Donnerstag, 28. September 2017

Rezension "Nazi-Allergie" Der dritte Coco-Katzenkrimi von Marianne Kaindl - ABB Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung



Seit einer Woche rocken wir Katzen die Blogs unserer Frauchen und auch die liebe Julia haben wir via Gedankenübertragung tatkräftig unterstützt. Noch hat sie keinen kätzischen Mitbewohner, aber das kann sich ja rasch ändern.

Ich verstehe jetzt, warum Frauchen so viel am Computer sitzt und ihre Gedanken über all die gelesenen Bücher aufschreibt. Ich mag auch gar nicht damit aufhören und da hat die Marianne Kaindl doch gleich noch einen neuen Krimi mit Coco & Co aus den Ärmeln geschüttelt. Hier durfte unsere Pauli, die ihr vielleicht auch unter ihrem Pseudonym Lesende Samtpfote kennt, eine Gastrolle spielen. Ja, Pauli hatte die Ehre, gemeinsam mit Coco und den Ermittlerkatzen einen, nein eigentlich ganz viele Morde aufzuklären. Frauchen meinte, ich habe das alles bisher recht gut gemeistert und da hat sie mir erlaubt, diesen letzten Beitrag zum Abschluss unserer Blogtour zu mauzen.






Meine Gefühlssensoren waren von der ersten Seite an auf Habachtstellung. Recht schnell war klar, hier besteht eine direkte Verbindung in die Vergangenheit. So oft haben sich meine Nackenhaare noch nie gesträubt. Dabei hat dieser Menschenermittler Silkowski überhaupt nichts begriffen. Ohne Coco & Co und natürlich Paulinchen, hätte er den Mord an Davide als Unfall abgelegt und die anderen wäre nie aufgeklärt worden. Coco war als Augenzeugin vor Ort und der Autounfall roch eigenartig nach einer Verschwörung. Alle Antennen waren in Alarmbereitschaft und führten in eine Rüstungsfabrik. Dort wurde alles noch undurchsichtiger.

Ich bin während des Lesens einigen sehr bösartigen und fehlgeleiteten Menschen begegnet. Das fing mit einem Bus voller Asylbewohner an, die gar nicht nett empfangen wurden. Doch wir Katzen sind da viel toleranter und haben sie beschützt. Das war großartig und allen Ärger wert, den meine Freunde sich dabei einhandelten. Danach schwirrte mir erst einmal der Kopf von all den neuen Katzenfreunden und der großen Unterstützung, die Coco & Co bekamen.





Hunde mag ich ja nicht besonders und da tauchte ein ganz unbelehrbarer Schäferhund mit einem Namen auf, der mir Bauchschmerzen bereitete. Die von ihm gebellten Naziparolen hat er sich bestimmt von seinem Herrchen abgeguckt. Das Herrchen war ein übler Zeitgenosse, der sich auch noch in der Nachbarschaft von Rebecca und Stefan herumtrieb. Jedenfalls hatte das alles mit dem Autounfall von Davide zu tun, seinen Nachforschungen und einen Urspung zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht vermauzen.

Mit "Nazi-Allergie" hat Marianne ein brisantes, hoch aktuelles Thema mit einem unterhaltsamen Krimi verwoben. Die Lehren der Geschichte stehen in direktem Vergleich zu den noch immer in vielen Köpfen unbelehrbarer Menschen herumspukenden Gedanken. Sie hält uns aus der Katzenperspektive einen Spiegel vor. Dabei wird nichts schön geredet und auch nicht verkitscht.
Die Katzen zeigen Krallen und auch ihre menschlichen Freunde lassen sich nicht verbiegen.

Eine recht ungewöhnliche Art, aber vielleicht eine wirksame, um eine breite Masse zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen.


Wer mehr über "Nazi-Allergie" erfahren oder sogar ein signiertes Exemplar des Buches gewinnen möchte, sollte den Links unserer Blogtour folgen. Wer unter all unseren Blogbeiträgen eine winzige leichte Frage beantwortet, sichert sich einen Platz in der Endauslosung. Es wird dank Marianne Kaindl auch Trostpreise geben.

Weitere Rezensionen zu "Nazi-Allergie" findet ihr hier:

Lesende Samtpfote

Irvé liest

Niliversum


Wer mag, kann meine gemauzten Rezensionen zu Teil 1 und 2 gern hier nachlesen:


"Sechs Katzen und ein Todesfall"

"Das Vermächtnis des Hypnotiseurs"



Euer Chester


1 Kommentar:

karin hat gesagt…

Hallo und guten Tag,

Danke für den zusätzlichen Beitrag zur Blogtour.

LG..Karin...