absolvierte sie ein Schauspielstudium, war Cutterassistentin, (u.a. bei Wim Wenders' "Der amerikanische Freund"), und bekam erste TV- und Filmrollen. Durch die intensive Arbeit mit Texten begann sie, Kurzgeschichten zu verfassen. Nach der Geburt ihrer Tochter gab sie die Schauspielerei auf und wechselte hinter die Kamera als Visagistin. 2000 verließ sie die Welt des schönen Scheins, um nur noch zu schreiben. 2002 die ersten Veröffentlichungen von Kurzkrimis. 2008 der erste Roman: "Reich heiraten!", dem "Chili und Schokolade" und "Sie haben sich aber gut gehalten!" folgten. Unter dem Pseudonym Mira Becker hat sie den Roman: "Couchgeflüster" verfasst, und als Annette Bluhm den Weihnachtsroman "Die hässlichste Tanne der Welt". Des weiteren erschienen: "Liebe auf den letzten Blick, "Liebe verlernt man nicht" und "Geld oder Liebe." Im August 2015 "Glück und Glas" eine berührende Saga über 70 Jahre deutsche Geschichte und das bewegenden Schicksal zweier Freundinnen.
Quelle: Amazon


Rezension:


Es ist sehr einfach, in diese Geschichte einzutauchen, mit den Protagonisten zu verschmelzen, aber schwer, sich nicht im Strudel der Gefühle zu verlieren. „Wie der Wind und das Meer“ ist eine wundervolle Liebesgeschichte, ein geschichtliches Porträt des Lebens während des 2. Weltkrieges, der Nachkriegszeit und danach. Empathisch und mit tiefen Gefühlen lässt uns Lilli Beck am Leben ihrer Protagonisten teilhaben. Wir fühlen Liebe, Freundschaft, Sehnsüchte, Hilfslosigkeit und vieles mehr. Ein, nein zwei ganze Leben, eingeschlossen zwischen 512 Seiten.

Eine Notlüge, die zwei Kindern das Überleben sicherte und ihnen Halt gab, wird zu einem lebenslangen Trauma. Sie entwickeln Gefühle, die nach außen hin verboten sind und doch so normal erscheinen. Jeder für sich lebt sein Leben und dennoch sind diese Leben immer unvollständig. Ihr Geheimnis beeinflusst auch alle Menschen, die ihnen nahe kommen auf die eine oder andere Art.

Paul und Sarah sind wie die Königkinder, die nicht zueinander kommen konnten.
Gefangen in den Moralvorstellungen ihrer Zeit, an einem Weg angelangt, an dem es kein Zurück mehr gibt.

Beeindruckt hat mich der Wandel, der mit Paul und Sarah mit den Jahren vonstattengegangen ist. War Paul als Kind und Jugendlicher der zielstrebigere und mutige, verlor er später seinen Biss und wurde zu einem unsteten, rückgratlosen, egoistischen Menschen, der vorrangig sich selbst bedauert. Nicht einmal seinem eigenen Kind konnte er genug Zeit und Gefühle entgegenbringen. Nur der geschäftliche Erfolgt bringt ihm Befriedigung. Den späteren Paul mochte ich immer weniger. Dagegen wächst die verträumte Sarah an den Herausforderungen des Lebens. Sie schafft es auch weiterhin, sich emotional an andere Menschen zu binden. Mit viel Glück und Fleiß schafft sie es, ihrem Sohn ein Heim voller Herzenswärme zu bereiten. In gewisser Weise blieb sie sich über all die Jahre selbst treu.

Lilli Beck gelingt es, ihre Hauptcharaktere intensiv hervorzuheben, ohne die Nebenakteure verblassen zu lassen.
Die Geschichte zweier Leben verspricht immer wieder verheißungsvolle Möglichkeiten. Dennoch gelingt es den beiden nicht, sich aus den Verstrickungen zu befreien und macht es ihnen unmöglich, die Wahrheit nach außen dringen zu lassen. Der Verzicht auf ein gemeinsames, erfülltes Leben zerstört mit den Jahren aber nicht nur das ihre, sondern auch das der sie umgebenden Menschen. Es macht traurig zu sehen, wie die Zeit verrinnt und Generationen durch Schweigen kaputt gehen.

"Wie der Wind und das Meer" berührt tief, ohne übertrieben sentimental zu werden. Eine Geschichte, so facettenreich wie das Leben selbst.


Freitag, 3. August 2018

Rezension "Höhenrauschsaison" von Meredith Winter - Sommerburg Verlag

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Taschenbuch: 210 Seiten
Verlag: Sommerburg Verlag; Auflage: 1 (16. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 398187224X
ISBN-13: 978-3981872248
D: 9,99 Euro






Inhalt:


April 2012 - die Mount-Everest-Saison hat begonnen.
Vor Ort: Ärztin Clementine, die schon auf dem Trek zum Basecamp alle Hände voll zu tun hat, sich um die Verletzten und Höhenkranken zu kümmern, welche die Region auf dem Weg zum höchsten Berg der Erde unterschätzt haben.
Ebenfalls mit von der Partie ist der russische Auftragskiller Alexej, der sich als Bergsteiger ausgibt und bloß einen Auftrag hat: Clementine zu töten. Dumm nur, dass sie bereits tot ist.
Quelle: Amazon


Die Autorin:


Wenn Meredith Winter (*1981 geb. in Lüneburg) nicht gerade Alleinunterhalter für Ihre drei Kinder spielt,
schreibt sie keltische Songs, schaut nachts in die Sterne, frönt ihr Dasein als Cineast & Serienjunkie und liest selbst massenhaft Bücher.
Quelle: Amazon



Rezension:


Der Mount Everest ist ein Magnet und eine Herausforderung für alle Bergsteiger. Er bietet aber auch eine perfekte Kulisse für einen Thriller. Es riecht förmlich nach Abenteuer, Gefahr und Geheimnissen. Genau hier hat Meredith Winter ihren Thriller situiert.

Mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen beschreibt sie nicht nur die Handlung selbst, sondern bringt uns Nepal und die dortige Kultur ein Stückchen näher. Besonders den Sherpas und deren Leben hat sie viel Platz eingeräumt. Die Schauplätze der Handlung werden bildhaft und detailliert beschrieben. Ich konnte die Kälte in den Knochen förmlich spüren.

Anhand des Klappentextes hatte ich mir allerdings eine völlig andere Handlung vorgestellt. Das lag wahrscheinlich an meiner Interpretation eines einzelnen Satzes und hatte keinen negativen Einfluss auf mein Lesen. Es war spannend, die Ereignisse am Mount Everest zu verfolgen.

Leider waren mir manche Handlungsweisen zu unlogisch bzw. oberflächlich und die knisternde erotische Spannung zwischen den Protagonisten konnte nicht auf mich übergreifen. Mit Alexej und Clementine wurde ich bis zum Schluss nicht richtig warm. Die emotionale Ebene der handelnden Personen ging nicht tief genug und hielt mich leider zu sehr auf Distanz.

Dafür gab es dann wieder rasante Wendungen und neue Geheimnisse, die es zu lüften galt. Dramatische Situationen und interessante Charaktere ließen den Spannungsbogen immer wieder aufsteigen. Gerade die realistischen Situationen einer derartigen Bergbesteigung haben mich gefesselt.

Am Ende hat es sich die Autorin aber etwas zu einfach gemacht und trotz der Dramatik ein zu glattes Ende vorgelegt. Für mich wichtige Fragen bleiben unbeantwortet, wodurch sich der Kreis letztendlich nicht wirklich schließt. Hier wurde viel Potential verschenkt.

Trotz meiner angebrachten Kritik hat sich „Höhenrauschsaison“ sehr flüssig und angenehm lesen lassen und mich auf seine eigene Art gut unterhalten.



Mittwoch, 1. August 2018

Rezension "Killerspinnen: Heavy Metal Horrorshow" von Florian Gerlach - Independently published

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Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: Independently published (28. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1980984417
ISBN-13: 978-1980984412
D: 9,99 Euro







Inhalt:


Sarah tingelt mit der Band IRON SMOGGER durch heruntergekommene Bars. Die unzähligen Spinnen bei den Auftritten bemerkt die Sängerin erst, als in ihrem Bauch eine grauenvolle Kreatur heranwächst. Der Kampf gegen die Killerspinnen führt sie direkt in ihr Nest. Es ist im Keller einer alten Fabrik, in der die Band das letzte Konzert ihrer Tour spielt ... Herzlich willkommen bei einer Heavy Metal Horrorshow! Harte Rockmusik. Scharfe Groupies. Mörderische Killerspinnen. Klischees? Klar. Aber verdammt gute. Dieser Roman ist daher nicht nur ein Buch für Fantasy, Horror, und Dark Romance Leser, sondern auch für alle Rockfans, die ihre Liebe zur harten Musik noch nicht verloren haben. Gerlach. Lesen. Wenn Du Dich traust.
Quelle: Amazon



Der Autor:


Herzlich Willkommen in der literarischen Welt von Florian Gerlach. Ich schreibe am liebsten Old School Horrorromane und Thriller. Wenn Ihr mir in die Abgründe menschlicher Fantasien folgen wollt, solltet Ihr mal reinlesen. Bald wird es mit den KILLERSPINNEN übrigens einen neuen Roman aus meiner Feder geben. Seid ihr bereit für eine Heavy Metal Horrorshow? Gerlach. Lesen. Wenn Du Dich traust.

Bisher erschienene Romane: SMOGGER, WERWOLF ART, TODESSPIEGEL, FIRST DEAD MODEL
Quelle: Amazon



Rezension:


Gleich eine Warnung vorweg. Wer an einer Spinnenphobie leidet, sollte sich von diesem Buch fernhalten. Hier wimmelt es auf so gut wie jeder Seite vor Spinnen. 

Spinnen, Spinnen überall....

Sie sind hinterhältig und bösartig. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele und die sind so ganz anders, als wir es zwischendurch vermuten würden. Noch jetzt schüttelt es mich, wenn ich nur an die Invasionen von Spinnen denke, die sich hier tummelten. Meine Liebe zu Spinnentieren hat dieses Buch definitiv nicht gefördert. Geschickt und düster schlägt uns „Killerspinnen“ in seinen Bann.

Jedoch geht es hier nicht nur um die achtbeinigen Krabbeltiere. Auch menschliche Abgründe öffnen sich und Florian Gerlach lässt uns tief eintauchen, in den Horror dieser Geschichte. Die Charaktere sind recht vielschichtig und polarisieren. Abgrundtief böse, dumm oder durchwoben von Gleichgültigkeit dem Leben gegenüber, fasziniert von Grausamkeiten und dem Tod selbst, lassen uns Mensch und Tier schaudern.

Wie nachhaltig wirken sich unaussprechlich böse Taten auf das Leben aller aus? Wie schwarz kann es in der Psyche eines einzelnen Menschen aussehen?

Nicht immer erwartet uns das, was uns Florian Gerlach auf den ersten Blick vermuten lässt. Die Ereignisse nehmen immer wieder unerwartete Verläufe und auch der Schluss hält einiges an Überraschungen für uns Leser bereit.

Für mich war „Killerspinnen“ ein richtiger Pageturner mit Gänsehautfeeling und Gruseleffekten. Vor Spinnen nehme ich mich zukünftig noch mehr in Acht.


Samstag, 28. Juli 2018

Rezension "Gottes Gabe" von Daniele Garreis - Independently published

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Taschenbuch: 398 Seiten
Verlag: Independently published (6. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1983075337
ISBN-13: 978-1983075339
D: 12,99 Euro







Inhalt:


Alle 500 Jahre treffen sich Gott und Luzifer auf der Erde zu einer Art göttlichen Lagebesprechung. Diesmal findet die Konferenz im Englischen Garten in München statt. Sie hadern mit den Menschen, da diese selbstsüchtig, eitel und gierig sind. Luzifer drängt Gott dazu, die Menschheit auszulöschen. Doch der Schöpfer gibt ihnen noch eine Chance. Gemeinsam suchen die beiden einen Menschen aus, der je eine göttliche und eine diabolische Gabe erhalten soll. Nutzt er die Gaben, um seinen Mitmenschen Gutes zu tun? Oder nutzt er sie, um sich zu bereichern und Macht zu erlangen? Ihre Wahl fällt auf den Obdachlosen Picasso, der mit seinen Kumpanen allerlei Unfug mit den übermenschlichen Fähigkeiten anstellt. Führt das zur Apokalypse? Eine göttliche Fantasy-Komödie mit diabolischen Einflüssen und dramatischem Hintergrund.
Quelle: Amazon


Rezension:


Dieses Buch ist über die Empfehlung einer lieben Freundin zu mir gekommen. Rein vom Titel hätte ich es wahrscheinlich nicht für mich ausgewählt. Doch dahinter verbarg sich eine wahre Überraschung. Und auch das Cover gefällt mir sehr. Es ist wundervoll mystisch und passt perfekt zur Geschichte.

Erfrischend anders, hat mich die Geschichte rasch in ihren Bann gezogen. Ich mochte die Grundidee der Geschichte und auch die einzelnen Charaktere. Daniele Garreis hat eine außergewöhnliche Idee gelungen umgesetzt. Sie eröffnet uns eine neue Sicht auf das Leben. Es gibt so einiges zu überdenken. Dabei liegt hier der Anspruch nicht auf thematischer Richtigkeit bezüglich Glaubensfragen. Welche Eigenschaften göttlich oder diabolisch sind, darüber ließe sich sicher ewig fachsimpeln oder philosophieren. Doch darum geht es ja im Endeffekt nicht. Das Spiel zwischen Gott und Luzifer dient als Grundbaustein des Plots.

Es eröffnet interessante Blickwinkel und passt gut zu unserer herrschenden Lebensstruktur. Was würden wir selbst mir der ein oder anderen Gabe anfangen? Daniele Garreis nimmt in "Gottes Gabe" unsere Gesellschaft unter die Lupe und lässt uns in einen Spiegel schauen.

Reale Elemente verweben sich mit denen der Fantasie. Manchmal erscheinen einzelne Handlungen ein wenig aufgesetzt, zu gewollt und auch der Schluss ist mir zu unkompliziert inszeniert. Dennoch konnte mich dieses Buch fesseln. Amüsant, nachdenklich und ein wenig kurios, werden Themen wie Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und menschliches Miteinander angesprochen.

Der flüssige und leichte Schreibstil bietet gute Unterhaltung in einer gelungenen Kombination von Fantasy mit Realitätsbezug.


Freitag, 27. Juli 2018

Blogtour "Fluch der schwarzen Dahlie" (Dryas Verlag) - Tag 1 - Vampire

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Willkomen zum ersten Tag unserer Blogtour!


In "Fluch der schwarzen Dahlie" treffen wir auf viele übernatürliche Wesen. Da dürfen Vampire nicht fehlen und zum Auftakt unserer spannenden Blogtour habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt.

Übernatürliche Wesen üben seit Jahrhunderten ihre Faszination auf die Menschheit aus. Ungewöhnliche Vorgänge oder bizarre Handlungen fremder Personen regen die Fantasie an. Über die Jahre entstanden so Märchen und Legenden. Alles jedoch beruht auf einem winzigen Anteil von Realität. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir uns fragen: „Kann das sein? - Was wäre wenn? - Und wenn doch?“. 

Bücher oder Filme über Vampire gibt es mittlerweile unendlich viele und wir werden nicht müde, unsere Vorstellung von dem einen bestimmten Vampire unserer Träume zu romantisieren.

Dracula ist der sicher berühmteste Vertreter seiner Art. Basierend auf einem „realen“ Vorbild, allerdings weniger romantisch bedacht, sondern eher der Monsterecke entsprungen, übt er seine Anziehungskraft generationsübergreifend aus.

Doch warum ist das so? 

Sind es das fast immer als überirdisch beschriebene gute Aussehen, das düstere Wesen oder die Unsterblichkeit, die wir mit Ihnen verbinden? Sind wir fasziniert vom uralten, unergründlichen Bösen oder ist es der Reiz, das Böse zähmen zu wollen, der uns zu Vampiren hinzieht?

Im Volksglauben sowie der Mythologie beschreibt das Wort Vampir eine blutsaugende Kreatur der Nacht. Eigentlich tot und doch wieder zum Leben erweckt, mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, ernährt er sich von Blut. 

Vampire werden häufig mit Fledermäusen in Verbindung gebracht oder auf eine Stufe gestellt. Dabei sind es aber nur die Vampirfledermäuse, als einzigste Säugetiergruppe, die sich ausschließlich von Tierblut ernähren.

Es gibt nicht nur männliche Vampire. Jedoch scheinen alle von einer beeindruckenden atmosphärischen Aura umgeben zu sein. Abraham „Bram“ Stoker prägte das Vampirbild nachhaltig und erschaffte so ein Vorbild für alle weiteren Figuren dieses Genres.

Heute romantisieren wir das Bild des Vampirs. Sie sind nicht länger nur blutsaugende Ungeheuer. Was mit „Interview mit einem Vampire“ begann, setzt sich über „The lost Boys“ bis zur „Twilight“-Reihe fort. Vampire sind zeitlos und lassen sich in jede Gesellschaftsordnung und jedes Gesellschaftsbild einpassen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und sie werden uns in Literatur und Film noch sehr lange erhalten bleiben.

Ich persönlich liebe ja die Fernsehserien zu „Buffy“ und „Angel“. Anfangs war Angel mein unangefochtener Lieblingsvampir - zumal ich den Schauspieler sehr mag. In den späteren Folgen beider Serien wurde Spike zu einem weiteren Lieblingsvampircharakter.

Und schon bin ich bei unserem Gewinnspiel der Blogtour angelangt. 


Verratet mir in den Kommentaren Euren absoluten Lieblingsvampir 

und ihr ergattert Euch ein Los für unserem Gewinntopf. In den nächsten Tagen könnt ihr auf den teilnehmenden Blogs weitere Lose sammeln. Am 02.08.2018 wird der/die glückliche/r Gewinner/in ausgelost. Ich drücke Euch die Daumen und bin auf Eure Antworten gespannt.


Zu gewinnen gibt es ein Printexemplar von "Fluch der Schwarzen Dahlie" aus dem Dryas Verlag.


Bitte beachtet die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel. Ihr findet diese hier



Mittwoch, 25. Juli 2018

Rezension "Gruppentherapie" von Friedrich Kalpenstein - Verlag Tinte & Feder

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Taschenbuch: 318 Seiten
Verlag: Tinte & Feder (12. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 291980037X
ISBN-13: 978-2919800377
D: 9,99 Euro







Inhalt:


Von Bestseller- und #1 Kindle Humor-Autor Friedrich Kalpenstein.

Ein humorvoller Roman für Schlagerliebhaber und Schlagerhasser.

Ben, dreißig Jahre alt, ist Architekt. Nachdem er sich in München mit seinem eigenen Architekturbüro finanziell übernommen hat, löst sich sein gesamtes Investment in Luft auf – und damit auch seine Selbstständigkeit. Geld muss schnellstens in die Kasse. Sascha, sein bester Freund aus früheren Bandzeiten, nutzt seine Kontakte nach Mallorca und verschafft ihm dort ein Engagement als Partysänger.

Schnell wird Ben zum angesagten Stimmungsmacher, der sich in kürzester Zeit eine beachtliche Fangemeinde aufbaut. Zwischenzeitlich nimmt Ben in München die Chance wahr, als Architekt in einem angesehenen Architekturbüro wieder Fuß zu fassen. Ganz nebenbei wirft er sich in eine Beziehung mit Clarissa, der Tochter seines Chefs. Niemals dürfen die beiden von seinem Doppelleben mit Perücke und Goldkettchen auf Malle erfahren. Die Tatsache, dass Ben auch auf Mallorca eine Liaison mit der Barfrau Eva pflegt, macht die Sache nicht einfacher.

Ein Spießrutenlauf beginnt.
Quelle: Amazon


Der Autor:


Friedrich Kalpenstein wurde 1971 in Freising bei München geboren und lebt heute in der Nähe von Freising im Ampertal. Im Jahr 2007 verfasste er seine erste Kurzgeschichte unter dem Titel »Träum’ mir einen Freund«. Fünf Jahre später veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit sieben Kurzgeschichten als E-Book. Weitere Kinderbücher folgten.
Seine schriftstellerische Motivation veränderte sich bald und seinen Kinderbüchern folgten humorvolle Romane für Erwachsene. Darin erzählt Kalpenstein schwungvoll und witzig von Situationen, die jeder kennt – vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags eben, denn die besten Geschichten schreibt das Leben.
Der erste Roman »Ich bin Single, Kalimera« erschien 2013 als E-Book im Selbstverlag und wurde im März 2015 von Amazon Publishing in einer neuen Version aufgelegt. Daraufhin folgten die Romane aus der Herbert-Reihe »Wie Champagner«, »Männerferien«, »Alpengriller« und »Gipfelträumer«.
Ebenso erschienen sind die Romane »Das Leben ist kein Zweizeiler« und »Sie haben Ihr Ziel erreicht« und »Gruppentherapie«.
Für den Roman »Gruppentherapie« hat Friedrich Kalpenstein eine interessante Symbiose zwischen Roman und Musik geschaffen. So gibt es erstmals für die Leser zu den Texten im Buch die passende Musik, um in die Partywelt auf Mallorca eintauchen zu können. Friedrich Kalpenstein selbst hat die fünf Titel geschrieben und komponiert. Da lag es nahe, dass er selbst seinem Romanhelden Ben Valdern die Stimme gab.

Ben Valdern liefert den Soundtrack des Sommers, der weder auf Mallorca noch auf einer Party fehlen darf. Mit Titeln wie "Gruppentherapie" und "Badehose" positioniert sich der Partysänger ganz klar auf der Partyinsel, zeigt aber auch mit Titeln wie "Eiskalt" und "Frei", dass er durchaus auch im Schlager beheimatet ist.

Ben Valdern hat nichts dem Zufall hinterlassen. Für seine in den Farm-Studios in Freising produzierten Songs holte er sich gesangliche Unterstützung bei keiner geringeren als Bine Heller, die mit ihrer Stimme die Richtung angibt. Nach vorne!
Ganz nebenbei schwingt bei dem einen oder anderen Sound der Geist der 90er mit.
Quelle: Amazon


Rezension:


Wer träumt nicht davon, einmal eine völlig andere Seite von sich selbst ausleben zu dürfen. Da ist auf der einen Seite das biedere und normale Leben mit all seinen Annehmlichkeiten. Vor allem aber ist es die Sicherheit, die es uns bietet, ob in finanzieller oder gesellschaftlicher Art, die uns festhält. Andererseits träumen wir davon, einmal auszubrechen, etwas völlig verrücktes anzustellen.

Was spricht zum Beispiel gegen eine Karriere am Ballermann? Ben ist dreißig Jahre alt. Er lebt auf der Sonnenseite. Beruflich und auch privat läuft alles wunderbar. Aber es gibt auch Ben den Rebellen. Seine Liebe zur Musik und das Gefühl auf der Bühne zu stehen, bereichern sein Leben. Nur passen diese beiden Seiten seines Lebens nicht wirklich zusammen. Eine Zeitlang geht sein Doppelleben gut, doch irgendwann kommt der Punkt, an dem seine Energiereserven erschöpft sind. Ben muss sich entscheiden. 


Mit „Gruppentherapie“ erwartet Euch ein humorvoller, leichter Sommerroman. Mit viel Spaß, aber auch einer gehörigen Portion Tiefgründigkeit hat es Friedrich Kalpenstein geschafft, mich bis zur letzten Seite wunderbar zu unterhalten und zum Lachen zu bringen.

Ja, die Geschichte ist schräg und tropft vor Klischees, doch gerade diese bringen die Situationskomik herrlich zum Tragen. Runde Charaktere und der lockere Sprachstil des Autors, lassen den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Amüsant, witzig, aber auch mit ernsteren Untertönen, ist dies ein absolutes Gute-Laune-Buch.

In Verbindung mir der von Friedrich Kalpenstein als Ben Valdern selbst eingesungenen CD, der Songtitel aus dem Roman, ist „Gruppentherapie“ eine wunderbare Urlaubslektüre auch für alle, die diesen Sommer nicht verreisen können. Holt Euch den Urlaub nach Hause.