Mittwoch, 24. Januar 2018

Rezension: "Stumme Wasser" von Anja Behn - Emons Verlag

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Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Emons Verlag (15. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954517108
ISBN-13: 978-3954517107
D: 9,90 Euro






Inhalt:


Überraschend erreicht Kunsthistoriker Richard Gruben der Hilferuf eines befreundeten Malers. Obwohl dessen Andeutungen über ein geheimnisvolles Gemälde äußerst vage sind, reist Gruben ins winterliche Fahrenende und fi ndet den Freund dort – tot. Gemeinsam mit der Enkelin des Ermordeten begibt er sich auf die Suche nach dem Bild. Während sich ein heftiger Schneesturm über dem Ostsee-Dorf zusammenbraut, kommt er einem alten Geheimnis auf die Spur.
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Anja Behn, geboren 1972 in Rostock, studierte Bauingenieurwesen und arbeitet in einer Rostocker Baufirma. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. 'Stumme Wasser' ist ihr erster Kriminalroman.
Quelle:




Rezension:


Dieser Krimi verschlägt uns in den beschaulichen Küstenort Prerow. Hier kennt noch jeder jeden und die Zeit scheint irgendwie stillzustehen. Dennoch verbergen sich hinter den Haustüren Geheimnisse, die viele Jahre später zu einer Tragödie führen. Kennen wir einander wirklich?

Anja Behn ist es wunderbar gelungen, die Stimmung des verschneiten Küstenortes und seiner teils recht eigenen Bewohner einzufangen. Der sehr angenehme und eindringliche Schreibstil sowie die bildhaften Landschaftsbeschreibungen lassen das Geschehen greifbar werden. Als Leser fühlt man sich sofort in die Handlung hineingezogen. Der gleich zu Beginn aufkommende düstere Atmosphäre haftet eine Sogwirkung an, die auch zwischendurch immer wieder aufwallt.

Über allem schwebt ein altes Geheimnis, welches man unbedingt lösen muss. Deutet doch alles darauf hin, dass dieses mit dem aktuellen Mordfall in Verbindung steht. Verwirrende Spuren, unklare Motive und undurchsichtige Dorfbewohner führen unsere Gedanken in die Irre und lassen den Spannungsbogen immer wieder aufleben.

Handlung und Charaktere wirken authentisch und gerade die besondere Art der Küstenbewohner kommt sehr gut zum Tragen.

Für mich ein Regionalkrimi mit Gänsehautfaktor.


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