Mittwoch, 27. Juni 2018

Rezension "Über mir die Sonne" von Alessio Torino - Hoffmann und Campe Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung



Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (14. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455001475
ISBN-13: 978-3455001471
Originaltitel: Tina
D: 18,00 Euro






Inhalt:


Der eine Sommer im Leben, der alles verändert: Es ist heiß auf Pantelleria, flirrend heiß, und der letzte Sturm hat die Quallen in die Bucht getrieben, wo Tina sie jetzt eine nach der anderen aus dem Wasser fischt und auf den Beton wirft. Es ist der erste Sommer ohne den Vater. Die Mutter ist nach der Trennung mit ihren beiden Töchtern alleine auf die Insel gefahren. Zwischen Rosmarin und Kapernblüten, salziger Haut und sonnenverbrannten Gesichtern, glitzerndem Wasser und felsigen Buchten erleben Tina und ihre Schwester die Fatalität des Erwachsenseins. Alessio Torino erzählt auf einzigartige Weise von dem schmerzlichen Moment der Gewissheit, in dem wir erkennen, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor. Ein Roman über die Kraft des Verstehens und die Melancholie des Verlusts.
Quelle: Amazon




Der Autor:


Alessio Torino, geboren 1975 in Urbino, debütierte 2010 mit dem Roman Undici Dedici. Für seine literarischen Werke wurde er u.a. mit dem Premio Bagutta Opera Prima, Premio Lo Straniero und dem Premio Letterario Metauro ausgezeichnet.
Quelle: Amazon



Rezension:


Was wie ein leichter Sommerroman beginnt, geht schon bald in die Tiefe und verlangt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit von uns Lesern. Alessio Torino zeigt uns unter dem Deckmantel des schönen Scheins und einer atmosphärischen Urlaubslandschaft, die Schattenseiten im Leben seiner Protagonisten auf. 
Verkorkste Existenzen, verrückt, traurig, ruhelos, labil oder in Träumen gefangen, so treffen wir Menschen, die nach dem Sinn des Lebens oder zumindest einer neuen Perspektive suchen. Die Fassade, die alle aufrecht zu erhalten versuchen, zeigt schon bald die ersten Risse und beginnt zu bröckeln. Tina blickt hinter die aufgesetzten Masken der Erwachsenen und erkennt, mit dem offenen Blick eines Kindes, die Verletzlichkeit des Einzelnen. 

Anfangs locker und leicht, las sich dieses kleine Büchlein doch recht schwer, denn es gilt sehr viel Inhalt zwischen den Zeilen zu verarbeiten und zu sortieren. Inhaltlich mutet "Über mir die Sonne" auf den ersten Blick wie ein buntes Sammelsurium von gescheiterten Existenzen und Aussteigern an. Mitten drin steht Tina. Nach außen gibt sie sich burschikos, leidet aber still wesentlich mehr, als ihre Schwester am Auseinanderbrechen der Familie. Sie wird mit vielen Veränderungen innerhalb eines kurzen Zeitraumes konfrontiert. Tina bewegt sich auf einer Ebene irgendwo zwischen Kind und jungem erwachsen werdenden Mädchen. Dabei beweist sie eine Scharfsicht und einen Weitblick, den die Erwachsenen um sie herum vermissen lassen. Die Welt unterliegt einer ständigen Veränderung. Die einen sträuben sich dagegen, die anderen empfangen alles Neue mit offenen Armen. Um einen Neuanfang zu wagen, bedarf es allerdings einer großen Portion Mut. 

Alessio Torino verliert sich in Andeutungen, bleibt in seinem Text oft sehr vage und vieles bleibt im Dunkeln. Seine nur grob umrissenen Gedankengänge können alles oder nichts bedeuten. Er bringt uns dazu nachzudenken, über unser Leben, unsere Ziele, Träume und die Zukunft. 

"Über mir die Sonne" ist kein Buch für einmal kurz zwischendurch. Es ist anspruchsvoll, poetisch und lässt sich stellenweise nur schwer greifen. Dabei hinterlässt es eine nachdenkliche, ruhige Stimmung, die irgendwie auch befriedigend ist, obwohl oder gerade weil nach der letzten Seite noch immer viele Fragen zum Sinn des Lebens im Raum stehen.

Montag, 25. Juni 2018

Rezension "Zwischen dir und mir das Meer" von Katharina Herzog - Rowohlt Verlag

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Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (24. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499274205
ISBN-13: 978-3499274206
D: 12,99 Euro







Inhalt:


Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus!

Lena führt ein zurückgezogenes Leben auf Amrum. Sie sammelt Meerglas am Strand, das sie zu Schmuck verarbeitet. Damit möchte sie sich etwas von dem zurückholen, was ihr die See einst genommen hat: Vor fast 20 Jahren ist Lenas Mutter, eine gebürtige Italienerin, morgens zum Schwimmen gegangen und nie zurückgekehrt.
Als Lena eines Tages auf dem Heimweg den Italiener Matteo trifft, knistert es überraschend heftig zwischen den beiden. Aber am nächsten Morgen ist Matteo ohne ein Wort des Abschieds fort. Er hat eine Mappe zurückgelassen, in der Lena Fotos ihrer Mutter Mariella als junge Frau findet: so strahlend, wie Lena sie nie erlebt hat. Zusammen mit ihrer Schwester Zoe reist Lena an die Amalfiküste, um etwas über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren - und um Matteo, den Mann mit den meergrünen Augen, wiederzusehen ...
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Die Autorin:


Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als E-Book-Autorin hat sie sich unter dem Namen Katrin Koppold bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
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Rezension:


Katharina Herzog hat mich mit "Immer wieder im Sommer" begeistern können und so freute ich mich riesig auf ein weiteres Buch von ihr. In diesem rückt Lena in den Vordergrund, der wir bereits in "Immer wieder im Sommer" begegnen durften. Ausgestattet mit einem wundervoll gestalteten Cover zog mich "Zwischen dir und mir das Meer" direkt in seinen Bann.

Ungeklärte Unglücksfälle verleiten immer wieder zu Spekulationen und im Fall von Mariella schwebte entgegen aller Vernunft irgendwie auch immer die Hoffnung mit, dass sie noch irgendwo leben könnte. Manchmal bedarf es eines Auslösers, um mit bestimmten Dingen ins Reine kommen zu können, in Aktion zu treten oder einen Abschluss zu finden. Für Lena ist dies eine ganz besondere Begegnung, die ihre Welt auf den Kopf stellt und sie in die Vergangenheit eintauchen lässt. 

Einfühlsam nimmt uns Katharina Herzog mit auf eine Spurensuche nach alten Familienbanden, den eigenen Wurzeln, Geheimnissen und verloren geglaubten Träumen. Im Mittelpunkt steht die Familiengeschichte rund um Lenas und Zoes Mutter. Diese wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt.
Mich haben die Erzählungen der Vergangenheit, Mariellas Geschichte, ein wenig mehr fesseln können. Der Unterschied zwischen arm und reich lässt sich deutlich nachvollziehen. Der Autorin gelingt es immer wieder Geheimnisse aufzuwerfen, deren Lösung wir nur Schrittweise näher kommen. Umso neugieriger lässt sie uns weiter durch die Seiten fliegen.

In der Gegenwart war Lena nicht so intensiv präsent, wie ich es mir gewünscht hätte. Sie wirkte stellenweise ein wenig blass. Auch Zoe war für mich nicht wirklich greifbar.
Dennoch lässt sich sehr gut nachvollziehen, wie unterschiedlich die beiden Schwestern mit dem frühen Tod der Mutter umgehen, wie dieser sie geprägt und in unterschiedliche Richtungen gedrängt hat. zwischen beiden herrscht aber noch immer eine tiefe innere Verbundenheit, die verschüttet unter unterdrückten Emotionen verborgen liegt. Die gemeinsame Suche nach den Spuren der Vergangenheit bringt sie wieder näher zusammen. 
Umrahmt werden die Ereignisse von einer zarten Liebesgeschichte, die die eigentliche Handlung aber nicht überdeckt.

Angenehm leicht, wie eine sanfte Sommerbrise und mit dem der Autorin eigenen Tiefgang, erleben wir eine unvergessliche Zeit an der Amalfiküste. Ein besonderes Potpourri aus Emotionen und Lebensweisheiten greift nach dem Leser und nimmt ihn mit auf eine besondere Zeitreise. Man hört förmlich das Rauschen des Meeres, fühlt die Sonne auf der Haut und kann fast das Aroma der Zitronenbäume riechen. 

Das Kopfkino lief bei mir auf Hochtouren und entfachte das richtige Urlaubsfeeling, um in die Geschichte vollkommen eintauchen zu können. Ich kann nur sagen: "Ein wundervoller Sommerroman". Was ich auf jeden Fall einmal ausprobieren muss ist, wie Limoncello schmeckt.



Samstag, 23. Juni 2018

Rezension "Der Himmel über unseren Träumen" von Heidi Rehn - Droemer Knaur Verlag

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Broschiert: 464 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426519380
ISBN-13: 978-3426519387
D: 10,99 Euro







Inhalt:


Ein großer Nachkriegsroman über die Aufbruchsstimmung in den 50er Jahren, aber auch über die Schatten der Nazizeit, die noch prägend waren.
Ein berührender Roman von der Bestseller-Autorin Heidi Rehn über eine junge Frau mit jüdischen Wurzeln, die im München der Nachkriegszeit als Architektin Karriere machen will.
München in den frühen fünfziger Jahren: Mit der Rückkehr in ihre geliebte Heimatstadt erfüllt sich für die junge Architektin Vera Cohn ein Traum. Sie will den Wiederaufbau mitgestalten und ihre Sehnsucht nach einer friedlicheren Zukunft verwirklichen, auch wenn dies das Land ist, in dem ihr und ihrer Familie so viel Leid widerfahren ist. Außerdem will sie beweisen, dass Frauen als Architektinnen genauso viel leisten können wie Männer.
Als sie und ihr Kollege Arthur sich ineinander verlieben, scheint ihr Glück perfekt. Voller Elan schmieden die beiden Zukunftspläne. Doch Vera, die gerade aus dem Exil zurückgekehrt ist, kann nicht vergessen. Die Vergangenheit steht zwischen ihnen – und die Frage nach der Schuld, die Arthur und seine Familie auf sich geladen haben …
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Die Autorin:


Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.
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Rezension:


Eine Kindheit in Deutschland während der Vorkriegszeit, aufgewachsen in fremden Ländern und als junge Frau zurückgekehrt, hat es Vera nicht leicht. Beruflich läuft alles prima, auch ihre jüdischen Wurzeln scheinen für ihr Umfeld keine negative Wirkung mehr zu haben. Dennoch ist ihr Vertrauen in die Menschen in seinen Grundfesten erschüttert. Erinnerungen und die Erlebnisse der Vergangenheit holen sie immer wieder ein. Ihre Unsicherheiten versteckt sie gekonnt auch vor engen Freunden. 

Eine feste Beziehung einzugehen ist für Vera besonders schwer. Immer hängen Fragen im Raum: "Was tat er während des Krieges. War er beteiligt an der Vernichtung meiner Familie und vieler Juden in Deutschland?" Dass gerade Arthur bei Nachfragen zu seiner Vergangenheit ausweichend reagiert, augenscheinlich Geheimnisse vor ihr verbirgt, macht es nicht einfacher. Veras Misstrauen wächst stetig... 

Heidi Rehn schafft es gekonnt, besonders die Nachkriegszeit mit ihrem raschen Fortschritt und der gesellschaftlichen Entwicklung zum Leben zu erwecken. Bildgewaltig steckt man mitten drin in einer Zeit des Aufbruchs und der Denkweise der 50er Jahre. Das Buch beleuchtet eine Zeitspanne unserer Geschichte, die in der Literatur ein wenig zu kurz kommt. Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, scheint die Welt langsam wieder in Ordnung zu kommen. Wir befinden uns mitten in der Wirtschaftswunderzeit. Doch nicht alle Trümmer, besonders die in den Köpfen der Menschen, sind verschwunden. 
Welche Vorurteile, Ängste und Standesdünkel herrschten damals? Einige Begebenheiten lassen uns Leser nachdenklich zurück. Es gibt auch Passagen, die wütend schlucken lassen, denn nicht alle Ungerechtigkeiten wurden gesühnt. Nur reden mag niemand über die Vergangenheit. Alle Gedanken sind in die Zukunft gerichtet. Doch manche Wunden heilen nur, wenn man über deren Ursachen sprechen kann.

Mit "Der Himmel über unseren Träumen" tritt der Leser ein in einen atmosphärischen Roman mit einer spannenden und vielschichtigen Thematik, die noch eine Weile nachklingen wird. 



Dienstag, 19. Juni 2018

Rezension "Das ganze Kind hat so viele Fehler: Die Geschichte einer Entscheidung aus Liebe" von Sandra Schulz - Rowohlt Verlag

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Broschiert: 240 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (18. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499632217
ISBN-13: 978-3499632211
D: 14,99 Euro







Inhalt:


Zerbrechen wir an dem Wissen, das wir uns gewünscht haben?

Sandra Schulz ist in der 13. Woche schwanger, als sie nach einer Blutuntersuchung einen gefürchteten Satz hört: «Ich habe leider kein komplett unauffälliges Ergebnis für Sie», sagt ihr die Ärztin. «Ein Schicksalsschlag», sagt ihre Familie. Sandra Schulz denkt: Redet nicht so über mein Kind! Sie kämpft um ihre ungeborene Tochter, doch heimlich nennt sie das Wunschkind, das plötzlich keines mehr ist, eine «halbe Sache» und fragt sich, ob sie ein behindertes Kind lieben können wird.

Offen, ehrlich, emotional und berührend lässt Sandra Schulz den Leser an einer Schwangerschaft teilhaben, die alles andere als unkompliziert ist.
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Die Autorin:


Sandra Schulz, Jahrgang 1975, aufgewachsen in China, studierte Politikwissenschaft in Freiburg und Berlin und berichtete als freie Journalistin aus Japan. Ausbildung an der Berliner Journalistenschule, danach Autorin bei mare, Zeitschrift der Meere, und seit 2008 Redakteurin beim Spiegel, für den sie mehrere Jahre aus Asien berichtet hat. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem Helmut-Stegmann-Preis und dem Axel-Springer-Preis.
Quelle: Amazon



Rezension:


Wenn wir über unsere Zukunft nachdenken, stehen eine Familie gründen und Kinder bei den meisten an oberster Stelle. Welche Idealvorstellungen, Wünsche und Erwartungen setzen wir selbst dabei bzw. die Gesellschaft? Was passiert, wenn diese in ihrer Realisierung dann so gar nicht in das Bild unseres Lebens passen?

Lange Zeit, eigentlich seit ich mit unserer ältesten Tochter schwanger war, konnte ich Bücher wie "Das ganze Kind hat so viele Fehler" nicht lesen. Sie haben mich emotional einfach zu sehr belastet. Dabei verlief meine erste Schwangerschaft wie ein Traum. Die zweite dagegen war ein Auf und Ab in der emotionalen Achterbahn. Unsere Maus litt an einer ungeklärten Unterversorgung und war zu klein. Ich zählte damals bereits zur Risikogruppe der Schwangeren. Dennoch lies ich keine der möglichen Sonderuntersuchungen durchführen. Die brachte mir teils böse Blicke und ablehnendes Verhalten der Praxisschwestern ein. Ich wusste, ich hätte eine eventuell anstehende Entscheidung nicht fällen können. Dafür bibberte ich lieber von Ultraschall zu Ultraschall.
Tiffany kam zwar drei Wochen zu früh, mit 46 cm und gerade einmal 1.999 Gramm zur Welt, war aber kerngesund und eine kleine Kämpferin. Nach zehn Tagen durften wir gemeinsam nach Hause und unser Familienglück genießen. Noch heute ist sie für ihr Alter zu klein, aber der Sturkopf, der ihr während der Schwangerschaft und in den ersten Lebenstagen geholfen hat, ist ihr noch heute eigen. Die Ängste blieben und begleiteten mich während meiner dritten Schwangerschaft, die recht unproblematisch verlief. Auch dieses Mal verzichtete ich auf Extrauntersuchungen.

Viele meiner damaligen Gefühle kamen beim Lesen wieder auf. Ich konnte Sandras Gedankengänge sehr gut nachvollziehen. Wieder stand die Frage im Hintergrund: "Was hätte ich getan?". Und wieder hatte ich keine eindeutige Antwort parat. Dennoch hätte ich wahrscheinlich in aller Endkonsequenz wie die Autorin gehandelt.

Kinder sind wie Überraschungstüten, die man immer wieder öffnen kann und zeitlebens neue Dinge in ihnen entdecken wird.

Es ist ein ehrliches, offenes Buch. Sandra Schulz nimmt uns mit auf eine Achterbahnfahrt ihrer Gefühlswelt. Ängste, Sorgen, Wut, Hoffnung und Liebe spiegeln sich in ihren Sätzen wieder. Ablehnung und Liebe können wir gleichermaßen spüren, wie Unsicherheit, Hoffnung und Ohnmacht. Manchmal ist sie am Ende ihrer Kräften, dann wieder voller Lebensmut und Zukunftsplänen.
Sie konfrontiert uns mit vielen Fragen, die jeder für sich selbst beantworten muss. 

Das Leben mit einem behinderten Kind ist nie einfach, muss man zusätzlich noch um das Leben des kleinen Wesens bangen, kann einen die Last schier erdrücken. Nicht immer bekommen Eltern die Hilfe, die sie in derartigen Situationen dringend benötigen. Es heißt, sich durchbeißen, nie aufgeben und nach Lösungen und Wegen suchen. 

Susanne Schulz und ihr Mann waren hartnäckig, sie glaubten an ihr Kind und lieben es so, wie es ist. Kleine Schritte bedeuten mehr als große und kleine Gesten können das Herz erwärmen.
Sie betrachten die Welt auf eine ganz neue Art und Weise. Wir sehen, wieviel Kraft in uns stecken kann, aber auch, dass unsere Gesellschaft noch immer nicht die Toleranz oder Akzeptanz zeigt, die sich viele wünschen. 

Das Buch eröffnet uns allerdings auch viele positive Seiten des Lebens, die Eltern mit einem behinderten Kind erleben dürfen, gibt anderen Eltern Hoffnung und zeigt uns, was wir alles bewegen können. Ich wünsche der Autorin und ihrer Familie alles Glück der Welt mit ihrem besonderen Sonnenschein. 

Sonntag, 17. Juni 2018

Rezension "66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst." von Alexandra Fischer-Hunold - FISCHER KJB

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Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch; Auflage: 1 (22. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3733502795
ISBN-13: 978-3733502799
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
D: 12,99 Euro





Inhalt:


Ein Lehrer/Dozent: »Die Werke von Thomas Mann haben Sie ja sicher alle gelesen.«
Ich sage: »Oh ja, natürlich, schon zweimal!«
Ich denke: »Oh mein Gott nein, ich weiß nicht mal im Entferntesten worum es geht!«

Der Ausweg aus dieser Misere: Ein Buch, in dem 66 Bücher zusammengefasst werden! Klingt unmöglich? Ist es aber nicht. Wieso hat der junge Werther noch mal gelitten? Und warum sind die Buddenbrooks pleite gegangen? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Fischer-Hunold gleichermaßen amüsant wie fundiert. Ob Abenteuer, Unterhaltung, Drama, Krimi oder Fantasy – endlich kannst du mitreden, wenn es um Romane geht, von denen alle behaupten, dass du sie kennen musst.

Alexandra Fischer-Hunold hat Germanistik und Anglistik studiert, sie weiß also wovon sie spricht. Die Texte sind absolut hieb- und stichfest, dabei aber kurzweilig und lustig. Das unterhält und macht Lust auf mehr!

Folgende Bücher kennst du dann, obwohl du sie nicht wirklich ganz gelesen hast:

»Zwei Fremde im Zug« von Patricia Highsmith
»Brennerova« von Wolf Haas
»Ein Skandal in Böhmen« von Sir Arthur Conan Doyle
»Der Name der Rose« von Umberto Eco
»Rebecca« von Daphne du Maurier
»Das Parfum« von Patrick Süskind
»Alibi« von Agatha Christie
»Das Fass Amontillado« von Edgar Allan Poe
»Der Richter und sein Henker« von Friedrich Dürrenmatt
»Fliehe weit und schnell« von Fred Vargas
»Brennen muss Salem« von Stephen King
»Wiedersehen mit Brideshead« von Evelyn Waugh
»Gute Geister« von Kathryn Stockett
»Sunset« von Klaus Modick
»Der Herr der Ringe« von J. R. R. Tolkien
»Ein fliehendes Pferd« von Martin Walser
»Schloss Gripsholm« von Kurt Tucholsky
»Effi Briest« von Theodor Fontane
»Vom Geist der Gesetze« von Georg M. Oswald
»Unterleuten« von Juli Zeh
»Mephisto« von Klaus Mann
»Am kürzeren Ende der Sonnenallee« von Thomas Brussig
»Professor Unrat« von Heinrich Mann
»Große Erwartungen« von Charles Dickens
»Frühstück bei Tiffany« von Truman Capote
»Was vom Tage übrigblieb« von Kazuo Ishiguro
»Der Graf von Monte Christo« von Alexandre Dumas dem Älteren
»Frankenstein« von Mary Shelley
»Die Schatzinsel« von Robert Louis Stevenson
»Reise um die Erde in 80 Tagen« von Jules Verne
»Robinson Crusoe« von Daniel Defoe
»Dracula« von Bram Stoker
»Der Seewolf« von Jack London
»Small World« von Martin Suter
»Buddenbrooks« von Thomas Mann
»Die Verwandlung« von Franz Kafka
»Homo faber« von Max Frisch
»Die Geschwister Oppermann« von Lion Feuchtwanger
»Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« von Eric-Emmanuel Schmitt
»Jenseits von Eden« von John Steinbeck
»Im Westen nichts Neues« von Erich Maria Remarque
»Der menschliche Makel« von Philip Roth
»Schachnovelle« von Stefan Zweig
»Die verlorene Ehre der Katharina Blum« von Heinrich Böll
»Das siebte Kreuz« von Anna Seghers
»Der Vorleser« von Bernhard Schlink
»Vom Winde verweht« von Margaret Mitchell
»Schweigeminute« von Siegfried Lenz
»Anna Karenina« von Lew Tolstoi
»Gut gegen Nordwind« von Daniel Glattauer
»Die Kameliendame« von Alexandre Dumas dem
Jüngeren
»Alberta empfängt einen Liebhaber« von Birgit Vanderbeke
»Lolita« von Vladimir Nabokov
»Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« von Milan Kundera
»Jane Eyre« von Charlotte Brontë
»Verstand und Gefühl« von Jane Austen
»Die Leiden des jungen Werther« von Johann Wolfgang von Goethe
»Der Fänger im Roggen« von J. D. Salinger
»Das Bildnis des Dorian Gray« von Oscar Wilde
»Wer die Nachtigall stört« von Harper Lee
»Zimmer mit Aussicht« von E. M. Forster
»Der große Gatsby« von F. Scott Fitzgerald
»Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams
»Paris, ein Fest fürs Leben« von Ernest Hemingway
»Fegefeuer der Eitelkeiten« von Tom Wolfe
»Das war ich nicht« von Kristof Magnusson
Quelle: Fischer Verlage



Die Autorin:


Alexandra Fischer-Hunold absolvierte erst eine Banklehre, bevor sie Anglistik und Germanistik studierte. Danach arbeitete sie im Lektorat eines Reiseführerverlages, um dann endlich das zu machen, was sie schon immer wollte: Kinder- und Jugendbücher schreiben.
Quelle: Amazon





Rezension:


Jetzt mal ehrlich. Wer von Euch hat all die Bücher, die zur Weltliteratur, Allgemeinbildung oder Eurer Wunschliste gehören, wirklich gelesen? Ich glaube, niemand kann da zweifelsfrei mit "Ja" antworten. Um wirklich alle Bücher, die allgemein als wichtig oder empfehlenswert angesehen werden lesen zu können, reicht unsere Lebenszeit nicht aus. Bedenkt immer, jedes Jahr kommen weitere wunderbare literarische Werke hinzu und auch diese stehen irgendwann auf den Listen. 

Allerdings möchten wir ja sehr gern mitreden können, im Dschungel der Literaturbegeisterten. Wer mag schon zugeben, sich nie an "Anna Karenina" herangetraut zu haben. Oder unsere Jugendlichen. Alexandra Fischer-Hunold richtet sich hier auch ganz gezielt an unsere Kinder ab einem Alter von 14 Jahren. Schließlich dürfen Schüler mittlerweile selbst mitbestimmen, welche Bücher im Schulunterricht gemeinsam gelesen und besprochen werden. Doch nach welchen Kriterien wählen sie dann aus? 

Der Aufbau und das Cover des Buches sind recht modern und sprechen eher junge Leser an. Es ist jedoch für alle Altersklassen prima geeignet. Mich hat der Titel zum Lesen verführt. Das Cover selbst trifft nicht wirklich meinen Geschmack. Aber das empfindet zum Glück jeder anders.
Für jedes Werk gibt es eine kurze Begründung, warum man gerade dieses Buch Lesen sollte, eine Zusammenfassung des Inhaltes, Informationen zum jeweiligen Autor sowie interessante Hintergrundinformationen. Zusätzlich erhält man eine recht detaillierte Handlungsbeschreibung unter der Rubrik Spoileralarm. So kann jeder Leser für sich entscheiden, wieviel möchte ich von Inhalt konkret erfahren oder nehme ich doch das Buch lieber selbst in die Hand. 

Vielleicht schafft es Alexandra Fischer-Hunold mit ihrem Werk, die Familiengespräche in ganz neue Regionen zu lenken. Ich könnte mir vorstellen, dass so neben der Literatur auch viele schon längst in Vergessenheit geratene Anekdoten zu neuem Leben erwachen und auf diese Art Familiengeschichten bzw. Erlebnisse von Eltern oder Großeltern erhalten bleiben.

Die Sprache der Autorin ist kurzweilig und witzig. Dieses Nachschlagewerk ist eine frische, moderne Form, um Jugendliche an Literatur heran zu führen. 
"66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst." ist kein Ersatz für das Erlebnis, eines der Bücher wirklich in seiner Komplexität gelesen zu haben. Aber es schafft hoffentlich den Anreiz, auch einmal ein Buch in die Hand zu nehmen, das allein durch seinen Bekanntheitsgrad oder literarische Einstufung abschreckend wirkt. 



Dienstag, 12. Juni 2018

Auslosung zu unserer Blogtour "Spreewaldrache"

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Ich hoffe, Euch hat unsere Blogtour genauso viel Spaß gemacht wie uns und Ihr konntet einige neue Informationen zum Buch, der Autorin, aber auch über den Spreewald sammeln.

Sicher wartet Ihr schon ganz gespannt, welche Namen unsere Losfee gezogen hat. Ich mache es daher auch ganz kurz. Marie hat für uns ausgelost und die glücklichen Gewinner ermittelt.


1. Preis Daniela Latzel

2. Preis Daniela Schiebeck

3. Preis Karin Felme


Damit Euch die Gewinne auch erreichen, meldet Euch bitte bei Marie mit Eurer Anschrift unter Mail: Marie.Lanfermann@live.de
Herzlichen Glückwunsch! Alle anderen, nicht traurig sein, es folgt sicher bald ein neues Gewinnspiel.

Für alle, die noch immer unentschlossen sind, ob das Buch etwas für sie wäre - meine Rezension zum Buch findet ihr hier.


Rezension "Spreewaldrache" von Christiane Dieckerhoff - Ullstein Verlag

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Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (6. April 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548289517
ISBN-13: 978-3548289519
D: 10,00 Euro







Inhalt:


Tödliche Fehde im Spreewald

Ein junger Mann wird blutüberströmt auf einer kleinen Spreewald-Insel gefunden. Er überlebt nur knapp. Kurz darauf finden Anwohner einen toten Obdachlosen in einer Datsche. Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner steht vor einem Rätsel. Die beiden Männer kannten sich nicht, trotzdem hängen die beiden Fälle offenbar zusammen. Ihre Nachforschungen bringen Erstaunliches zutage: Eine alte Fehde zwischen den Fährleuten von Lübbenau führte schon zwanzig Jahre zuvor zu einem tödlichen Unfall. Oder war es Mord? Klaudia Wagner ermittelt unter Hochdruck, denn der Streit zwischen den Kahnführer-Familien ist neu entfacht und fordert weitere Opfer ...

Liebe, Verrat, Mord: Auch im Spreewald tun sich menschliche Abgründe auf
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Christiane Dieckerhoff, Jahrgang 1960, machte zunächst eine Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester, ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt in Datteln. Sie schreibt vor allem aktuelle und historische Krimis.
Quelle: Amazon




Rezension:


Es ist der dritte Fall rund um Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner. Jedoch lässt sich das Buch auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile prima lesen.

Der Einstieg ist Christiane Dieckerhoff perfekt gelungen. Der Prolog entführt uns zu einem kurzen, aber heftigen Ereignis in der Vergangenheit. Sofort ist die detektivische Neugierde geweckt und als Leser möchte man unbedingt herausfinden, was damals geschah. 

Auch in der Gegenwart geschieht Merkwürdiges und ein Mord schreckt die Einwohner der Gegend auf. Bald stellt sich die Frage, was haben die aktuellen Vorkommnisse mit der Vergangenheit zu tun? 

Alte Liebe, jahrzehntelang gehütete Geheimnisse, Rivalitäten und zerbrochene Träume treffen aufeinander. Eine explosive Mischung liegt in der Luft. Umrahmt wird die Handlung von der malerischen Landschaft des Spreewaldes. Authentische Charaktere und bildhafte Beschreibungen der Handlungsorte schaffen eine geheimnisvolle und spannende Atmosphäre.

Auch wenn man schon frühzeitig passende Vermutungen anstellen kann und sich manche Theorie alsbald bestätigt, bleiben genügend Fragen im Dunkeln, um den Spannungsbogen zu halten. "Spreewaldrache" verspricht Krimifans gute Unterhaltung. 



Samstag, 9. Juni 2018

Blogtour "Spreewaldrache" - Spreewälder Wassersport

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Hallo ihr Lieben. Noch einmal legt unsere Blogtour einen Halt auf Zwiebelchens Plauderecke ein.
"Spreewaldrache" von Christiane Dieckerhoff aus dem Ullstein Verlag, ist ja, wie man rein vom Titel her schon ersehen kann, an der Spree angesiedelt. 


Die Spree ist auch ein beliebtes Gewässer für Wassersportfreunde. Sie ist ein Ort der Entspannung und Erholung. Über 1000 Kilometer lassen sich über die Wasserstraße der Spree befahren.
Um die einzigartige Naturlandschaft des Spreewaldes zu erkunden, kann man sich an vielen Stellen Paddelboote, Kajaks oder Kanadier ausleihen. Geführte Touren oder Entdeckungsfahrten auf eigene Faust sind möglich.

Ein Muss ist eigentlich immer eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn. Diese Art der Fortbewegung gehört einer langen Tradition an und es ist wirkliche ein absolut tolles Erlebnis.  Nur so lässt sich die einzigartige Natur ringsherum bestaunen.
Mittlerweile werden Thementouren wie die Sagentour, eine romantische Wellnesstour oder die Lügenkahntour angeboten. Auch Schleusenfahrten, Hochwaldtouren oder eine Kernfahrt durch die Streusiedlung erfreuen sich großer Beliebtheit.

Mit der Zeit haben sich gerade im Kanusport neue Betätigungsfelder eröffnet. Vom Kanurennsport über Kanutouristik, Drachenboot, Kanupolo, Parakanau  bis hin zum Kanumarathon kann man auf der Spree ein breit gefächertes Sportprogramm ausleben.

Relativ neu ist das Standuppaddeling - Paddeln im Stehen. Dieses avanciert gerade zu einem regelrechten Trendsport an der Spree. Wer sich traut, bekommt noch einmal einen ganz neuen Blick auf seine Umgebung. Ein wenig Übung und Mut gehören allerdings schon dazu.


Gewinnspiel:


Und nun seid ihr wieder an der Reihe, denn auch heute könnt ihr Euch ein Los für unser  Gewinnspiel zur Blogtour sichern.
Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet mir einfach die folgende Frage: 
Habt ihr schon einmal eine Wassersportart ausgeübt? Wenn nicht, was würdet Ihr gern einmal ausprobieren?
Die Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 12. Juni 2018 
Ich drücke euch ganz fest die Daumen.

Welche Gewinne warten auf Euch?


Buch Spreewaldrache von Christiane Dieckerhoff

Erster Preis: Spreewaldtrio – Chiligurken, Leinöl, Spreewaldrache (signiert) 
Zweiter Preis: Spreewaldduo – Salz-Dill-Gurken und Spreewaldrache (signiert) 
Dritter Preis: Spreewaldsolo: Spreewaldrache (signiert) 



Die Teilnahmebedingungen für dieses Gewinnspiel findet ihr bei Redaktionsbüro Lanfermann
Der Versand erfolgt über Christiane Diekerhoff und Spreewald-Praesente


Unser Blogtourfahrplan

  • 4. Juni – 6.30 Uhr: Buchvorstellung bei Carmen
  • 4. Juni – 18 Uhr: Die Protagonisten bei Juliane
  • 5. Juni – 6.30 Uhr: Die Autorin bei  Sabrina
  • 5. Juni – 18 Uhr: Orte bei Juliane
  • 6. Juni – 6.30 Uhr: Interview bei Christine
  • 6. Juni – 18 Uhr: Familienfehden bei Rena
  • 7. Juni – 6.30 Uhr: Depressionen bei Rena
  • 7. Juni – 18 Uhr: Die Reihe bei Marie
  • 8. Juni – 6.30 Uhr: Spreewald-Kultur bei Marie
  • 8. Juni – 18 Uhr: Teambuilding bei Anja
  • 9. Juni – 6.30 Uhr: Spreewälder Wassersport bei Anja
  • 9. Juni – 18 Uhr: Rezepte bei Carmen
  • 10. Juni – 6.30 Uhr: Der Spreewald als Urlaubsziel bei Sabrina
  • 10. Juni – 18 Uhr: Ein Ausblick bei Christine
  • 12. Juni – ganztägig: Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner auf allen Blogs

Freitag, 8. Juni 2018

Blogtour "Spreewaldrache" - Teambuilding

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Hallo ihr Lieben. Heute stoppt unsere Blogtour bei mir uns es dreht sich alles um Teambuilding.
Dies ist auch ein wichtiges Thema in "Spreewaldrache" von Christiane Dieckerhoff.


Doch was bedeutet Teambuilding eigentlich?

Ganz einfach ausgedrückt, ist es die Zusammenstellung eines Teams. 
Hierbei gilt es zu beachten, dass sich die einzelnen Teammitglieder ergänzen und gut zusammenpassen. Dies bezieht sich auf Ebenen wie den Charakter, aber auch die berufliche Qualifikation. Sie sollten gemeinsam alle Bereiche für den angestrebten Tätigkeitsbereich abdecken.


Wofür ist Teambuildung gut?

Teambuilding ist schon lange kein Geheimfaktor für den Unternehmenserfolg mehr.
Das so erreichte Wir-Gefühl schafft einen stärkeren Zusammenhalt. Die gemeinsamen Ziele sind leichter erreichbar. Jeder Einzelne bekommt die notwendige Unterstützung bei der Entwicklung neuer Ideen. Fortschritte sind rascher erkennbar und der Wissensstand angehoben. Dadurch wird die innere Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht und die Fluktuation am Arbeitsplatz minimiert. 

Im Laufe unterschiedlicher Projekte können sich immer wieder Prioritäten verschieben. Kleinere Machtkämpfe und Konflikte werden durch stetige Analysen und Auswertungen sowie Gesprächsrunden zeitnah erkannt und gelöst. Wichtig ist ein harmonisches Miteinander aller Teammitglieder, sowie auch deren soziale Kompetenzen. Sie müssen sich mit den gesteckten Zielen und dem Unternehmen identifizieren, um Erfolge erreichen zu können.
Ein funktionierendes Team ist ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg.



Gewinnspiel:


Und nun seid ihr an der Reihe, denn es gibt auch ein Gewinnspiel zur Blogtour.
Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet mir einfach die folgende Frage: 
Welche Eigenschaft gehört für Euch zu einem guten Teamplayer.
Die Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 12. Juni 2018 
Ich drücke euch die Daumen.

Welche Gewinne warten auf Euch?


Buch Spreewaldrache von Christiane Dieckerhoff

Erster Preis: Spreewaldtrio – Chiligurken, Leinöl, Spreewaldrache (signiert) 
Zweiter Preis: Spreewaldduo – Salz-Dill-Gurken und Spreewaldrache (signiert) 
Dritter Preis: Spreewaldsolo: Spreewaldrache (signiert) 



Die Teilnahmebedingungen für dieses Gewinnspiel findet ihr bei Redaktionsbüro Lanfermann
Der Versand erfolgt über Christiane Diekerhoff und Spreewald-Praesente


Unser Blogtourfahrplan

  • 4. Juni – 6.30 Uhr: Buchvorstellung bei Carmen
  • 4. Juni – 18 Uhr: Die Protagonisten bei Juliane
  • 5. Juni – 6.30 Uhr: Die Autorin bei  Sabrina
  • 5. Juni – 18 Uhr: Orte bei Juliane
  • 6. Juni – 6.30 Uhr: Interview bei Christine
  • 6. Juni – 18 Uhr: Familienfehden bei Rena
  • 7. Juni – 6.30 Uhr: Depressionen bei Rena
  • 7. Juni – 18 Uhr: Die Reihe bei Marie
  • 8. Juni – 6.30 Uhr: Spreewald-Kultur bei Marie
  • 8. Juni – 18 Uhr: Teambuilding bei Anja
  • 9. Juni – 6.30 Uhr: Spreewälder Wassersport bei Anja
  • 9. Juni – 18 Uhr: Rezepte bei Carmen
  • 10. Juni – 6.30 Uhr: Der Spreewald als Urlaubsziel bei Sabrina
  • 10. Juni – 18 Uhr: Ein Ausblick bei Christine
  • 12. Juni – ganztägig: Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner auf allen Blogs

Mittwoch, 6. Juni 2018

Rezension "Nova und Avon - Avons Rückkehr" von Tanja Voosen - Carlsen Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung


Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Carlsen (30. April 2018)
Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3551653828
ISBN-13: 978-3551653826
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 16 Jahre
D: 13,00 Euro






Inhalt:


Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist AVON: verflucht verhext. Und in der Mitte ein Amulett, das Wünsche erfüllt ... ***

BAND 2: Alles ist perfekt: Nova hat jede Menge Spaß mit ihrer besten Freundin Fee, ihr Schwarm Fitz ist süßer denn je und die blöden Schulzicken lässt sie einfach links liegen. Doch dann sorgt ein sagenumwobenes Amulett für Wirbel. Und auf einmal verschwinden Novas Eltern – spurlos! Jetzt gibt es nur noch eine Rettung: Nova muss ihre böse Doppelgängerin Avon zurückhexen. Dafür braucht man die Eier einer Glimmerflimmerlibelle, Regentropfen aus einer Gewitternacht - vor allem aber eine Menge Mut … ***

NOVA UND AVON: Nova trifft Avon. Ihren bösen Zwilling. Verflucht gefährlich! Gute Laune dabei behalten? Zauberhaft! ***

Ein humorvolles Mädchenbuch ab 11 Jahren über zauberhafte Freundinnen und Feindinnen, mit Magie, Witz und Fantasy-Elementen – für gute Laune und Lesespaß pur!***

TEXTAUSZUG: „Fee nickte. ‚Da verwette ich meine Schlurfmurpsmunz-Eierschalen-Sammlung drauf! Und die ist sauwertvoll, weil Schlurfmurpsmunzlinge nur ganz selten Eier legen.‘" ***
Quelle: Carlsen Verlag



Die Autorin:


Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum.
Quelle: Carlsen Verlag



Rezension:


Band 1 um Nova und Avon "Mein böser böser Zwilling" hat mich ja unheimlich begeistern können. Meine Rezension zu diesem Buch findet Ihr hier.
So fieberte ich der Fortsetzung ungeduldig entgegen und wurde auch nicht enttäuscht.

Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet und fügt sich perfekt zum ersten Teil. Damit erhalten die Bücher der Nova und Avon Reihe einen hohen Wiedererkennungswert.

Tanja Voosen startet dieses Mal etwas verhaltener und ruhiger in die Story. Dafür wartet die zweite Hälfte wieder mit rasanten und spannenden Szenen auf. Die Charaktere haben eine positive Entwicklung vollzogen und wir lernen neue Personen kennen, welche die Handlung bereichern.
Die Freundschaft zwischen Nova und Fee wird intensiver wiedergespiegelt und auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Fitz treibt zarte Blüten. 
Dafür kommt Avon in der Geschichte eine wesentlich sympathischere Rolle zu. Zumindest mochte ich sie in diesem Teil ein wenig mehr. Aber keine Bange, sie bleibt sich schon treu und es muss sich erst herausstellen, inwieweit Avon zu trauen ist. 

Es wird wieder magisch und wir tauchen ein in die Mysterien rund um ein Amulett der Wünsche.
Seid vorsichtig mit dem, was Ihr euch wünscht! Es könnte in Erfüllung gehen!


Witzige Dialoge und Szenen sowie der mit vielen kleinen geheimnisvollen Ereignissen gespickte Plot bieten dem Leser eine gute und spannende Unterhaltung. So, mehr möchte ich auch gar nicht verraten. 
Ich habe mich auf jeden Fall erneut rundherum wohlgefühlt und würde mich über weitere Abenteuer mit den "Zwillingen" und ihren Freunden freuen.