Mittwoch, 2. Mai 2018

Rezension "Black Rabbit Hall" von Eve Chase - Blanvalet Verlag - hello Sunshine - (#Werbung)

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung



Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Erstausgabe (29. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505605
ISBN-13: 978-3764505608
Originaltitel: Black Rabbit Hall
€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 27,90*
(* empf. VK-Preis)







Inhalt:


Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...
Quelle: Blanvalet Verlag



Die Autorin:


Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire.
Quelle: Blanvalet Verlag




Rezension:


Ein Familiendrama vor der malerischen Kulisse Cornwalls. Dieser Sommer 1968 verändert einfach alles. 

Black Rabbit Hall
– verwunschen gelegen, idyllisch und doch so voller Tragik.
Einst war es ein Ort, an dem man die Konventionen und gesellschaftlichen Zwänge vor den Toren des Anwesens abstreifen und eine bis dahin ungeahnte Freiheit genießen konnte. Ein Ort voller Harmonie und Liebe. Die Zeit läuft hier langsamer und folgt anderen Regeln. Es beherbergt aber auch die Geschichte einer Familie, die mit dem Tod der Mutter in ihren Grundfesten zerbricht und durch Schuldgefühle, verletzte Eitelkeiten und Intrigen fast zerstört wird. 


Es begann auf Black Rabbit Hall und hier schließt sich am Ende wieder der Kreis.

Die Geschichte der Familie Alton wird auf zwei Zeitebenen erzählt. 
Ich liebe es, wenn zwei Handlungsstränge sich berühren und am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfließen. Wie Gegenwart und Vergangenheit zusammenhängen, wird erst im Verlauf der Ereignisse wirklich klar. Mir gefielen die Schilderungen und Erlebnisse der Vergangenheit eher, da diese emotionaler gestaltet sind. Erst am Ende, als sich der Kreis wieder komplett schließt, war diese emotionale Basis auch in der Gegenwartsperspektive intensiv spürbar.

Black Rabbit Hall ist ein magischer Ort, an dem alles möglich erscheint. Dennoch werfen verschmähte Liebe, verletzte Gefühle und Machtstreben eisige Schatten auf das Anwesen und seine Bewohner. Die Charaktere sind vielschichtig und wachsen einem als Leser rasch ans Herz. Eve Chase versteht es, die Zerrissenheit und Verletzlichkeit der Kinder nach dem Tod der Mutter aufzuzeigen. Ihnen fehlt der Halt, die Stütze und vor allem Liebe, denn mit dem Tod der Mutter haben sie noch sehr viel mehr verloren, als man auf den ersten Blick erkennen mag.

Es gelingt der Autorin trotz kleinerer Längen, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten bzw. zu intensivieren. Als Leser möchte man unbedingt die Geheimnisse rund um Black Rabbit Hall lösen.

Eve Chase versteht es, die Gefühle ihrer Leser zu lenken. Jedem sei angeraten, unbedingt auch den Epilog am Ende des Buches zu lesen. An dieser Stelle überfluteten mich die Gefühle regelrecht. 






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