Donnerstag, 11. Januar 2018

Rezension "Goldkap" von Rainer Doh - Divan Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Divan Verlag (11. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863270428
ISBN-13: 978-3863270421
D: 16,90 Euro









Inhalt:


Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun?
Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.
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Der Autor:


Rainer Doh schreibt meistens Artikel für technische Fachmedien. Mit dem 2015 im Divan Verlag erschienen Norwegen-Thriller Mordkap hat sich der promovierte Wirtschaftswissenschaftler auf das Gebiet der Belletristik begeben; nach dem Familienroman "Ganz andere Sorgen" kehrt er mit "Goldkap" wieder in den Norden und zum Kriminalroman zurück. Rainer Doh lebt mit Partnerin, Hund und Federvieh in der Nähe von München.
Quelle: Amazon




Rezension:


Das Thema verschwundene Schätze aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges hat für mich einen großen Reiz. Das Cover ist schlicht, besitzt aber eine geheimnisvolle Ausstrahlung, welche sofort die Gedankenrädchen in Gang setzt. So habe ich mich rasch für dieses Buch entschieden. Leider blieb der erwartete Lesefluss aus.

Nach einem spannenden Beginn, verlor sich der Autor zu sehr in Beschreibungen von Nebensächlichkeiten. Neben dem gut lesbaren Schreibstil und durchdachten Plot, blieben die Charaktere kalt und farblos. Ich konnte keine Verbindung zu den handelnden Personen herstellen. Als Leser hat man das Gefühl einer unüberwindbaren Distanz zum Handlungsgeschehen. Dadurch gestaltete sich für mich das Lesen recht zäh fließend. 

Die Handlung empfand ich weitläufig als seicht und ein wenig eintönig. Mir fehlten, trotz interessanter zeitgeschichtlicher Informationen, einfach die Spannungselemente. Hier wurde eine spannende Grundidee zu langatmig umgesetzt. 

Sicher kann der Schluss noch einmal punkten, doch blieb die Geschichte selbst trocken und konnte mich nicht fesseln.


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